DIE PUNKROCKMAFIA!!

 

KONZERTBEICHTE.......................................................THE LAST POGO.......................................................................Konzertberichte..............................................Pogo in der Kirche!!.................................................Bewegungen gegen Verstopfungen.............................................................LIVE ON STAGE!...................................................................................POGO-MOB ON TOUR!!!

 

                                                                                                                                                            

KONZERTBERICHTE  !!!                       

 

 

punk im pott 27.12.2010  oberhausen turbinehalle mit rawside, eisenpimmel, dritte wahl, supernichts, 1982, sik usw



ganz viele punker besoffen in der ecke liegend sehen, teilweise mit dick-vereiterten stirnen wo die riesigen sicherheitsnadeln aus omas nähköfferchen tief im fleisch verankert sind, das muss ich mir unbedingt mal wieder anschauen. schließlich ist das letzte punkimpott wo ich war, zwei jahre her und ich war auf entzug. schließlich muss das jahr noch mal richtig asozial verabschiedet werden. bis zum schluss wussten wir schneebedingt nicht, ob wir mit der bahn fahren wollten oder doch den kampf gegen den schnee per auto gewinnen wollten. dee dee ramone (die kleine namensänderung wird er wohl überstehen) trudelte in handorf bei mir ein und wir tauschten wie (fast) immer tapes. war ja klar, dass wir beide unsere tapenamen gegen schnee gegeben hatten. fabsen aus hamburg hatte leider abgesagt, aber auf dorian und jette war verlass. jette holten wir sogar direkt von der arbeit ab, was für ein service! schnell an ne tanke und für die meute und mein auto flüssige nahrung klar gemacht. kurz vor 15 uhr kamen wir in oberhausen an. letztes jahr gab es wohl stress ua im dortigen mcdonalds, so dass die sicherheitsauflagen um die turbinenhalle, wo das festival immer stattfindet, härter waren. überall waren gitter aufgebaut und standen securities (die waren sogar richtig nett). mcdreck hat scheinbar überall seine dreckigen hände im spiel, jetzt ist man selbst bei punkkonzerten schon davon betroffen. ein grund noch mehr, lieber in andere restaurants zu gehen. am eingang bekam man neben seinem festivalbändchen noch so eine art kulturttasche, mit zahnbürste und aggro-punksampler gratis, fein fein! als erstes stöberten wir durch die plattenstände und erledigten erst  mal unsere hamsterkäufe: platten, cds, tapes, ohrringe und eine dvd. ich hatte genau wie dietmar und dorian ordentlich zugeschlagen. jette hielt sich zurück, zumindest habe ich bei ihr nicht den kaufrausch mitbekommen. nachdem wir die großeinkäufe im auto verstaut hatten, kamen wir direkt zu supernichts und hatten schon zwei bands verpasst: last exit ascheberg (lied von franks zeit in münster).das wollten wir gerne hören, aber der sänger von supernichts verneinte wie bei jedem sn-konzert diesen wunsch. wir geben nicht auf. supernichts spielten die üblichen lieder, auch ein paar von der neuen platte: korn-cola-light, du und deine scheiss fdp, ingo dubinski, und: ich möchte nicht so enden wie die ganzen ramones kamen beim publikum am besten an. trotzdem war in der großen halle der sound irgendwie schlecht und ging, wenn man weiter hinten stand, etwas unter, was auch bei den späteren bands der fall war. dietmar und ich holten uns erstmal was zu trinken. an einem plattenstand staunten meine augen nicht schlecht, da traute sich echt einer ein frei-wild-t-shirt zu tragen.es gab dann eine kleine schupserei und das hemd wurde ausversehen leicht beschädigt, sorry nochmal. kurze zeit später hatte er sich endlich ein anderes t-shirt zugelegt; ich sehe scheinbar gefährlich aus! als dankeschön und kleine wiedergutmachung hab ich ihm ein bierchen ausgetan. die starke gelbliche verfärbung des bieres hat ihm zumindest nicht geschadet. ob er es ganz aufgetrunken hatte, wird sein geheimnis bleiben. zumindest sah der erste schluck nach einem gut durchtrainierten kampftrinker aus. s.i.k. bekam ich von weitem etwas mit und hier und da muss ich gestehen, ein paar texte kannte ich noch von früher und diese texte waren sehr gut! muss mal die tage schaun, ob ich von denen noch irgendwo cds in meinem schrank liegen habe. emscherkurve 77 verpasste ich genau wie gestern wieder, da es erstmal leckere vegetarische  bolognese gab. später traf man noch ein paar nette Leute (wischi, manuel, katze, lisa, jana, viktor, k nebst freundin, jan usw...). sehr gut weg gingen auch meine selbstgemachten autonome-jediritter-aufkleber. 1982 waren richtig gut und sie coverten einen deutschpunkklassiker nach dem anderen. sehr gefreut hatten wir uns auf pogo in der straßenbahn. richtig gute band, die kamen total gut an. schade, dass die nicht 1981 heißen, die könnten direkt und gut auf meinem 30igsten spielen. etwas schlechter war die version von computerstaat, aber das haben slime auch schon mal verhunzt.
 jaaa endlich -  eisenpimmel luden ein zur ersten polonaise. ihre auftritte machen besonders nach der letzten platte wieder richtig spaß. hit folgte an hit! kleiner minuspunkt die "fotzenbimmelbahn" fehlte komplett bei ihrem set und lisa tanzte keine plonaise mit! dafür gab es malle mallorca, schwarzfahren und saufen, komm mal lecker und der überhit duisburg durfte nicht fehlen. bei rawside erstmal mit jana schön in den pogomob. blaue flecke gab es im dauerabo. dietmar und ich schlenderten noch bei rawside bei der essensgabe rum, teilten uns ein lecker heinecken und landeten durch eine lücke im zaun in den backstagebereich. auf die frage eines ordners, ob wir ein vip-bändchen hätten, antworteten wir beide wie aus der pistole:" aber natürlich!", und konnten ohne weitere kontrolle passieren. hier machten wir uns erstmal neben der bühne auf sitzen gemütlich. rawside spielten immer noch, aber der sound war leider richtig schlecht abgemischt. getränke gab es hier auch, so dass wir nicht befürchten mussten  zu verdursten. dorian und jette hatten wir inzwischen verloren und keiner hatte scheinbar die sms gelesen, dass man noch sich dort reinschmuggeln kann. später war die zaunabsperrung leider wieder zu. chance genutzt!!!!!  wir gingen nun auf den balkon vom vipbereich und lauschten den klängen von dritte wahl. bei jedem lied gröhlte ich volle kanne jede gottverdammte strophe mit, bei den neuen liedern selbstverständlich noch etwas sehr textunsicher wie eh und je.egal, ich liebe einfach 3. wahl wie kaum eine andere band. später wurde ich (wie immer) gefragt, ob ich überhaupt auto fahren könne. so wie ich da oben rumgehüpft sei, könnte ich doch nur besoffen sein. nebenbei noch sehr dickes lob an den veranstalter, dass es endlich mal sinalco-cola gab. Als letztes klimbten die hannen alks auf die bühne. Dr Gido schien wohl der einzigste von der originalbesetzung zu sein. was uns da erwartete, war der pure horror. diesen auftritt hätten sie sich auch sparen können. kein wunder warum fun-punk in den 90igern zum schimpfwort geworden ist. hannen alks hatten an diesem verbrechen wohl die größte mitschuld! und beim fun-punk gibt es so gute bänds zu entdecken. klar - hannen alks hatten auch ein paar gute lieder, besonders das lied: am ende vom thresen   kommt besoffen des öfteren über meine lippen. zumindest sollten hannen alks lieber ihre gitarren an den nagel hängen und gido lieber mit seinem doktortitel angeben, dann wären sie uns erspart geblieben. also schnell beine in die hand genommen und, so wie viele andere auch, die halle schnell verlassen, bevor noch jemand denkt, wir fänden die gut! am zweiten tag wäre ich gerne auch da gewesen, aber mich erwartet im januar noch eine fette strom- und gasrechnung und so ist sparen angesagt.
die rückfahrt war dann noch ganz lustig. da leider winter war, blieb das cabriodach geschlossen.das auto wurde zur fahrenden disco und alle, die dabei waren, wissen: sogar mit echtem discolicht!                           pogo-elvis

die Kassierer und Emscherkurve 77 Sputnikhalle zu Münster 26.12.2010[



Eigentlich keine Lust mehr gehabt, je nochmal auf ein Kassierer Konzert zu landen. Da ich sie schon so oft gesehen hatte und irgendwie der Ablauf bei Kassierern Konzerten immer gleich ist. Obwohl manch andere Bands könnte ich mir bestimmt 100x anschauen. Zu Hause war es dann irgendwie langweilig und viele ruhige DVD Abende kann ich auch noch mit 30ig machen. Da nach dem Konzert Grufty-Party angesagt war (die sind klasse, da die DJs auch mal RocknRoll und Punkrock auflegen, aber selbst die dunklen Klänge wissen zu gefallen), sprach nichts mehr dagegen. Wird dann halt mein eigenes Kassierer Abschiedskonzert, klingt doch auch mal gut. Irgendwie lande ich doch immer wieder in der Sputnikhalle. Schnell vorher noch Timo überredet auch mit zu kommen und ihn mit dem Auto eingefangen. Am Eingang Glück gehabt, da jemand seine Karte nicht mehr haben wollte und sie verschenkte! Schnell Timo deshalb für seine Karte eine kl. Solidaritätsspende gegeben und rein in die Halle. Emscherkurve 66 hatten wir schon verpasst, was aber kein Weltuntergang bedeuten würde. Kassierer waren schon längst am spielen und trotz des vielen Schnees war es ordentlich voll. Erstmal ein Bier geholt und der Musik gelauscht. Stinkmösenpolka, UFO, Sex mit dem Sozialarbeiter, Mein Glied ist zu groß, gäähn, Nachbar sonst was und viele anderen Hits wurden gespielt. Alle waren am Feiern, aber ich war irgendwie genervt und kam mir vor wie bei "täglich grüßt das Murmeltier". Alles schon zu oft gehört und selbst die Bühnenshow hat sich in den Jahren kaum geändert.
Zumindest das letzte Mal, dass ich sie mir live geben muss. Ich war dann noch mit Telefonaten und Weihnachtsgrüße per sms zu versenden beschäftigt und bekam so gar nicht mehr viel mit. Wie sich später dann rausstellte spielen die "mächtigen" Kassierer noch beim Ruhrpott-Rodeo 2011, wo ich unbedingt wegen den anderen Bands die da spielen hin will. Werd dann wohl wieder telefonieren und Pfingstgrüße durch die große weite Welt verschicken, wenn die Bochumer spielen. Die Gruftyparty im Sputnikcaffee war dann später richtig gut und selbst Timo und seine beiden Düsseldorfer, die auch da waren, haben noch ordentlich die Musik aus den Boxen mit mir abgefeiert. Manchmal kann sowas besser sein als ein (Kassierer-) Konzert! Irgendwann um 6 Uhr landete ich im Bett, was nicht eingeplant war, da morgens der Wecker um 10 Uhr wieder klingeln sollte für Punk im Pott!              pogo-elvis

 

 

 

 

 

Force Attack 2007 in Benkenhagen

 

Dieses Jahr wollte ich eigentlich gar nicht zum Force Attack hin, da mein Geldbeutel so leer wie lange nicht mehr war, doch eine Woche vorm FA wendete sich das Blatt und ich hatte wieder ein bisschen übrig, was genau fürs FA reichen könnte. Dietmar hatte ich aber schon längst für dieses Jahr abgesagt und nun überlegte ich, ob ich einfach hin fahre und ihn dort überraschen sollte. Aber das war mir dann auch zu kindisch und deshalb überbrachte ich ihm per Telefon die gute Nachricht und am anderen Ende der Leitung war die Freude groß. Dietmar fuhr mit seinen Kumpels erst Freitags von Münster nach Benkenhagen zum Festival und auch Don Chrischan fuhr mit seinen Bandkollegen von Weltraumschrott erst Freitag von Berlin mit dem Auto los. Da nirgendwo mehr Platz im Auto war, entschied ich mich von Berlin mit der Bimmelbahn nach Rostock zu fahren. Meine Freundin brachte mich Donnerstag direkt zum neuen Berliner HBF. Dort wunderten wir uns übers große Polizeiaufgebot, aber weit und breit keine Punkrocker oder anderes Gesindel zu sehen. Letztes Jahr waren wir auch irgendwie ein paar Stunden eher am HBF gewesen und es wimmelte damals nur so von Punkern. Die grünen Männchen hatten uns beide sofort im Visier und sofort waren wir eingekreist, na fängt doch super an. Endlich kamen noch vier andere Pünker an und der Zug kam auch. Da letztes Jahr keine Kontrolleure dabei waren, entschied man sich dieses Jahr auch umsonst zu fahren. Schnell von der Freundin verabschiedet und rein in die Bahn mit Sack und Pack. Drinnen war zum Glück doch ein ganzes Abteil voll mit buntem Volk. Die Hinfahrt war auch ganz unterhaltsam, abgesehen vom teils kindischen Katz-und-Maus-Spielen mit der Polizei. Ich meine, ist doch klar, dass, wenn man sich vor der Polizei ne Kippe anzündet, (in den Zügen der Bahn darf seit Anfang Juli nicht mehr geraucht werden) man Ordnungsgeld zahlen muss. Kurz vor Rostock waren angeblich alle Toiletten verstopft und deshalb durfte keiner mehr auf Toilette, so dass einige Punker in die Ecken des Zuges pinkelten. Ich konnte gerade noch meinen Rucksack retten, bevor die gelbe Brühe den Gang hinunter lief…. . In Rostock angekommen stand direkt neben unserm Gleis der Zug nach Benkenhagen, also nix wie rein da. Im Zug gab es dann einige Anzeigen, da Punks auf ihren Jacken Copkiller- oder ACAB-Aufnäher drauf hatten und da das ja (laut der Bullen) Volksverhetzung ist. Endlich kamen wir mit leichter Verspätung in Benkenhagen an, muss so um 18:00 Uhr gewesen sein und es regnete in Strömen. Dieses Jahr gelang es mir auch noch durch Zufall einen Shuttlebus zu bekommen und es kam die Sonne auf ( ; . Der Fahrer war ein ganz Netter und Skeptiker sausten durch die Boxen. Am Eingang traf ich Timo aus Münster mit einem Kollegen. Dieses Jahr gab es dann gewöhnungsbedürftige hellblaue Bändchen, die sehr gut zum Wetter passten (halt viel Regen und ab und zu ein bisschen Heiter bis Wolkig). An den Zelten der beiden waren auch noch viele andere nette Münsteraner, so dass ich mich gleich wohl fühlte und dort auch mein Quartier aufbaute. Danke auch an Anjan für die Hilfe beim Zeltaufbauen. Dann kam ich auf die Idee doch mal zu schauen welche Bekannten Gesichter vom letzten Jahr dabei sind und hatte dank Dietmar die Telefonnummer von Kathi und hatte Glück, sie war mit den anderen (leider dieses Jahr ohne Horst und Sascha!) am Start. Dafür waren aber Stefan und Vanessa wieder dabei und das war auch nicht verkehrt! Erstmal gab es ein Begrüßungsbier namens Astra. Wie immer beim FA hatte man spätestens innerhalb einer Stunde alle gute Regeln der Zivilisation abgeworfen, was der Party aber auch nicht schadete, ist halt Punkrock!

Nachts bin ich dann noch mit Anjan und Stefan übers Festivalgelände gewatschelt und habe dort die ersten Biere und die ersten Met im Magen vereinigt. Irgendwie waren wir dann alle schnell beschwipst und ich weiß nur noch, dass am Festzelt sehr abwechslungsreiche Musik gespielt wurde z.B. von Turbonegro “I got errrection” à die St. Pauli Version, Beastie Boys, Sex Pistols und viel mehr… . Auf jeden Fall war die Stimmung echt klasse und wir sangen noch einige Deutschpunkklassiker, was auch lustig war. In der Nacht machte ich kaum ein Auge zu, da immer, wenn ich einschlafen wollte, irgendwo jemand auf die Idee kam doch ein Hupkonzert zu veranstalten, oder Anjans Gäste im Zelt nervten (er hatte Leute mit einem kleinen Welpen für eine Nacht aufgenommen, aber da er auch genervt war, schmiss er die Tierquäler (!!!!!) am nächsten Tag wieder raus / Sorry, aber wie kann man einen Hundewelpen mit auf ein Festival bringen!!!???). Am nächsten Morgen gönnte man sich erstmal Kaffee und lecker Sandwich und unterhielt sich mit ex DDR-Punks über Skeptiker, die von der Band nicht so begeistert waren, da die damals in der DDR sehr angepasst waren und erst seit der Wiedervereinigung radikaler wurden. Später fing es wieder an stark zu regnen und ich passte bei Kathi, Stefan und Vanessa auf deren Zelt und Tische auf während sie mit dem Bulli einkaufen waren. Sehr gefreut hatte ich mich über ihren Leo-Regenschirm, den die mir später schenkten (dafür bekam Stefan ein schickes St.Pauli-Halstuch von mir). Endlich kam auch Dietmar mit den Neu-Beckumer an und sie bauten ihr Zelte ganz am Rande des Geländes bei der Kuhwiese auf. Dietmar brachte mir noch eine schicke Totenmaske mit Handschuhen mit, wo ich besonders die Handschuhe die nächsten Tage zu schätzen lernte. HAUSVABOT verpassten wir leider, aber was man aus der Ferne hörte, klang verdammt nach einem gelungenen Auftritt der drei Berliner! Die erste Band die wir dieses Jahr sahen waren die Kölner Chefdenker, auf dich ich mich diesmal richtig freute. Letztes Jahr waren sie echt der Hammer, dieses Mal waren sie auch gut, aber trotzdem nicht so umwerfend wie letztes Jahr. Keine Ahnung wie oft die noch das gleiche Set spielen wollen. Na gut gegen die Knochenfabrik Lieder wird wohl keiner was einwenden. Die absoluten Hits waren ”Meine Heimat die Erde”, “Punkrock-Kavalier”, “Höllenfeuerlicht” und natürlich “Filmriss”. Das Publikum wusste auf jeden Fall, wie man diese Band abfeiert. Auf der Zeltbühne spielten dann die X-Berger Daisy Chain, die ich mir zwar nicht angesehen hatte aber von Weitem klang es gar nicht mehr so schlecht. Dietmar und ich schlenderten derweil erstmal übers Gelände und schauten uns hier und da ein paar Platten an. Sehr überrascht war ich über die vielen Soli-T-shirts von der Köpi, die es zu kaufen gab und auch einige liefen damit herum. Wenn irgendein Stand dieses Jahr Regenschirme verkauft hätte, wäre das bestimmt auch ein Kassenschlager geworden. Ich hatte ja dank Kathi und Stefan einen sehr schönen geschenkt bekommen. Große Vorfreude herrschte, als endlich die Duisburger Dödelhaie auf die Hauptbühne kamen. Die spielten echt jeden Hit, von “Heute Nacht”, “Die letzte Schlacht”, “Radikal”, “R(adieschen) A(uf) F(rischkäse)” und zum Schluss das “Holzfällerlied”. Das Wetter spielte auch mit und ausnahmsweise schien sogar mal die Sonne und ich musste erstmal vor die Bühne, da mich die Stimmung ansteckte. Sehr im Ohr geblieben ist wohl bei allen Festivalbesuchern vor der Bühne das neuste Dödelhaie-Lied “Hätt` ich euch erwartet hätt` ich Mollys da, Mollys da….” Da kann man echt schon gespannt sein, wann das Lied veröffentlicht wird. Sehr lustig waren diesmal auch die Ansagen vom Sänger, dem mal wieder nichts zu peinlich war. Der Auftritt war großes Kino!! Von Distember, Boxhamster (schaut mal im Internet, was dem Sänger vorgeworfen wird!), No Respect (hätte ich gern gesehen, aber irgendwie verpasst..), Mad Sin und dem Auftritt von Die Schnitter bekam ich nicht viel mit, da wir auf dem Zeltplatz unterwegs waren um dort ein paar Biere zu leeren um sich auf den Auftritt von Casualties besser vorzubereiten. Auf dem Festivalgelände traf ich endlich auch mal Don Chris, der aber mit etwas wichtigerem beschäftigt war….. . Er ist halt der Beweis dafür, dass Punkrocker eindeutig mehr Sex haben als manch andere. The Casualties waren so, wie man sie sich vorgestellt hatte, 300 Meter hohe Iros, eine Million Nieten pro Jacke, und sie waren verdammt viel gefährlicher als jeder Tsunami. Ihr Sound knallte gewaltig rein und jetzt herrschte der Chaospunk und der Sound boxte durch die großen Festivalboxen. Die Stimme des Sängers war verdammt abgewetzt und dreckig. Lieder wie “Under Attack” “Punk united” “Riot” “Police brutality” und ”On City streets” rockten ordentlich. Obwohl ich sagen muss, dass das Publikum aber schon mal bessere Pogo-Orgien getanzt hatte. Zumindest ein unterhaltsamer Auftritt, vor allem saßen nach dem Konzert die Spikes des Sängers nur noch auf Halbmast, was immer ein lustiger Anblick ist.

Am nächsten Tag wurde man ganz unsanft mit einem Autohupkonzert geweckt, und ich war verdammt genervt, da ich erst zwei Stunden gepennt hatte. Da jetzt alle wach waren, dudelten schon die ersten Klänge aus den Autoanlagen und bei diesem Lärm war gar nicht mehr an Schlaf zu denken. Ich machte mich erstmal über meine Vorräte her. Dank Kathi, Dietmar und Vanessa bekam ich später eine feine Dusche mit kaltem Wasser und wurde ein bisschen wacher. Danach zog ich mit meinem Zelt auf die Kuhwiese zu Dietmar und seinen Kumpels aus Neu-Beckum und Bremen um. Hier traf man dann auch Warendorfer wie z.B. Vogel von Haferslime, der auch ein sehr sympathischer Zeitgenosse ist. Es floss wieder ordentlich Bier und hier und da gab es auch lecker was zwischen die Zähne. Ich hatte noch ein paar Buttons dabei, die ich hier und da schnell verscherbelte, kein Wunder bei einem Preis von 40 Cent pro Button (danke, dass die meisten trotzdem 50 Cent zahlen wollten. Sollte ich mal öfter machen, eventuell Tapes verkaufen, so dass man +/- null macht……). Die erste Combo, die wir diesen Tag sahen, waren O.H.L. aus Leverkusen. Ich weiß nicht, aber irgendwie haben die mir besser gefallen, als ich es mir vorher je vorstellen konnte. Die hatten echt einen sehr guten Humor und Lieder wie “Spionage” (Spione aus der roten Zone) und auch ein paar andere Knaller kamen hier im ehemaligen Osten verdammt gut an. Zumindest sehr gute Liederauswahl, wobei ich die meisten Lieder nicht kannte. Sehr klasse war natürlich der OHL/Rawside Klassike “(Nieder nieder mit dem) Faschopack”. Von der Schwesterband der Fluch gab es diesmal glaub ich keine Stücke. Einige Bandmitglieder von OHL hatten genau neben uns gezeltet und waren super nett.    Die ersten vier Lieder von Loikaemie bekam ich auch mit und sie spielten “Wir sind Skins” und ein paar andere Klassiker, aber mir ging irgendwie dieses “Faust nach oben Publikum” auf den Sack. Ich bin halt nicht für Oi/Punk geboren. Obwohl Loikaemie schon ordentlich was drauf haben und von denen ein paar Platten den Weg in meine Sammlung gefunden haben. Als Geheimtipp galten Die Art, die düsteren Deutschpunk unters Volk brachten und ordentlich ankamen. Von denen würde ich mir wohl mal eine Platte zulegen. Irgendwie eine Mischung aus Razzia, The Cure und eventuell Fliehende Stürme. Die Mimmi`s sind mir ja die liebsten Bremer Stadtmusikanten und der Auftritt von denen erfreut mich jedes Mal. Ich liebe deren Show. Auch wenn diesmal ein anderer Schlagzeuger mit dabei war. Zumindest gab es eine noch bessere Version von “Du bist Deutschland” (hoffentlich kommt diese Version auf die Force-Attack-DVD) und auch wurden viele andere Hits gespielt. Und auch gerade neu eingespielte Lieder fanden sich in ihrem Set wieder, wo aber das Publikum noch nicht so drauf eingestellt war. Ich kaufte mir noch nen Packen “Gegen Nazis”-Aufkleber, und fand auf dem Boden wie immer etwas Geld. Fluchtweg musste sich Dietmar alleine ansehen, da ich gerade Probleme mit meinen Kontaktlinsen hatte. Sollen ganz gut gewesen sein, nur waren sie sehr sparsam mit Ansagen, was doch eigentlich auch immer wichtig ist. Auch der Klassiker “Arbeitsscheuer Ostler” wäre mal angebracht gewesen, aber ich hatte mal gelesen, dass die das Lied live sowieso nie spielen. Ich kam gerade passend zu Spermbirds zurück. Da es vor der Bühne nicht so voll war, fand ich schnell Dietmar wieder. Dabei bin ich dann fast auf einen Hund drauf getreten, der hinter seinem Herrchen auf dem Boden lag, konnte aber gerade noch ausweichen. Das passierte während des Konzertes anderen auch beinahe. Wir machten den ex Bassisten von No Exit, dem der Hund scheinbar gehörte (oder seiner Begleitung), darauf aufmerksam, er sollte doch mit seinem Hund woanders hingehen, da erstens der Hund im Wege liegt und im Dunkeln kaum einer ihn sehen kann und es zweitens für den Hund direkt vor der Bühne neben den Boxen viel zu laut ist und überall auf der Wiese Scherben herumliegen. Naja, dem Bassisten war es scheinbar egal und er meinte nur, dass der Hund ihnen halt überall hinterher laufen würde. Dietmar und ich mussten uns dann echt zusammenreißen nicht auf den Typen drauf zu gehen, nachdem er auch aggressiv geworden ist. Also was sind das für Tierquäler, die ihre Hunde mit aufs Festivalgelände nehmen. Die Kontrolleure an den Eingängen achten zwar drauf, dass kein Hund mit reinkommt, aber wenn da ein Hund so durch läuft, haben sie auch keine Chance. Na gut jetzt genug gelästert, denn es geht eigentlich mehr um SPERMBIRDS. Diese Band kann man sowieso immer in den höchsten Tönen loben. Diesmal wurden alle Hits gespielt und ich wollte gerade pogen gehen, da war das Lied “Texas Cowboy” schon wieder vorbei. Die Ansagen zwischen den Liedern waren auch ganz nett und das Wort Oi wurde des öfteren auf die Schippe genommen. Bei den letzten Konzerten von Spermbirds, bei denen ich war, waren die Hallen immer rappelvoll, aber diesmal war es überschaubar. Sehr gelungener Auftritt und bis jetzt mit den Dödelhaien und OHL nach meinem Geschmack der beste Auftritt beim FA. Im Festzelt spielten noch The Others, die wir uns kurz anschauten. Ganz lustig war noch der kurze Gastauftritt von Deutscher W. (OHL) bei einigen Liedern, aber an mehr Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern. Kenn auch kein einziges Lied von denen. Auf jeden Fall klasse Bühnenoutfit und die Gruftiemucke konnte man sich wohl geben. Am Zelt gab es dann noch ein paar leckere Gute-Nacht-Bierchen. Am nächsten Tag schaute ich mir nur die Pestpocken an, die ich das letzte Mal im Jahr 2000 mit Molotow Soda in Osnabrück gesehen hatte. Zumindest sind sie ein Beweis, dass sich der Begeisterungsschalter erst live einschaltet, denn auf Platte landen sie eher selten auf meinem Plattenteller. Die Band ging musikalisch gut ab und abgesehen von ein paar Unterbrechungen wegen Streiks der Gesangsanlagen ein gelungener Auftritt. Dietmar und ich schauten uns ihr Konzerte von der Seite des Festzeltes an und ab und zu gesellten sich einige Leute mit unter unseren Regenschirm. Pestpocken hatten auch noch einen Verkaufsstand, wo ich mir einen Tag vorher zwei super Tapes gekauft hatte (die alten Demos von Canalterror und ein live Tape von Razzia). Ich hatte von den Pestpocken mal einen coolen Comic mit dem Namen “Mad Punk” gekauft (ich glaub damals in Osna) und fragte den Sänger, ob der Zeichner nicht noch mehr rausgebracht hatte. Zumindest meinte der Sänger, dass der Typ jetzt keine Comics mehr malt, sondern Anwalt geworden ist…. .

Dietmar und ich diskutierten später noch mit ein paar Krawallbrüder-Fans und schlenderten in starkem Regen zu unsern Zelten. An unserm Zelt hingen ein paar Berliner ab, die heute Abend wieder Heim fahren wollten und ich erschnorrte mir nach mehren Versuchen einen Platz für die Rückfahrt. War für mich eine harte Nuss, die ich jetzt knacken musste, denn schließlich verpasste ich noch ein paar gute Bands (wie z.B. 999, The Lurkers, Ack und Skeptiker). Aber anderseits hatte es in mein Zelt herein geregnet und so entschied ich mich für die Rückfahrt. Ja gut, auf die Scheiße mit Krawallbrüder hatte ich keine Lust. Zumindest hasse ich Bands, die sich unpolitisch nennen, aber mit Dim Records zusammen arbeiten und es wie ich später gehört habe zulassen, dass einige ihrer Fans während des Auftrittes so einen Dünnschiss rufen wie: “Ein Baum, ein Strick, ein Antifa-Genick!" Ich will jetzt nicht alle Krawallbrüder-Fans über einen Kamm scheren, aber das ging echt zu weit. Naja, für den Ruf des FA ist so was bestimmt auch nicht besser. Auch sehr nervig sind immer die Gerüchte, die jedes Jahr die Runde machen. Diesmal sollten angeblich Antifas ein rechtes Skinheadgirl vergewaltigt haben und sie sei dann im Hubschrauber an den inneren Verletzungen gestorben. Gott sei Dank war an diesem Gerücht mal wieder nix Wahres dran, genau wie die letzten Jahre gab es keine Toten. Dafür gab es dieses Jahr ein Frauenhilfezelt, und schon heftig, wenn auf einem Festival Frauen belästigt werden. Irgendwie sind auf diesem Festival echt auch neben vielen korrekten Punks viele Assis unterwegs. Z.b. bei den Dixi-Klos fanden es dieses Jahr einige Typen richtig lustig die Türen aufzubrechen, wenn jemand gerade sein Geschäft machen wollte. Sorry, aber beim Kacken hört für mich der Spaß auf. Ich hoffe doch mal, dass der Zusammenhalt untereinander die nächsten Jahre wieder besser wird. Ich zumindest werde 2008 nicht zum FA fahren, da ich auf einer Familienfeier sein werde und eventuell Trauzeuge spielen muss. Mal schauen wie es sich mit dem FA entwickelt, aber ein Jahr Pause tut mal ganz gut und vielleicht geht’s dann 2009 wieder hin.

Ich bekam noch ein paar Songs von Skeptiker mit, während wir das Auto und den kleinen Anhänger bepackten, man verabschiedete sich. Die Rückfahrt war ganz nett und die beiden Berliner und die Berlinerin waren sehr unterhaltsam. In Henningsdorf kamen wir dann gegen 22:30 an und ich freute mich nur noch auf eine warme Dusche. Ich hatte jetzt noch eine Stunde Bimmelbahnfahrt vor mir bis ich endlich in Wilmersdorf ankam. -Monsterschiss-

Force Attack 2006  in Behnkenhagen (bei Rostock) Musikfestival 28.07-30.07.2006

 

Endlich bin ich wieder einigermaßen ausgeschlafen und habe endlich mal wieder zu Hause ordentlich kacken und duschen können, nach so einem Festival ist man immer dreckiger als jeder Spatz und der Körper sehnt sich nach jedem Tropfen Wasser. Force Attack war echt ein Erlebnis wert, aber lest selber. Auf der Hinfahrt waren die grünen Männchen nicht gerade die nettesten und warteten als Zugbegleitung nur auf Ärger. Bei durchgestrichenen Hakenkreuzen gab es für einige Punker sofort eine Anzeige und öffentliches Pissen wurde mit Ordnungswidrigkeiten bestraft. Geärgert hatte man sich nicht nur über die Bullen, sondern auch über die Busshuttle, die kaum fuhr, so dass man die 6km vom Bahnhof zum Festival laufen musste. Aber über sowas kann man später wenigstens noch lachen. Wenigstens Punkrockmässig hat das Miteinander bei diesem Festival meistens sehr gut geklappt und es war ein Geben und Nehmen (besten Dank an Horst, Christoph, Kati, Tim, Sascha, Vanessa, Dietmar, Don Chris, DJ Moses usw… ”wer Freitag morgens in der S-Bahn fährt, weiß warum wir aussterben müssen”). Klasse Bands waren auch am Start und für mich waren die Highlights eindeutig Dritte Wahl (das war eindeutig ein Heimspiel), Supernichts (großartiger Auftritt), Toxoplasma (Wally im Bullenkostüm bei Polizeistaat, genial!), Fliehende Stürme (dank der Verspätung von Exploited und einer technischen Panne leider etwas zu spät angefangen zu spielen, aber auch sehr geil gestürmt), Rawside (der Sound war ein bisschen leise, aber HC spritzig wie immer). Etwas enttäuscht war ich dieses mal von Normahl, habe zwar bei denen gepogt, aber irgendwie kam Lars manchmal rüber als sei er im Musikantenstadel. Sehr schlecht fand ich Bambix (sehr geile Band, aber diesmal wollten keine Funken rüber springen) und Daily Terror(isten) ohne Pedder ist wie Argentinien ohne Diego Maradonna, oder wie jetzt RTL ohne Rudi Carell. Der Gesang klang mehr nach Troopers auf Speed. Exploited kamen mit Verspätung. Deswegen spielten MONO FÜR ALLE spontan, wurden aber nicht so abgefeiert, wie sie es vielleicht gerne gehabt hätten. Als Exploited auf die Bühne kamen, wurden sie (angeblich von UK Punks) mit Flaschenwürfen begrüßt und kleiner Pluspunkt, dass die Koksnase Wattie und Co weiter gespielt haben. Richtig klasse waren Lieder wie SEX & Violence, USA, TROOPS OF TOMOROW und BEAT THE BASTARDS. Gewundert haben Dietmar und ich uns, dass links ca. 400 Meter hinter der Bühne es so extrem am qualmen war, als wäre Han Solo mit dem Millenium Falken abgestürzt. Aber später erfuhr ich, dass ein Bandmitglied von Exploited wohl Langeweile vorm Auftritt hatte und ein “kleines” Feuerchen gemacht hatte. Eisenpimmel, Lokalmatadore und Pöbel und Gesocks kamen beim Publikum auch sehr gut an und einige mussten immer wieder ihre Pimmel zeigen und es kam das eine und andere mal dazu, dass Körpersäfte ausgetauscht wurden. Ganz nebenbei fällt mir noch ein, dass Chefdenker, die sonst eher live nicht so überzeugen konnten, diesmal richtig klasse waren und auch ordentlich Knochenfabrik-Lieder spielten. Selbst ex Heiter bis Wolkig (jetzt rote Ratten) bekamen das ganze Festzelt zum beben.

Wenig Schlaf, viel Alkohol, viel Pizza und viel Pfandbecher sammeln, das war so die Nebenbeschäftigung von Dietmar und mir. Am letzten Tag wurden Zelte angezündet, Gaskocher reingeworfen, Müllschlachten gemacht (wie immer viele Verletzte (Hallo Sascha!)). Auf dem Rückweg lernte ich einen coolen Franzosen kennen, der sich um ein Bahnticket kümmern wollte. Als wir endlich in der Bahn saßen, wunderte ich mich, dass er gar kein Geld von mir fürs Ticket haben wollte. In Berlin angekommen erzählte er mir, dass er gar kein Ticket gekauft hätte, weil die Kontrolleure bei so vielen Punks eh nicht kontrollieren würden. Sehr sympathischer Typ! Als Fazit würde ich festhalten: Trotz vieler Assis waren natürlich verdammt viele korrekte Punkrocker mit von der Partie, so viele Besucher hatte angeblich dieses Festival noch nie gehabt (einige meinten es wären ca 17 000 Festival-Besucher da gewesen, wiederum andere redeten von ca 14 000 Besuchern), Wetter war meistens gut, mit dem Busshuttle hat es diesmal gar nicht geklappt, Preise waren sehr fair, lecker Essen gab es auch, Konzerte waren meist auch gut, die Ordner waren die nettesten, die ich je auf einem Festival kennen gelernt habe - ich würde am liebsten nächstes Jahr auch wieder hin nach Benkenhagen. Ich hoffe dann, dass auch meine Freundin mitkommt (Hallo Sanna, eventuell eine romantische Nacht, mit Auto, Luxus campen??) monsterschiss

 

 

PUNK IM POTT 27.12.o5- 28.12.o5 mit vielen tollen Bands Essen, Zeche Karl

Punk im Pott ist für mich eigentlich jedes Jahr Pflichtprogramm und besonders dieses mal waren wie beim ersten Punk Im Pott nur Kracher dabei. Am ersten Tag war ich mit Punkrockrentner Dietmar (keine Punkrockrente für Dietmar ( ;     .....   ) nach Essen gefahren. Zum Glück waren die Straßen nicht so glatt und die Autofahrt war weniger rutschig, wie erst befürchtet . Als erstes spielten Sonderschule die so naja waren, also Schulnote:befriedigend-! Als zweites spielten Chefdenker die eigentlich von der Schulnote immer eine zwei verdienen würden, bekamen diesmal nur eine drei, da Sänger Klaus irgendwie heisser war und ich frühere Konzerte mit ihnen besser fand und Knochenfabrik sowieso.Jetzt waren THE MOVEMENT dran die einfach nur (wie immer live) geil waren, zumindest musikalisch gibt es eine gute 2 für die Dänen!  Dann kamen NORMAHL die ich schon vor über 12 Jahren geil fand und schon damals bei jedem Lied mitsingen konnte. Normahl hatte ich aber noch nie live gesehen, da mir immer davon abgeraten wurde, sie wäre zu Volxmusik und Cowboy-mässig. Doch ich war ganz anderer Meinung und die Stimmung vor der Bühne war geil. Selbst Dietmar war auf einmal im pogoMOB vor der Bühne, was er eigfentlich schon seit Jahren nicht mehr gemacht hatte. Normahl haben eigentlich an diesem Abend eine glatte 1 verdient. Nun kamen RUBBERSLIME aber ohne den richtigen Sänger (Dirk) da sie ihn wohl (scheinbar) rausgeworfen haben. War musikalisch zwar ganz nett und ohne Dirk klang es auch noch gut. Aber trotzdem ein dicker Minuspunkt, weil jetzt die Namensgebung von Rubberslime noch unglaubwürdiger ist und mich solche Besatzungswechsel immer nerven! Als letztes traten Pedder und seine Jungs auf. Daily Terror sind ja eigentlich in jeder ernst zunehmenden Deutschpunksammlung an zutreffen. Aber diesmal musste man echt guten Humor haben um dieses Konzert zu überstehen, denn obwohl ich textlich bei Daily Terror jedes Lied mit singen könnte, habe ich echt kein Wort verstanden von dem was Pedder dort probiert hat zu singen (oder wie definiert man sowas?). Sorry ich will nix falsches sagen, aber ich musste mir echt die Ohren zu halten. Aber irgendwie war es trotzdem ein lustiger Auftritt, denn einige Songs wurden vom Publikum mitgesungen, so dass es manchmal wieder textlich ok war. Einmal war auch MR Andy Dödelhai mit auf der Bühne als Gastsänger und man konnte auch mal wieder die Ohren frei machen. TRotzdem leider nur ausreichend.(Sorry Sascha u Freundin, dass ich euch nur nach Telgte gebracht hatte,....)ZWEITER TAG: Diesmal war mein kleiner Bruder mit gekommen (Daaaaaaaanke!). Als erstes spielten Lost Lycris, keine Ahnung habe ich nicht so viel von mitbekommen. Dann spielten Pascow, die ich mir live irgendwie besser vor gestellt hatte, zumindest war der Sound bei denen viel zu leise. Bei Rastaknast wurde auch schon öfter am Personalrad gedreht und die Bandmitglieder gewechselt wie kaum eine andere, aber musikalisch bekam man live bei denen schon immer was zu bieten (egal ob mit Höhnie, Konrad, Captain,Flo oder jetzt mit Hecktor und Franz, live immer klasse. Ich habe zumindest alle Besetzungen mehrmals gesehen und jedes mal gab es Orgasmen!! Und ein Orgasmus ist meistens immer in Schulnote ausgedrückt ---> sehr gut!! Schließmuskel hatten heute ihr letztes Konzert und ich durfte sie auch noch mal live sehen. Auf CD habe ich eigentlich (?)  alles von ihnen und war echt überrascht dass sie live noch besser und lustiger sind. Bei denen musste ich einfach mein Tanzbein bewegen, sehr guten Humor, lustige Texte, irgendwie sogar sehr guter FUN-PUNK. Ja FUN-PUNK kann richtig gute Laune machen, besomnders live. Schade diese Verdauungsprobleme hätte ich gerne öfter gesehen. Sehr geil waren immer wieder die kurzen Coverversionen von Eisenpimmel "...komma lecka...". Zum Schluss durften sogar alle auf die Bühne und das sah vom Bühnenrand aus sehr lustig aus, wenn ein Sänger immer wieder von besoffenen Punkern begraben wurde und trotzdem weiter gesungen hat. Note: gut (eine eins hätte es gegeben, wenn ihr euch nicht aufgelöst hättet.). Eisenpimmel waren einfach nur krank, asozial, peinlich und gerade deswegen total klasse. Keine Ahnung aber ich glaube jeder hatte die Leute sich anders vorgestellt. Ja gut BÄRbel vielleicht schon, aber den Sänger so bestimmt nicht, noch weniger den Bassisten (mit blauem BAB T-shrit), echt lustige Bühnenshow und die Halle platzte aus allen nähten. Note 2! Punkimpott hat sich mal wieder total gelohnt! Fuck off noch an die Pennerpunks, die mal wieder alle Scheiben kaputt machen mussten (Fahrt zu einer Fascho-Kneipe und macht da alles kaputt, aber nicht wo PUNKKONZERTE sind und beschwert euch nicht dadrüber wenn selbst auf Punkkonzerten es immer mehr Gesetze gibt. Das liegt an euch WIXERN!! Noch schnell ein Gruß an die WAFer die da waren, PB Stand für Taschenabnahme,Peter,Armin du Sau ( ;, Dackel u Moses für Spritgeld, und alle die meine Leopardenjacke haben wollten, die gibt es nirgends zu kaufen, gab es aber mal bei ATOMIC SWING in MÜnster! So ich habe fertig und habe alles in 15 min getippt, deshalb werden Fehler und falscher Satzbau extra in Kauf genommen! Bis nächstes Jahr beim PUNKimPOTT!!

SO36 Berlin 05.05.05 Rubberslime, die Mimmi`s, Thee Flanders, Towerblocks

Ja gut, der Eintritt war mit 15 euro verammt hoch und für einen so asozialen Arbeitslosen wie ich, eigentlich unmöglich zu bezahlen. Aber dann musste ich halt an anderer Stelle sparen, dafür war ich auch schon länger nicht mehr auf einem Konzert. Erst hatte ich nur den teuren Eintritt am Eingang des so(s) gesehen und wollte schnell wieder nach Hause, bis ich und Laila erfuhren, dass neben Rubberslimemaidselfcia und mimmis auch noch andere Combos dabei waren. Innendrin war noch gar nichts los. Als erstes spielten Towerblocks! Oi ist eigentlich weniger meine Richtung, aber ab und zu kann ich es mir auch mal anhören. Der Sänger hatte aber auch eine sehr schöne Stimme und seine Stimmbänder waren nicht ganz so "jack daniels-verseucht" (versoicht meine ich natürlich). Also sehr schöne Stimme und erinnerte deswegen sehr an alten oi aus den 80igern mit ordentlichem Punkrockeinfluss. Richtige OI!OI! CHOre suchte man vergeblich. Also diese Band hatte ihre Hausaufgaben gut gemacht und könnte man sich mal eine Platte von kaufen (wenn man Geld und Arbeit hätte...). Die nächsten waren Thee Flanders und langsam wurde es voller, Auch nicht gans meine Musikrichtung, aber Punk ist ja musikübergreifend und ihr Rockabilly ist ja auch ein wenig Punkabilly. Sehr lustige Musik, mit teilweise auch sehr düsteren Punk, fast Richtung Horrorpunk. Es wurden auch viel gecovert und sehr unterhaltsamer Auftritt. Endlich kamen die Mimmis und sofort spielten sie das Lied "Eines Tages" und ich musste erstmal vor die Bühne um besser das Tanzbein zu schwingen. Bei dem ZK Lied "Dosenbier" gab es gartis Dosenbier und eine feuchte Bier(dosen)schlacht! Beim Lied "Gibt den Nazis keine neue Chance" wurden ordemtlich "gegen Nazis-Aufkleber" verschenkt (wie sonst bei den Mimmis auch immer). Ich stand genau passend und bekam bestimmt 50 Stück auf einmal ab. Bei "Paul halts Maul", wurde natürlich ordentlich über den neuen und alten Pabst her gezogen und es gab wie immer das Leib Christi (diese Brause-Eßpapier-Ufos). Zum Glück spielten sie nicht "deutscher Meister wird der SVW", waren nicht so schlecht wie das letzte mal beim Karneval-Konzert in Gütersloh. Leider wurde mein Lieblings-mimmis-Lied "MC Donalds" nicht gespielt. Aber Mimmis waren diesmal wieder so lecker wie meine Bananensäfte, die ich die ganze Zeit getrunken habe. Die 15 euro hatten sich schon fast gelohnt. Sehr lustig war auch ein Heiratsantrag, den ein besoffener Punk einer eben so besoffenen Dame erfolgreich wärend des Mimmis Auftritts gestellt hatte. Sowas erlebt man ja sonst nicht. Als echter Pfandpirat (wer kennt nicht dieses Lied von Dimple Minds?) sammelte ich alle Pfandflaschen auf, die mir in die Wege kam und nahm ungefähr die 15 Euro wieder ein. Nur irgendwann wollte mich dann die Bedienung aus dem so36 werfen, da ich es angeblich übertreiben würde. Ich bin dann einfach zu der anderen hin gegangen, habe dort ein paar mal Bananensaft bestellt und nebenbei fleissig weiter gesammelt. Und wenn die blöde Bedienung mich sah, zeigte ich immer auf den Saft. Endlich kamen Rubberslime auf die Bühne. Trotzdem wurde es nicht voller und es war so leer wir lange nicht mehr. Rubberslime hätte ich schon mehrmals  live sehen können, aber dank ihrer neuen CD /siehe REview/ lohnte es sich diesmal auch für mich, ein Konzert von ihnen zu besuchen. Diesmal wurden nicht ganz so viele alte Slime Lieder gespielt und es wurden die neuren Lieder mehr berücksichtigt. Mal abgesehen von dem immer noch blöden Namen, sehr gelungener Auftritt, einer guten Band. So jetzt habe ich keinen Bock mehr zu schreiben, da ich im Internetkaffee bin und es sonst zu teuer wird. Ja Geld verdirbt einen jeden Spass, besonders wenn man kaum welches hat .....(  ;  monsterschiss

Die
 
05.04.2005 Funny van Dannen, Bielefeld, JZ Kamp

 

06.03.05 Agnostic Front, Diecast, Death before Dishonor + Black Friday`29, Osnabrück, N8

Wieder ein viel zu kalter Sonntag und der Wunsch den Samstag anders gestaltet zu haben, jeden Falls aus alkoholischer Sicht. So kam dann auch irgendwann Taxi Birgy überraschend pünktlich vorbei. Und ab gings nach Osna. Das N8 war auch leicht zu finden, da 2 Freunde den Weg doch gut kannten. Parkplatz direkt vor der Halle und mal wieder viel zu früh. Die Mukke vom Soundcheck ließ so einiges erhoffen. Draussen in der Kälte unterhielt sich dann Nikko mit irgendwelchen Wemmsern, uns war‘s zu kalt. Aber das N8 öffnete dann auch namensgerecht seine Türen und wir durften rein. Drinnen eine ziemlich grosse Halle mit unheimlich vielen Stufen und einer Bar inna Mitte. Die Bands hatten ihren Merchandise-Kram aufgebaut und Greed Records versuchte Platten an den Mann (oder die Frau, hehe nicht das Raphi Beschwerde-Mails kriegt) zu bringen. Ungefähr 200 Leute fanden an den Weg ins N8 und die erste Band Black Friday’29 interessierte die meisten nicht wirklich. Wie nennt man das? New School Hardcore, oder so, Richtung Hope Conspiracy oder Endstand, auf jeden Fall gab‘ sich der Sänger im roten T-Shirt alle erdenkliche Mühe, dass Publikum zu begeistern, es machte auch richtig Spass, ihnen beim spielen zuzusehen. Und das, obwohl, 2 Leute einer anderen Band an der 2ten Gitarre und am Schlagzeug ausgeholfen hatten. Das Publikum nahm’s aber sehr verhalten entgegen und honorierte die Band kaum. Danach kamen dann Death before Dishonor auffe Bühne, was soll ich dazu schreiben? Pantera oder alte Metallica mit HC-Gesang/-Gelaber. Nicht meine Frikadelle, genauso wie Diecast, die direkt danach spielten. Der langhaarige Sänger versuchte allerdings auch ein paar mal melodisch zu singen, gar nicht so schlecht, vielleicht versucht er’s in Zukunft mal öfter und gründet mal ‘ne gute Band. Der Bereich direkt vor der Bühne füllte sich bei diesen Bands aber stärker, andere haben es wohl anders gesehen. Dann nochmal ‘ne Umbaupause und Agnostic Front enterten die Bühne. Roger Miret mit typisch prolligen Kopftuch, wie so’n Ghettofreak aus ‘nem zweitklassigen Hollywood-Film. Los gings recht zügig und ohne Pause zwischen den Liedern. Nikko konnte fast jedes Lied auswendig mitgröhlen. Natürlich wurden alle Klassiker, wie „gotta go", „riot, riot upstart" oder „cruzified" gespielt und vom Publikum mitgesungen. Es gab‘ allerdings kaum Pogo, fast keine Bewegung und ein nur zum Drittel gefüllter Laden, was AF wohl sehr enttäuschte, und sie nach ca. 40 min dazu bewog, die Bühne wieder zu verlassen. Zugabe war auch nicht mehr drin, und für 17€ anna Abendkasse war das einfach zuwenig. Schade. fabsen

 

WIZO (Abschiedskonzert) + ROCK`n`ROLL Stormtroopers SO36 berlin 28.02.05

 

Eigentlich wollten wir gar nicht aufs wizo-abschiedskonzert. doch da wir einen anruf aus münster von maja & lena bekamen, ob wir ihnen zwei karten von vopo records besorgen könnten, entschlossen laila und ich uns auch noch zwei karten zu sichern. die vier karten waren auch die letzten die es überhaupt in berlin gab, da das konzert eigentlich schon seit mehreren monaten restlos ausverkauft war (na gut aufm schwarzmarkt gab es bestimmt noch was...). die bbeiden mädels sagten dann einen tag vorher ab, da lena zu hause irgendwie wohl stress hatte (...kommt in guten familien wohl vor)! dafür hatte uns maja versprochen, dass nächste mal wenn wir in muenster sind fein zu bekochen. eine karte wurden wir sofort an sandra los, nur die andere wollte plötzlich keiner mehr haben (moses war sie zu teuer und jasmin hatte sich heimlich mit grippeviren angefreundet).Bei Don Chrisian und Felie traf man sich und ich genoss erstmal von Chrisian extra für mich gekaufte Süßigkeiten (sehr gastfreundlich!!). draußen lag mal wieder überall fucking schnee und vorm so36 stand eine große menschenmasse, die wohl alle wizo die letzte ehre geben wollten. Nur die eine verfickte Karte wurde ich nicht mehr los und selbst an der kasse gab es keinen cent mehr für sie. vorher nützten mir auch nichts meine "marktschreier-erfahrungen". innendrin boxte der papst (obwohl der ja schon halbtot ist). vorm wizo verkaufsstand prügelten sich fast die ganzen teenis um die letzten wizo-fan-klamotten. ich glaube bei einem so großen merchandisingstand hätten selbst die ärsche (die kleine namensänderung werden die wohl verkraften) große augen bekommen. angeblich sollte es erst keine Vorband geben. um so erfreulicher war die nachricht,dass es mit den rockNroll stormtroopers doch eine gab. die waren dann auch echt klasse und darth vader wäre stolz auf seine armee gewesen. sie spielten sich sofort in der herzen des publikums. eine mischung aus motörhead, acdc, kiSS, zeke und gunsnroses wurde freundlich auf die schüppe genommen und dann durch den kakao gezogen. die musik die da raus kam war echt lustig. von dieser band wird man bestimmt noch viel hören und einige metalfratzen werden betimmt ihre alten metalkutten aus den schränken wieder rauskramen. im so36 traf man auch noch einge bekannte gesichter aus münster (ich glaub die heißen schimmel, zombie und ?). nach kurzer umbauphase kamen endlich die stuttgarter auf die bühne. ich wunderte mich, dass die ja einen neuen schlagzeuger haben, da der eine typ nicht wie charly aussah. die drei trugen einen weißen sarg auf die bühne und hielten in traueranzügen eine kurze trauerrede. los ging es mit "kopfschuss"  und die hälfte des publikums war am pogen (leider einige auch am springen, was mir ziemlich auf den piss ging,da ich als kind schon flummis gehasst habe). weiter ging es mit "alter frau", der anti-nazi-song "nix und niemand" , "unemployed", "das goldene stück", "raum der zeit" usw. . wizo spielten über zwei stunden, wirklich jeden hit und genau zwei zugaben. Ein wenig langweilig fand ich zwischendurch die ansagen von axel, da die iegendwie lustlos wirkten (hatten ja auch schon eine lange abschiedstour hinter sich, auf die dauer wird es bestimmt langweilig....).das hätte sich axel echt ersparen können. da können einige echt lustigere ansagen machen und das klingt dann nicht so gezwungen lustig. wizo spielten noch "kein gerede", "juup", "hund" & "w8ing for you". als letztes ließen sich noch mal "die letzte sau" sterben. jetzt nahmen die drei den sarg, die kränze und blumen wieder feierlich mit von der bühne runter. dann kam das abschiedslied "time to say goodbuye". zum letzten mal kamen die drei auf die bühne und zeigten allen ihre ärsche, das war es! nettes abschiedskonzert, gute vorband... . aber zum glück haben sich wizo (so gut wie) aufgelöst, denn dann bleibt uns so eine schlechte platte wie "anderster" dem nächst erspart. und wizo bleiben dank der anderen platten ewig kult. wäre mal an der zeit, dass andere bands diesen weg folgen würden. laila und ich bekamen noch die letzte u-bahn und  freuten uns nur noch aufs bett, da wir die nacht davor nur eine stunde schlaf hatten. WIZO R.I.P.

monsterschissfreundliche grüße

 

27.02.2005 Kauniit Polisiit, Bomben auf Bullerbü + Helden des schlechten Geschmacks (oder so ähnlich), Münster, Baracke

 

Ein saukalter Sonntag, aber die Baracke war gut gefüllt. Die Finnen von Kauniit Polisiit steckten noch im Stau, das Equipment fehlte und die Vorbands mussten warten. Irgendwann um halb9 gings dann aber los. Denn Anfang machten die Helden des schlechten Geschmacks, und die machten ihrem Namen alle Ehre. Weiss' nicht, wann ich zuletzt sowas schlechtes gesehen und vor allem gehört habe. Weise Entscheidung des ursprünglichen Drummers, die Band 2 Tage vorm Konzert zu verlassen. Respekt. Textlich gab's dann sowas wie "ich scheiß dir ins Gesicht". Dazu gab' es ein miserables Cover von "Greif ein" von Dritte Wahl und diesen OiOi-Scheiß von Pöbel und Gesocks. Vielleicht hätte der Sänger mal ne Ansage zum Tod Gunner's (Dritte Wahl) gemacht, das wär dann evtl. noch gegangen, aber so wars völlig daneben. Positiv fiel die Stimme des Bassisten auf, der bei den ersten beiden Liedern sang, aber nicht sehr textsicher war und sich die Texte vorher ans Mikro steckte. Zum Glück spielten die nur 5 Lieder oder so. Es folgten Bomben auf Bullerbü. Zum ersten Mal hab' ich die Texte verstanden, mir wäre aber lieber gewesen, es wäre nicht so gewesen. "Standartpunk" wurde auf 4 Strophen ausgedehnt und Mukkefuck noch einmal für Cover geehrt (CD erhältlich jetzt überall wo's Punkrock gibt, also bei Don Chrischan oder Pogo-Elvis). Aber zurück zu den "Bomben", wie 10 Jungs nach Setende noch skandalierten. Eine Band fürs Auge isses wohl, es macht unheimlich Spass zu sehen, wie die Jungs Spass an der Sache haben, oder wie Kai auf die Saiten seines Basses schielt um sich nicht zu verzupfen. Grosses Kino für's Auge, das entschädigt dann auch für ein paar Peinlichkeiten in den Texten. Zum Schluss kamen dann Kauniit Polisiit aus Finnland auffe Bühne. Einer sah' in seinem orangefarbenen Schneeanzug aus wie ein Mitarbeiter der AVM. Dachte schon die drehen da ihren neuen Kino(vor-)film. Der Gitarrist links hatte einen Schottenrock an und ein 3 Nummern zu kleines T-Shirt mit Minnie Maus drauf an in pink, das Ganze. Der Drummer hatte eine Rammstein-Frisur und der kleine Sänger einen Rock an. Den er dann bei der hälfte des Sets auszog und im Body (so eine Art Badeanzug) weitersang. Also auch was fürs Auge, zumindest für die Mädels. Musikalisch dann zwischen HC und Punk (inkl. La-La-Mitgröhlrefrains). Alles auf finnisch, vermute zumindest, das es finnisch war. Gute Show von den Junx, die sich hinterher sogar noch vorm Publikum verbeugten. Aber trotzdem bleibt zu sagen das es ein sehr ernüchternes Konzert war, auch wenn ich nix getrunken hatte, schade, schade, dabei hatte sich das recht vielversprechend angehört. Cheers, Fabsen   

 

 

07.02.2005 Hot Water Music + Tribute to Nothing, Münster, Triptychon (Anne's Birthday Concert)

 

Die Vorfreude war trotz des verdammt teuren Eintritts (13,20€ VVK) groß. Jedenfalls bei den meisten, einem war's zu teuer "und das soll Punk sein?" und so verschwand er inna Nacht. Aber schließlich hatte ich meiner in Ecuador verschollenen Schwester Anne ja versprochen ihren 20sten schön zu feiern. Und Heiko und Anne (Bi) und Anne (Ost) und Tom gesellten sich noch schön dazu, und da wir auch alle mitt'm Auto da waren wurde höchstens Dimix und Wasser konsumiert, don't drink and drive, oder wie war dieser kluge Spruch von Werder Bremen nochmal, vor dem Triptychon auf jeden Fall eine Riesenschlange (aus Menschen), keine Ahnung wann's das zuletzt gab', keine Ahnung, wann's überhaupt zuletzt ein Konzert im Triptychon gab. Vermutlich war's zuletzt so voll bei Mukkefuck und No Respect, aber nein Spaß beiseite, Schwitzen war angesagt, wenn man zumindest irgendetwas von dem, was sich auffa Bühne abspielte mitbekommen wollte. Tribute to Nothing fingen dann auch recht lahm an, so dass erstmal die Jacke ins Auto gebracht und vonna Theke was zutrinken geholt wurde. Aber entweder ist so ein Dimix eine Wunderdroge oder Tribute to Nothing legten echt zu, eine Intensität die die Songs hatten, wunderbar, schade nur das sie keine Zugabe spielten oder spielen durften. Aber da die lang erwarteten wiedergenesenen Hot Water Music spielen sollten, fing man auch nicht gleich an zu weinen. Für Emo war heute Abend auch kein Platz. Es war einfach zu eng. Los ging's dann mit "Southeast first" von dem HWM-Album (zumindest dem HWM-Album für Mika und mich [no division]). Und anfängliche Befürchtungen, dass HWM nur neues Zeug spielen wurde somit gleich entkräftet. Insgesamt war ihr Set wirklich gut gemischt (Free Radio Gainesville, at the end of a gun, rooftops, wayfarer, remedy, um nur einige zu nennen). Zugabe gab's nach'm ziemlich kurzen Set hier aber. Und bestimmt wurde nochmal genauso lang wie vorher gespielt. Man merkte der Band den Spaß wirklich an. Langsam begann es auch von der Decke zu tropfen (Schweiß) und der Mann auf'm Ölfass hatte echt eine gute Kondition. HWM endete noch mit einem Cover von Tribute to Nothing und dem völlig genialen "true believers" von den Bouncing Souls. Ein bisschen k.o. nach einem mehr als o.k. Konzert und einem kleinen Klatsch & Tratsch mit Mika, gings dann ab nach Hause, pennen. So, bis demnächst, fabsen       

 

08/01/2004 “SO36” (Berlin) „Veranstaltung in Erinnerung  an Giuseppe Impastato und gegen die Mafia“ mit Moderna City Ramblers, Derozer usw

 

 

„Hey Elvis, Lust heute ins SO36 zu kommen, da spielen heute ganz viele italienische Bands unter anderem auch Derozer, für einen guten Zweck?“, fragte mich Chrisian am Telefon . So ein verlockendes Angebot musste ich annehmen, da Laila und mir fast die Decke auf dem Kopf fiel. Irgendwie machen die ganzen Bilder aus Asien einen auch nicht viel Glücklicher. Wenn mich einer fragen würde, wie der Weltuntergang mal aussehen würde, dann zum Teil bestimmt so. Dann liegt das aber nicht an einem Seebeben, sondern daran, dass die Polarmeere auf einmal alle dahin schmelzen und uns das Wasser nur so um die Ohren spritzt.

Irgendwie waren wir ziemlich spät dran und kamen erst gegen 22Uhr am SO36 an. Am Eingang erfuhren wir, dass die heutige Veranstaltung gegen die verfickte italienische  Mafia ist und in Erinnerung an den ermordeten Peppino Impastato. So bezahlten wir ohne Zähneknirschen den Eintritt von 10€ und stürzten uns ins Getümmel rein. Was an diesem Abend auffiel war, dass 95,77% der Konzertgänger auch Italiener waren und man kam sich vor, als wäre man plötzlich nach Italien gebeamt worden (Scotti nächste mal beame mir bitte ein Deutsch/Italienisches Wörterlexikon mit). Dank Laila stand ich aber nicht ganz so blöd da, da sie ja viele Sprachen beherrscht, unter anderem auch Italienisch. Im Hintergrund (äah ich meine auf der Bühne....) spielte gerade eine italienischer Liedermacher, was so nach den italienischen QUETSCHENPAUA klang. Endlich trafen wir Chrisian, Felie & Ossi und die kamen gerade passend zum DEROZER Auftritt. Die Italiener hatten an diesem Abend nicht zu verlieren, da im Publikum fast jeder Italienisch verstand und so waren die Ansagen meist Italienisch, English und ab und zu sogar Deutsch. Ihr eindoitiger antifaschistischer OI!-Streetpunk erinnerte mich meistens an LOS FASTIDOS, obwohl bei DEROZER die Stimme ein bisschen kräftiger zu scheinen mag. Zwischendurch gab es immer wieder fette Ansagen gegen die Mafia. Am lustigsten fand ich immer wieder die Show des Bassisten, der die ganze Zeit Grimassen zog, seine Popel mit den Mittelfingern aus der Nase holte und durch die Gegend schnippte. Die Songs waren auf jeden Fall Kraftvoll und mit schönen Melodien bestickt.  Am Ende gab es noch ein Ramones Cover „beat on thr brat“. Ob es dann noch eine Zugabe gab, weiß ich nicht, da ich mal wieder austanken musste. Sehr lustig war es dann, als ich einen Türsteher fragte, ob ich eben hinterm Eingang  mir für diese Veranstaltung einen Flyer holen dürfte (Da man beim Verlassen neuen Eintritt hätte zahlen müssen). Als ich dann zwei Sekunden später wieder an den Türsteher vorbei gehen wollte, musste ich mich wieder durchsuchen lassen. Ich sehe ja auch aus wie ein gefährlicher Mafiosi. Chrisian und Laila meinten, ich sollte mal weiter nach vorne gehen, da würde einer genau so aussehen wie MR FABSENTERROR und ich traute meinen Augen nicht, als ich den Fabsen - Klon sah.  Moderna City Ramblers ließen den Abend ausklingen mit feinstem italienischem Volk, der seine Wurzeln aber auch im SKA-Bereich hat. Jetzt standen da oben zehn Musiker und heizten das italienische Publikum ein. Einige im Publikum hielten große Plakate mit irgendwelchen italienischen Slogan und feuerten die Band beim spielen richtig ein. Mir schien es, als würde diese Gruppe in Italien sehr beliebt zu sein. Die Band hat das Publikum auf jeden Fall gut im Griff. Das Publikum tanzte bis in die letzte Reihe und wenn Italiener tanzen, dann geben die echt alles. Die hüpfen noch viel mehr als wir beim Tanzen. Nach gut einer Stunde war Schluss und wir machten (mal wieder) eine Polonaise nach draußen. Wir entschlossen uns noch in Kreuzberg ins „Trinkteufel“ zu gehen und ich trank mein erstes „POGORAUSCH“-Bier. Hier traf man noch ein paar Bekannte. Sehr gelungener Abend und vergessen war (zumindest für kurze Zeit), das Asienbeben. Solche Abende liebt man, spontan auf ein Konzert fahren, Spass haben, Leute treffen, Musik hören, Geld für einen guten Zweck spenden und und und und       -MONSTERschiss

 

 

 

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27/12/2004 „PUNK im POTT“ Essen, Zeche-Karl mit the Shocks, Lokalmatadore, Schrottgrenze, the Bips, der dicke Polizist und RAZORS und und

 

Endlich war es wieder so weit und Weihnachten war so gut wie vorbei. Der schon stark verweste Sid Vicious rief die Punkergemeinde auf, doch mal wieder zum „Punk im Pott“ nach Essen zu fahren. Didi und ich kaperten einen blauen Ford Viesta, irgendwo in der nähe von Telgte, tankten super und fuhren los. Die Fahrt vertrieben wir mit schicker Punkmusik, wie sollte es auch anders sein (Didi spielte mir ein altes RAZORS Tape vor)? Didi und ich hatten Spaß bei der Vorstellung, wenn man im Mittelalter gelebt hätte und auf Punkkonzerte hätte fahren wollen. Da hätte man echt schon morgens mit der Kutsche von Münster aus losfahren müssen. Die ganzen Pferde hätten natürlich ihre Haare, wie die Kutscher zum Iro gestylt. Aber wir waren ja jetzt im 21Jahundert und hatten einen rostigen blauen Ford Viesta.  Der Parkplatz vor der Zeche wucherte nur so von Schlaglöchern, aber der Ford Viesta fuhr gekonnt dran vorbei und parkte neben einer hübschen Ford Viesta Dame. Am Eingang staute sich eine Menschenmasse und alle wollten in die Zeche. Vor uns ein paar nervige „Fußballschalkefans“ (waren bestimmt nur wegen den Lokalmatadoren da), die die ganze Zeit „Fußball Ficken Alkohol“ grölten.  Allmählich ging es an den Kassen voran und Don Chrisian und Anhang drängelte sich mit uns nach vorne durch. Vor der Kasse erst mal erfahren, dass RAZZIA und CHEFDENKER wegen Krankheit abgesagt haben und satt dessen the Dips und Atomaren Übermenschen (glaub ich) spielen sollten. Na toll, der Abend fing ja gut an. Nichts gegen the Bips, aber RAZZIA und Chefdenker, waren eigentlich der Grund für unser kommen. Atomspione (oder wie hießen die..) verpassten wir dann, was dann auch nicht weiter schlimm war.  „Der dicke Polizist“ war am heutigen Abend unsere erste Combo, hätten sich aber eigentlich auch „dünner Polizist“ nennen können. Musikalisch gab einen auf die Mütze, so eine Mischung aus Dödelhaie meets WASWEIßICH. Die Band war ganz nett, aber halt nicht umwerfend. Deswegen klapperten Didi und ich erst mal die Plattenstände von PLASTIC BOMB, TEENAGE REBEL bis DIRTY FACES ab und machten ganz gute Geschäfte (Eine Türkische Punkband, neuste Lotta-Ausgabe .....). Auf Schrottgrenze waren wir total gespannt, da die doch früher echt klasse Lieder, mit lustigen Texten hatten ( „Hurenstadt“ oder „Tatoo auf dem Po“) fallen mir das als erstes ein. Aber der Blick auf die Bühne - verriet schon - die Jungs sind anders geworden.  Da hätten genau so „ECHT“ oder „TOCOTRONIC“ stehen können. Blöde „Tocotronic“ meets „Emo-Kacke“  kam da aus den Boxen. Keine Ahnung warum die (neuen) „Schrottgrenze“ überall in Fanzines so gut besprochen wurden? Aber für mich heißen die jetzt einfach nur noch „Kotzgrenze“. Da höre ich mir doch tausend mal lieber WOHLSTANDSkinder an, die sind zwar auch jetzt „Weichspüler“, aber  wenigstens mit Charme und Herz. Wir sind dann erst mal alle zum Auto gegangen und bekamen dann mit, dass es auf dem Parkplatz wohl Stress mit ein paar Rechten gegeben haben soll, die dann aber wohl verjagt wurden (später gab es das Gerücht, dass ein paar Punks am Bahnhof von Rechten abgefangen wurde?)! The Bips verpasst wir dann leider, da wir mal wieder dumme Ideen im Kopf hatten und Pfandpiraten spielten. Wie viel Pfandbecher einfach so wieder in der Gegend rumlagen.....?  Endlich spielten THE SHOCKS und wir kamen gerade passend in die Halle zurück. Ein frischer 77er Sound kam uns entgegen. Lieder wie „banned from the usa“ „ich weiss“ „selbstbetrug“ „u-Bahn2 & „asexuell“ fickte ordentlich das Trommelfell. Ja the Shocks sind live immer wieder wunderbar, da musste selbst ich tanzen, den Monstertanz. The Shocks hätten bestimmt noch gerne länger gespielt, aber der Veranstalter zeigte auf seine Uhr und the Shocks mussten von der Bühne. Ich sammelte mit Didi draußen und drinnen wieder Pfandbecher und fanden richtig gefallen daran. Bei den Lokalmatadoren wurde die Bude ordentlich voll. Didi und ich beschlossen so lange drin zu bleiben, bis das Lied „Fußball-Ficken-Alkohol“ gespielt werden würde, was dann auch bald der Fall war. Aber der Masse schien es zu gefallen uns aber nicht. Wir sammelten weiter Pfand und trafen hier und da ein paar nette Leute. Endlich hauten die meisten im Publikum ab, da die Matadore gespielt hatten, nur ihre Pfandbecher, die ließen viele in der Halle (haha). Als letztes spielten the RAZORS. Didi freute sich wie ein kleiner Pogoprinz und hatte richtig gefallen an den Auftritt von the Razors. Ich fand ich zwar nicht schlecht, doch irgendwie konnte ich mich nicht mehr 100% auf sie konzentrieren, da ich total ausgelaugt war. Vor der Bühne standen jetzt auch wirklich nur noch eine kleine Traube. Seidel probierte mich noch zu überreden Lars + Kumpel noch mit zunehmen und in Roxel raus zulassen, was ich dann auch machte (Die beiden mussten übrigens noch vor dem Lokalmatdoren Auftritt (also zweite letzte Band) wie viele andere vollen Eintritt bezahlen, was doch vom Veranstalter total dreist ist!!Vorallem wenn man bedenkt, dass die extra für dieses Festival weit angereist sind. Ich habe von einigen gehört, dass sie nicht mehr zum Punk im Pott fahren wollen). -Die Rückfahrt war dann ein bisschen nerviger, da die Beschilderung nach Münster total verwirrend wirkte und wir so einen kleinen Umweg von 20 Minuten in Kauf nehmen mussten. Gut dass wir keine Kutsche hatten, sonst wäre es mindestens eine Stunde Umweg gewesen. Zu Hause leerte ich meine Hosentaschen, wo noch mehr Kleingeld vom Pfandsammeln drin war, als ich dachte. Insgesamt kam bestimmt 35€ zusammen. Am nächsten Tag fuhr ich wieder nach Berlin zurück, obwohl an diesem Tag PUNKIMPOTT Tag zwei war, mit ASTA KASK, TOXOPLASMA und MOLOTOW SODA. Soll aber laut Didi ganz gut gewesen sein, besonders dank der genannten Bands.        –MONSTERschiss-

 

 

 

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25/12/2004 TERRORGRUPPE, THE MOVEMENT, Muff Potter, Trend

Muenster Skater-palace

 

Irgendwann hängt auch dem letzten Gaul, die (gewürz-) Spekulatius aus den Ohren raus, so kam uns die „Rohe Weihnachten  Tour“ im Skater-palace ganz passend. Mr. Fabsenterror sicherte uns Berlinern zwei Karten und so konnten wir ohne große Sorgen uns auf den Weg machen. Fabsen schenkte seiner kleenen Schwester Inga auch noch ein Ticket, so dass später Fabsen, Inga, Laila und ich uns auf den Weg machten mit meinem alten Ford Viesta (nein diesmal mussten wir nicht anschieben...). Am Palace angekommen, bewunderten wir erst mal die Nachwuchspunker, die irgendwie alle 1meter hohe Iros hatten und rumgrölten, als seien sie zum ersten mal auf einem Punkkonzert. Aber Terrorgruppe sprechen mit ihren Texte ja auch bewusst 15jährige an. Innen drin traf man dann die „Ostbeveraner Freddy-Kimmefront“ an, PKKsascha, Mika und selbst Poldie, war seit mehreren Jahren mal wieder auf einem Punk-Konzert anzutreffen. Die Halle war gut gefüllt, keine Ahnung ob jetzt nur 500 oder sogar 1000 Besucher da waren? Auf jeden Fall traf man jetzt auch mal welche an, die auch mal ein bisschen oder viel älter waren. Trend spielten im Hintergrund gerade ihren Set runter. Bei der Plastic Bomb Party fand ich ihren Auftritt sehr unterhaltsam, aber heute war der Sound miserabel und auf der großen Bühne gingen Trend einfach unter. Der Sänger hatte diesmal auch weniger Chancen gehabt, sich mit Bier vom Publikum bespritzen zu lassen, da dafür einfach die Getränkepreise am heutigen Abend zu teuer waren. Rumklettern konnte er auch nicht, da bei dieser großen Bühne die Gerüste zu weit oben waren. Trend waren heute einfach nicht in Form. Wir hatten uns jetzt einen Platz auf ein paar Stufen links vor der Bühne gesichert und hatten so freie Sicht auf die Bühne. The Movement hatten Soundtechnisch mehr Glück und bei ihnen merkte man auch sofort die längere Bühnenerfahrung. Bei ihnen klappte es sofort mit der Kontaktaufnahme zum Publikum und einige hatten bestimmt nur für die Dänen ihren zweiten Weihnachtstag geopfert. Richtig genial war mal wieder das Schlagzeugsolo. The Movement hatten auf jeden Fall schon mal den Beifall vom Publikum sicher. Als nächstes hatten Muff Potter ein halbes Heimspiel, da sie ja eigentlich mehr aus Rheine kommen. Sänger Nagel hatte über Weihnachten wohl vergessen sich zu rasieren, zumindest sah er aus wie ein Stachelschwein im Gesicht, aber die Mädels in der ersten Reihe fanden ihn mal wieder zuckersüß. Der Drummer hat immer noch den Afro-Momo-Look, also sind Muff Potter immer noch die alten. Die Stimmung wurde jetzt vor der Bühne noch besser und alle pogten sich für die Terrorgruppe warm. Klasse Lieder wurden auch gespielt, wie zum Beispiel „100 Kilo“ und „unkaputtbar“, bei diesen beiden Liedern musste ich dann auch mal mein Holzbein zum Tanze schwingen. Muff Potter waren auf jeden Fall besser, als ich es gedacht hatte. Nur die Ansagen waren manchmal schon recht peinlich und erinnerten mehr an Robbie Williams (haben sich dabei aber selbst ertappt...). Ich musste erst mal meine Blase entleeren, damit  ich bei den Terrorgrüplern trocken blieb. Nicht das ich irgendwie ein Gaffer bin, aber so was für mich echt ein Kulturschock. Da war ein Typ am Pissen, der hatte echt zwei Pipi Strahle. Der eine kam (scheinbar) aus dem Loch und der andere lief zusätzlich noch mal von der Vorhaut runter. Da bin ich aber echt froh, dass ich nur einen festen Strahl habe. Übrigens der zweite Strahl von der Vorhaut, traf nicht direkt in die Stehtoilette, sondern spritze direkt auf die Hose. Aber der Typ hatte sowieso ein hässliches BO T-shirt an, so dass ich mir das schmunzeln nicht verkneifen konnte. Die Terrorgruppe legte direkt nach einem mördergeilen Intro los und es wurde gepogt, als gäbe es kein Morgen mehr. Die ersten 3 Minuten hatte ich echt eine Dauergänsehaut und ertappte mich beim Lautstarkem mitsingen. Terrorgruppe spielten wirklich jeden Hit und das Publikum ließ sich die gute Stimmung nicht nehmen. Die Ansagen von Mc Motherfucker und Jonny Bottrop waren sehr lustig und unterhaltsam und besser denn je. Ich selber habe Terrorgruppe schon oft gesehen, aber diesmal waren sie unschlagbar. Slash Vicious machte ordentlich Werbung für das Punkerbier „pogorausch“ (Bier von Punker für Punker). Zwischendurch gab es kleinere Probleme mit dem Schlagzeug, da irgendwie die Halterungen nicht so gut hielten. Gespielt wurde wirklich jedes gute TG-Lied, nur „stay away from the goog guys“ war leider nicht beim heutigen Set dabei. MC Motherfucker hatte diesmal keine langweilige Pudelmütze auf, sondern trug einen Iro. Die Mädels die vorher „Muff Nagel Potter“ bewunderten hatten, kamen gar nicht mehr aus dem Staunen raus, wie hübsch ein Iro sein kann. Nach der zweiten Zugabe mussten welche aus dem Publikum von SLIME (Deutschland muss sterben...) singen. Der erste Typ hatte vom Tüten und Singen keine Ahnung, so dass ein anderer auf die Bühne musste.  Diesmal kamen aber zwei Mädels auf die Bühne. Wir rieben uns erst mal die Augen, da wirklich Maya und Lena sich bereit erklärt hatten, das Slime Lied zu singen. War auf jeden Fall sehr lustig und war auch nicht schlimm, dass die beiden nicht mehr 100%ig den Text hinbekamen. Vor so vielen Leuten, da darf man auch mal ein „black-out“ bekommen, zumindest brachten sie mit viel Charme das Lied über die Bühne und MC MOTHERFUCKA schien auch zufrieden gewesen zu sein. Das Konzert schien dann später schon fast zu Ende gewesen zu sein, da kletterten Terrorgruppe kurz wieder auf die Bühne und spielten „play-back“ zum Lied „Bananenrepublik“. Die meisten Konzertbesucher hatten aber die Halle verlassen, so dass nur noch ein kleiner Mob vor der Bühne war und die letzten Augenblicke mit der Terrorgruppe genossen.  Ich sammelte später ein paar Bierbecher auf und bekam so, dank Pfand, den Eintrittspreis wieder rein. Gut dass icke mir, Didi und Fabsen den Schundroman „schöne Scheisse“ von der Terrorgruppe mit CD noch in Berlin gekauft habe, da er jetzt nicht mehr erhältlich ist und super zu gefallen weiß.      –gelungener Abend, gelungenes Fest und Weihnachten kommt nächstes Jahr wieder und die Terrorgruppe bestimmt auch.  Später waren wir noch in der Sputnikhalle, aber der DJ war scheiße, die Musik dann auch und meine Stimme war auch schon fast weg, da ich beim Konzert auch immer dazwischen rufen muss. Später in der Sputnik noch probiert mit Armin (Pkk) schön zu singen, aber dann hat es nur noch für eine Polonaise auf der Tanzfläche gereicht..... .  –monsterschiss-

 

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Montag, 13.12.04, The Peacocks, Abwärts und noch irgendwas im Gleis 22, Münster

 

Ein schöner Montagmorgen und eine freie Autobahn, die das erlebnisreiche Wochenende sanft ausklingen ließ. Am Samstag noch Kathy X im Wild at Heart unter größerem Alkoholeinfluss gesehen, beim Inder dick gegessen, gute Freunde getroffen und auf einen Mitfahrer gewartet, Pogo-Elvis auf einer Weihnachtsbühne bewundert, Olé! Der jetzt einen 1€-Job angenommen hat. Da half ja nur ein gutes Konzert gegen den Großstadt-Flashback und so kam es dass sich 2 alte Freunde auf dieses Konzert ins Gleis begaben. Die erste Band (keine Ahnung wie die hießen) spielte schon (Beginn 21h!!) und heulten auffa Bühne rum. Hat auch keinen sonderlich gestört. Aber dann sollten ja auch schon die Peacocks aus der Schweiz spielen. Und die legten los, als ob es kein morgen gäbe. In gewohnt lässiger Art gestylt, klar Rockabilly-mäßig und etwas Mike Ness. Dass halb gefüllte Gleis kochte und hätten sie noch etwas länger spielen dürfen wäre der Schweiß wohl von der Decke getropft. Sie begannen mit etwas älteren Sachen wie "don't ask the kids" und gingen vielleicht etwas zu chronologisch vor. Der Sound der doch sehr durch den Bass (Kontrabass) geprägt wird, lege ich hier jedem ans Herz und zwar live wie auf Platte, genial, Hut ab, DANKE.

Danach kamen dann Abwärts, die die wohl Schuld daran waren, dass es im Gleis so leer war, denn 14€ (bzw. 11 im VVK) anstatt 8€ sind doch wohl ein paar Gedanken wert. Wahrscheinlich haben Abwärts auch alles in die Anlage, so ein dickes Mischpult (mit Laptop) hab' ich noch nie gesehen, jedenfalls noch nie im Gleis, gesteckt. Der Sound war dann eine Mischung aus Nena (Neue Deutsche Welle) und Rammstein. Früher war das wohl mal angesagt, aber ich kann damit nichts anfangen, sorry. An der Gitarre war noch Rodrigo Gonzales von den Ärzten dabei, was eigentlich wohl dank der Ärzte-Fan-Hysterie ein Grund für ein ausverkauftes Gleis hätte sein können, allerdings leerte sich das Gleis nach den Peacocks (völlig zurecht) immer mehr. Wird der Rod leider nicht geloved, armer Junge. Manche Leute konnten allerdings wohl alle Texte mitsingen und die waren dann auch mit der Musik aufgewachsen und versuchten sich ein Stück Jugend zurückzuholen oder waren bei 4 Promille (im Kopf und aufm Konzert). Also dank Peacocks doch eine nette Sache, hätten auch ohne Vor- und Nachband spielen können. Des war denn, eins, zwei, drü, fabsen  

 

 

04/12/04 MOLOTOW SODA, BAMBIX, NO RESPECT, HAUSVABOT, ACK, ZAUNPFAHL,    BERLIN tommy-Haus

 

Klingt doch nicht schlecht, wat für Bands sich da angekündigt haben. Egal wohin man auf den Flyer seinen Blick auch schweifen ließ, überall standen recht gute Bands. Mit der Bimmelbahn dann mit Laila und dem Punkrockschaf Sally zum Hallesches Tor gefahren und uns von dort auf die Suche gemacht. Sofort einen Punker entdeckt (kam glaub ich aus Regensburg) und mit ihm und seiner Clique zum Tommy-Haus gedackelt. Dort befand sich schon ein großer Mob und was mich wunderte, zum ersten mal seit Jahren, war wirklich kein einziger Hund auf einem Deutsch-Punkkonzert zu entdecken. Das geht mir nämlich sonst immer ziemlich auf die Nerven, da dass echt totale Tierquälerei ist. Für die ist das echt totale Reizüberflutung und dann noch dieser ganze Lärm. Am Anfang wussten wir nicht, in welches Gebäude wir mussten. So gingen wir zu erst in die Kneipe, da es dort auch Rappel voll drin war. Am Eingang, hinter der Tür standen die Typen von NO EXIT (der Name passt jetzt gerade, wie die Faust aufs Auge) und sagten wir müssten ins andere Gebäude, wenn wir zum Konzert wollten. Laila öffnete wieder die Tür und mit vollem Schwung knallte die Tür einem Punker mit hoher Indianerfriseur vor die Nase, der gerade rein gehen wollte. Der Typ kippte erst mal um. Das lustige war, dass die Leute von NO EXIT vorher noch meinten, dass Punkkonzerte gefährlich seien, da man da auch mal einen auf die Nase bekommen würde. Es sah bestimmt auch total lustig aus, als die etwas kleine Dame einen riesigen Punker mit hohem Kamm zu Boden befördert. Der Punker stand aber wieder schnell auf, obwohl er noch stark benommen war. Laila entschuldigte sich und die Leute von NO EXIT hatten natürlich ihren Spaß. Schnell den Eintritt für 8 Euro bezahlt und man bekam eine schicke Eintrittskarte, die einem am Eingang von den Türstehern direkt wieder abgenommen wurde. Dafür gab es dann einen dämlichen Stempel und die Karte wanderte in den Müll und man durfte sie auch nicht mehr behalten. Innen drin war es schon gut gefüllt und HAUSVABOT hatten gerade mit ihrem Set angefangen. Irgendwie ganz netter Sound, so eine Mischung aus früheren POPPERKLOPPER, SCHLEIM_KEIM oder VKJ, keine Ahnung. Die Ansagen zwischen den Lieder waren auf jeden Fall nicht so plump wie später bei Zaunpfahl. Nur das Publikum war irgendwie nur anwesend, aber die erste Band hat es ja auch immer am schwersten und es war gerade ja auch erst halb neun. Hausvabot erkannten auch sofort die „pogofaulheit“ des Berliners Publikum und spielten ihr Set druckvoll weiter und endlich dankte das Publikum und forderte die Zugabe. Bei Zaunpfahl ging dann später der Pogo richtig ab, da die meisten jüngeren Punks wohl extra für sie gekommen waren. Die Musik war zwar nicht schlecht, besonders wenn man weiß, das dort heute ein Gastschlagzeuger am Schießstand aushalf. Das Publikum erkannte auch viele Lieder und es wurde wirklich jede Zeile mitgesungen. Ich selber erkannte hier und da auch ein paar Lieder. Ziemlich nervig waren später die Zugaberufen von ein paar Mädels durchs Mikro („einer geht noch, einer geht noch rein....!“). Und da auf Punkkonzerten das Publikum meistens immer genau so stumpf ist, wie sonst auf Fußballspielen, haben einige das dann auch noch nach gesungen. Zaunpfahl spielten noch zwei kurze Zugaben und hatten dann Feierabend. War auch besser, denn irgendwie konnte man sie dann auch nicht mehr so ertragen. Laila und ich gönnten uns erst mal eine leckere Limo und begutachteten dabei die Berliner Punker von jung bis alt. Diesmal waren nicht ganz so viele verlebte Punks beim Konzert wie letzten beim Kumpelbasis Konzert in Marzahn.  Im Publikum sah man viele Bekannte Gesichter und auch viele andere bekanntere Punkbands waren vor Ort. Die Limo war gerade aufgetrunken, da spielten schon A.C.K.. ACK steht übrigens für das ALLGEMEINE CHAOS KOMMANDO und die sind angeblich sogar die deutschen Exploited (?). Laila und ich flüchteten schnell nach draußen und trafen dort CHRISIAN, FELIE & MoSES und bekamen noch ein bisschen leckeren Wein ab. Mit dem Weintrinken hatte es dann ein wenig länger gedauert, so dass sie später nicht mehr reinkamen, da direkt vor ihnen die Kasse dicht machte. Der ganze Pöbel  stürmte rein um NO RESPECT zu sehen. NO RESPECT, mag ich zwar sehr (sehr) gerne, doch muss ich zugeben, dass irgendetwas am Sound heute nicht so passte. Keine Ahnung, vielleicht fehlte auch ein Blässer – keine Ahnung. Auf jeden Fall fehlte in der guten alte Suppe ordentlich die Gewürze und so schmeckte die leckere Suppe nur halb so gut wie sonst  Schwamm drüber, denn als nächstes spielten die Holländer von BAMBIX. Irgendwie schnallte ich an diesem Abend bei denen am Anfang die Bandbesetzung nicht. Auf der Bühne stand diesmal neben der Sängerin Wick ein männlicher Bassist. Die hatten doch sonst auch immer eine Bassistin gehabt und die hatte mir doch gerade am Stand beim Kauf eines Bambix Pullovers so nett beraten??? Aber keine Frage, dass scheint wohl eine neue Bandbesetzung zu sein. Der Sound war zwar noch schön punkrockig, aber irgendwie kraftvoller als bei früheren Konzerten. Besonders überzeugte der weibliche Gesang gemischt mit dem männlichen. Bambix waren zwar immer sehr spielfreudig, aber heute beeindruckten die mich umso mehr. Wirklich viele freche Melodien blieben direkt im Ohr hängen. Fette Pluspunkte bekam Wick dann auch noch für ihre fetten Speichelbomben, die sie während des Spielens durch die Gegend auf die Bühne beförderte. Ob MOLOTOW SODA das später noch übertrumpfen können? Genial waren auch wieder die Ansagen im typischen holländischem Akzent ans Publikum! MOLOTOW SODA waren an der Reihe und irgendwie wurde es jetzt leerer. Laila und ich setzten uns auf die Fensterbank und lauschten Tommys Stimme. Molotow Soda hatten ja länger keine Konzerte mehr gegeben, da sie auf Schlagzeugersuche waren. Jetzt hatten sie mit „Arthur“ einen neuen gefunden. Tommy sah für seine Mitte vierzig ganz gut aus und hatte mal wieder einen Iro auf dem Kopf. Bassist Dominik und Gitarrist Volker hatten wie immer ein fettes Grinsen im Gesicht und schienen richtig glücklich mal wieder mit MOLOTOW SODA auf der Bühne zu stehen. Gespielt wurden wirklich all` ihre Hits, von „Wasserleichen“, „Laborratte“, „1000 Lügen“, „Meine Mutti ist ein Hool“, „keine Träume“, „are you ready for Freddy“, „Maßlos“, „ich brech aus“, „Neulich in der Prärie“ und „Julia“. Als Zugabe gab es dann „Eigenurin“ und „Molotow“. Diesmal ging wie immer wieder der Molotow Kanister durch die Runde. Sehr genial war auch der kurze eingebaute Ramones Refrain von „pet semetary“, in dem Lied MOLOTOW! Laila meinte später, ihr wären immer wieder die Augen zwischen den Liedern zu gefallen, aber dann wäre sie bei jedem Lied wieder hellwach gewesen, da sie sich dann beim mitsingen ertappt hätte. Molotow Soda und Bambix  waren an diesem Abend aber auch wirklich kaum zu schlagen.  –MONSTERschiss-

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Freitag, 26.11.04, Misfits, Smoke Blow, The Other & Superstarsuckers, Münster, Skater's Palace

 

Was soll man dazu schreiben? Das Line-Up hörte sich ja eigentlich recht vielversprechend an. Also Karten im Vorverkauf gesichert und Freddy und ich machten uns um kurz vor 21h auf nach Münster, von draussen (in der Riesenschlange, ohne Witz) bekamen wir dann auch noch die letzten Töne von The Other mit. Superstarsuckers hatten wir ja bewußt ignoriert, allerdings waren the Other ein Hauptgrund für den Konzertbesuch und dann hatten wir uns wohl ein bisschen verkalkuliert. Smoke Blow waren dann auch ganz nett, spielten ihren Kram dreckig runter und irgendwie kam es mir so vor als ob da ein neuer Sänger anfängt, naja dancing with the dead. Eine weitere Riesenschlange auf dem Herrenklo, nein nicht inna Hose und eine Riesenpfütze (ca. 2m²) und der Versuch sich keinen Nassen (Fuß natürlich) zu holen. Dann kamen irgendwann die "Misfits", die sich aber auch "Ramones" hätten nennen können. "Black Flag" eher nicht, dafür war Dez Cadena's Gitarre viel zu stark im Hintergrund. Der Sound war dermaßen verhunzt, Junge, Junge. Jerry Only's Bass dominierte aber auch Marky Ramone's Drums konnte man ganz gut vernehmen. Nur halt die Gitarre nicht wirklich. Die Lieder (1/2 Misfits, 1/4 Ramones + 1/4 Coversongs) da sieht man schon, dass es im Alter vielleicht nicht mehr so leicht ist, was aus seinem Kopf zu machen. Aber WE ARE 138 war ein Hammer, dass einzigste Lied, was richtig gut rüber kam. Zwischendurch verknallte sich der Herr Only noch in einen 12jährigen Nachwuchspunk und holte ihn auf die Bühne und sang mit ihm keine Ahnung was. Ist ja eigentlich auch kein Sänger, der Jerry und Dez Cadena auch nicht, deshalb haben sich die beiden auch ganz gut ergänzt. Nach Ende des Konzerts tankte sich Jerry dann auch noch zum Merchandise-Stand durch und schrieb Autogramme und verschenkte seine Kleidung. Toll. Toll. Später irgendwann in einem bestimmten Münsteraner Club tauchte Dez Cadena auf und sofort war er von irgendwelchen Misfits-Fans umzingelt, musste auch noch Autogramme schreiben und Fotos schießen lassen, Starkult, Punkrock, nennt es wie es wollt, es war einfach nur lächerlich und irgendwie tat mir der Herr Cadena (der überings eine gewisse Ähnlichkeit mit Ozzy hat) dann auch leid. fabsen   

 

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12/11/2004 Baracke Münster mit MAZZOLATA, PKK, BOMBEN AUF BULLERBÜ und ÜBERSCHALL   &

FLOGGING MOLLY im Skater Palace!!

 

 Tach auch ihr Nasen! Monsterschissfreundliche Grüße aus BÄRlin!! Hier lebt es sich ganz gut und langsam und sicher fühle ich mich jetzt hier zu Hause. Trotzdem besuchte ich letztes Wochenende mal wieder nach Monaten meine alte Heimat und freute mich riesig auf das Wiedersehen mit Familie und Freunden! Die Rückfahrt war ein bisschen nervig, aber nach ca. fünf Stunden waren wir zu Hause. Unterwegs hatten wir kurz nur eine Pause gemacht zum Wasser lassen und Auto auftanken. Zuhause angekommen überraschten wir alle erst mal mit selbst gebackenen Plätzchen (nein ohne Hasch!!). Nebenbei besuchte ich Freitags noch ein leckeres Konzert in der Baracke mit sehr sympathischen Punkcombos (Bomben auf Bulerbü, Mazzolata, Pkk und die Nachwuchspunker von Überschall) und begutachtete Magnus und Tina bei ihrer Jungfräulichkeit als Konzertveranstalter. Vom Parkplatz aus, hörte ich die ersten Klänge von dem Lied „SID VICIOUS und ich“ von meiner Band Mukkefuck, welches vom Band abgespielt wurde. Zum ersten Mal hörte ich die Aufnahme nach dem Abmischen und war hellauf begeistert. Innen drin machten gerade PKK die Bühne frei (schade, hätte ich auch gerne wieder live gesehen) und Mazzolata eroberten die Bühne. Und bei ihrem Sound gingen bei mir echt die Glückshormone durch. Bei dem Lied „DEMON BROTHERS“ konnte ich mich nicht mehr halten und ertappte mich beim Tanze. Commaander  glänzte auf der Bühne und bekam von mir noch dicke Pluspunkte wegen seines DARTH VADER T-shirt!! Mazzolata wirken bei jedem Konzert noch härter, noch kritischer und jeder bekommt sein Fett weg. Diese Band schafft es echt mich immer wieder neu zu begeistern, was andere Bands nicht so schnell schaffen. Deswegen wird es in absehbarer Zeit auf meiner Page ein Interview mit ihnen geben!! Als nächstes gab es Bauernpunkrock und die Bomber auf Bullerbü spielten ihre Lieder. Am Besten wie immer, war natürlich „Standartpunk“ (was wir Mukkefucka, von denen gecovert haben)! Kleines Minus gab es aber auch noch, da diesmal nicht „Schweineficker“ gespielt wurde. Bulli und Kay hatten übrigens auch schicke T-shirts an.... . Fabsenterror bedrängte mich, doch mit ihm mal zum Auto zu gehen und schenkte mir voller Überraschung die Platte von DIE HUNNS („long legs“ in farbigen picture disc edition). Überglücklich trudelte ich mit Fabsen wieder in die Baracke (Anm: Hey Fabsen dein Anzug ist echt klasse gewesen!!!). Und wie es sich für ein richtiges PUNKROCKKONZERT gehört in der Baracke, kamen um halb zwölf die „grünen Männchen“ und ermahnten den Veranstalter, doch besser Schluss zu machen für diesen Abend, da es sonst eine fette Anzeige wegen Ruhestörung geben würde.... . So mussten leider Überschall mitten in ihrem Set abbrechen, was sie echt nicht verdient hatten. Ich unterhielt mich mit vielen alten Bekannten (danke auch an den Coommander und Sandra für die geile Mazzolata CD)! Magnus und Tina machten ihre Sache auch gut und man konnte echt nichts bemängeln. Übrigens kostete der Eintritt nur schlappe zwei € (für vier Bands)!! Das ist echt total PUNK!  Fabsenterror überredete mich, Laila und Diddi doch noch eben mit zum Skater Palace mitzukommen, da da FLOGGING MOLLY spielen sollten und es ja noch so früh am Abend war. Wie immer hatten wir Glück (klingt gerade so gut...) und kamen sogar umsonst rein und hinter uns die Leute mussten wieder vollen Eintritt zahlen. Das Glück stand immer noch auf unserer Seite denn Flogging Molly hatten gerade erst angefangen. Im Skater Palace boxte der Pabst und tausend Leute waren in der Halle und hören den genialen irish Folk Sound der Band an. Vor der Bühne gibt es keine halten mehr und das Publikum rastet völlig aus. Sehr gelungener Auftritt, obwohl die Mollys nur etwa 40 Minuten auf der Bühne standen. Aber mir sollte es recht sein, denn ich hatte ja nicht 14€ Eintritt bezahlt. Didi und ich kamen noch auf die Idee Pfandgläser einzusammeln und so machten wir an diesen Abend sogar Plus! Zuhause angekommen öffnete ich von meine Eltern erst mal den Kühlschrank und aß ihnen den ganzen leckeren Käse weg, dickes Sorry! Aber das habe ich früher ja auch immer gemacht. Meine Mutter merkte es am nächsten morgen auch direkt und freute sich, dass der gute alte Monsterschiss wieder zu Besuch da war. Samstags war ich dann noch Freunde abklappern, Plätzchen verschenken.  Abends ging es noch in die Sputnikhalle. Geändert hat sich hier echt nicht viel und der DJ ist immer noch voll das Arschloch. Trägt übrigens SPERMBIRDS T-shirt und kennt noch nicht mal  das Lied „You are not a Punk“! Der Typ benimmt sich, als wäre er ein Rockstar! Vielleicht ist er ja Schizophren , dass er vergisst, dass er nur ein lächerlicher DJ ist, der wirklich jeden Samstag nur die gleiche Musik auflegt.  -Monsterschiss-

 

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Samstag, 06.11.2004 Gazonga, Mazzolata + the Bloodening im HOT in Warendorf

 

Da war's mal wieda, ein Konzert inna direkten Umgebung aber nicht in MS, dass versprach verdammt fein zu werden. Trotzdem waren fast alle unternommenen Anstrengungen, noch mehr Freunde zum Besuch zu überreden umsonst. Selbst Schuld! Bah! Also erstmal dann zur Susa gefahren, Bier und Klamotten (für nächsten Tag) ausm Auto und gemütlich vorn Fernseher gehockt um den Münster-Krimi zu verfolgen. Diverse "Snacks" eingenommen und das Bier wollte auch nicht so richtig, aber aller Anfang soll ja schwer sein. Irgendwann war der dann auch zu Ende, der Krimi und wir machten uns auf den Weg zum HOT. Dort angekommen verließ auch schon die erste Band, the Bloodening, die Bühne. Soll lt. Olli ja richtig gut und schwer zu toppen gewesen sein, keine Ahnung. Dann kam 'ne ziemlich lange Umbauphase, die ein alter Bekannter (Hello Havixbeck) dazu nutzte mir in die Eier zu kneifen. AuAu. Aus den Boxen drang die neue Voice of a Generation und irgendwann erklommen dann auch Mazzolata die Bühne. Das Publikum nahm sie gut auf (klar, als Lokalakt denkt ihr jetzt), aber es macht wirklich immer wieda Freude sich sie anzuschauen. Politische Aussagen kamen nicht zu kurz (no patriotism blues), obwohl wahrscheinlich etliche P.C.A's damit nicht klargekommen wären, aber denen war WAF wohl zu entlegen. Die Musik kann man grob zwischen Punk und Hardcore (Old School) einordnen. Zwischendurch verteilten sie dann noch diverse Kurze ans Publikum, jaja Bestechung ist auch im Punkrock möglich und irgendwann verließen sie nach einem wirklich guten Auftritt (und die Startschwierigkeiten sind vergessen) wieda die Bühne. Vorhang auf für den 2ten oder dritten (Haupt-)Act des heutigen Abends. Gazonga. Aus Essen, ja genau da wo die assigen Rot-Weißen herkommen. Sie eröffneten ihr Set mit "Dead American", einem Cover von Lars Frederiksen & the Bastards. Der größte Unterschied zum Orginal ist wohl, das die Sängerin es so gut rüberbringt, dass der Lars erblassen würde. An Rotzigkeit ging nichts verloren und so spielten sie auch zügig ihr Set durch. Eine kleine Pause legten sie nur ein, als unser lieber Beelen-Peter sich gegen einen durchgedrehten Blaumann-Träger zur Wehr setzte, weil er (aus Versehen) die Boxen beim Tanzen verschob. Und Blaumannboy diese gehörten und er Angst bekamm'. Und wenn man Angst bekommt beißt man oder der Penis wird klein, je nachdem. Blaumannboy und Peter haben sich aber dann nicht wirklich gebissen sondern wurden von aufmerksamen Konzertbesuchern zurückgehalten. Was bleibt? Ein zerissenes T-Shirt VS. verschobene Boxen. Ok, dann gings auch mit Gazonga weiter und je länger ich da zuhörte, kam mir in den Sinn die Sängerin, allein wegen ihrer Stimme zu heiraten. Ehh, wie spießig, geht ja auch gar nicht, die sind ja schon mit Mazzolata verlobt! Das wars dann auch es ging ins Pub, wo nix mehr ging und dann ins Bett. Gute Nacht! Es sollte ja noch ein konsumreicher Plattenbörsentag folgen, was auch wohl eintrat. fabsenterror 

 

 

14.10.2004 SPERMBIRDS & Bubonix SO36 BERLIN

 

Endlich mal wieder ein feines Konzert und diesmal sogar in meiner neuen Heimatstadt Berlin. Spermbirds luden zum TaNZE ein und Don Chris brauchte nicht lange um mich und Laila zu überreden mitzukommen . Mit leichter Verspätung trudelten wir in Kreuzberg bei Chris ein und schauten uns irgend welche alten TURTELS Folgen vom Video an. Na ja Geschmackssache, zumindest früher fand ich diese Comics besser. Aber irgendwie waren sie doch wieder geil! Vorm so36 erst mal den Schock bekommen, da der Eintritt doch mit 12 € noch viel teurer war, als vorher schon vermutet. Vorher spekulierte man, dass der Eintritt bestimmt nicht höher sein wird als 8 bis aller höchstens 10 €. Moses (der auch noch mitgekommen war) musste am Eingang noch schnell seine 3 Flaschen Bier killen, da man die nicht mit rein nehmen darf (Tja früher hat man bei so was auch noch ein Auge zugedrückt, aber Punkkonzerte sind auch keine Punkkonzerte mehr...).  Das SO36 wurde anscheinend vor ein paar Jahren neu renoviert und ähnelte kaum noch den alten Bildern, die man mal in alten Punkfanzines gesehen hatte (für Münsteraner wäre es ein Vergleich zwischen Jovel und Sputnikhalle). Also anscheinend auch nicht mehr ganz so der Kultschuppen. Laila und ich gönnten uns erst mal an der Theke leckeren Bananensaft. Die erste Band ist mir völlig entgangen und die zweite nannte sich Bubonix. Die Mitglieder von Bubonix sollten angeblich HC/PUNK machen, aber was da rüber kam war nur ichkannEmoGrindCoreschreien. Der Sänger haute sich mit dem Mikro ständig gegen den Kopf  und forderte das Publikum auf ihn zu bespucken. Hat aber wohl keiner gemacht, aber für dieses Gejaule hätte er es zumindest verdient. Ich hoffte die ganze Zeit, er würde mit seinem Mikro mal ein bisschen fester gegen seinen Kopf schlagen, vielleicht hätte er sich dann schwer verletzt und die Band hätte das Konzert abrechen müssen. Vielleicht beim nächsten Konzert..... . Einziger Sympathiepunkt, einer von den Bandmitgliedern hatte ein AMEN 81 T-shirt (guter Geschmack) an und ein anderer trug ein Metallica T-shirt (schlechter Humor). Endlich wurde umgebaut und Spermbirds bestiegen die Bühne. Vergessen sind die schlechten Spermbirds Platten( „SHIT FOR SALE“ und „Family Values“) und das Handicap mit Ken House als Sänger, denn ich konnte sie heute in Originalbesetzung sehen und mit Lee Hollis am Mikro. Lee Hollis hatte ich sonst nur bei Steakknife mal live gesehen und war damals von seiner Stimme angetan. Aber auch die Schwesterband von Spermbirds, nämlich WALTER11 blieb mir in guter Erinnerung. Direkt nach dem Soundcheck ging es los! Die Leute konnten sich nicht zurückhalten und vor der Bühne wurde getobt und gesprungen, obwohl angeblich der Berliner eher als pogofaul bezeichnet wird. ES begann ein richtig geniales Konzert. Laila und ich gingen noch schnell an den Rand der Halle und stellten uns auf Bänke drauf und hatten so die perfekte Sicht auf die Bühne und aufs Publikum. Erst spielten die Spermavögel von ihrer neuen Platte („Set an Example“) ein paar Lieder, die noch eher unbekannt waren, vom Publikum aber trotzdem abgefeiert wurden. Dann knallten sie auch ein paar alte Hits hinter her. Bei „TEXAS COWBOY“ gab es dann endgültig kein halten mehr. Die Band spritzte nur so vor Spielfreude und wie Flummis sprangen die Bandmitglieder auf der Bühne auf und ab. Ab und zu sprangen auch mal ein paar Stagediver vom Bühnenrand, wie das Publikum bei legendären DEAD KENNEDYS Konzerten. Lee Hollis wirkte auf der Bühne wie ein kleiner Mann, der mit seiner Stimme aber für die eine und andere Gänsehaut an diesem Abend aber wohl gesorgt  hatte. Riesige Freude herrschte bei mir, als sie nach der ersten Zugabe das Lied „My God rides a Skateboard“ anstimmten und der Gitarrist beim Spielen ins Publikum sprang und weiter spielte. Da  wundert man sich schon was so Ü-40jahrige trotzdem noch für ein Power hinter den Ohren haben können. Nachdem Spermbirds fast alle ihre Klassiker durch hatten und Laila und ich uns wunderten, dass wir von Spermbirds sogar mehr Lieder kannten, als wir vorher dachten. Nur das Lied „you are not a punk“ wurde nicht gespielt. Ich kaufte mir schnell noch die neue Platte in farbigen gelben Vinyl für schlappe fünf Euro. Aber bei dem Blick auf die Preise der T-shirts bekam ich echt einen Kultuschock, ein „lächerliches“ Spermbirds T-shirt sollte echt 24 Euro kosten!! „Die spinnen die Römer“, würde jetzt Obelix sagen, auch wenn sie nur aus Kaiserlautern kommen. Schnell suchten wir Don Chris und schlenderten noch schnell nach Hause und wunderten uns wo Moses geblieben ist. Der ist direkt nach der schlechten Vorband in Christians Wohnung gegangen, obwohl er für den Abend 12€ bezahlt hatte.                 -monsterschiss-

 

 

Samstag, 16.10.2004, The Other, Blitzkid & the Spook im JZ Westwerk, Osnabrück

 

Wieder mal war bei mir die Vorfreude ziemlich groß, sollten auf der "Horrorpunk"-Nacht doch 3 erstklassige Bands des doch etwas neueren Genre's auftreten. Einen guten Freund aus Osnabrück und seine Freundin zu dem Besuch noch überzeugt und auch Birgy gesellte sich noch gern dazu. Der Weg nach Osnabrück war eigentlich auch kein Thema, schwieriger war's aber schon das JZ Westwerk zu finden (obwohl man irgendwann mal auf 'nem D-Punk Gemetzel mit der Terrorgruppe, Rasta Knast und den D-Sailors war), aber damals halt nur betrunken und als Fahrer sah das dann anders aus!! Aber ein netter älterer Herr an der Tankstelle wusste sofort wo's war, er hatte wohl selbst noch ein Auftritt als Zombie da! Da waren wir nun, völlig verspätet und trotzdem über eine Std. vor Beginn da, holten uns die Tickets anna Abendkasse, nachdem das mit'm Vorverkauf nicht so wirklich geklappt hatte und genossen unser erstes Bier (he, eins darf man doch - als Arsch, ich mein' Fahrer). The Other legten dann auch irgendwann los und begeisterten mit ihrer Misfits-Mukke, der Sänger hörte sich wirklich wie Glenn Danzig an und m.M. dürften sie die Misfits mittlerweile auch um längen schlagen. Blitzkid steigerten dann das ganze um noch ein paar Nuancen und präsentierten Hit an Hit. Besonders beeindruckte mich der etwas korpulente Sänger (so'ne Mischung aus dem fetten Nazi aus American History X und dem ersten Mordopfer in Sieben), mit seiner Stimme verzauberte er wohl das komplette anwesende Publikum. Bonuspunkte gibt's auch dafür, dass sowohl der Gitarrist, als auch der Bassist sich die Vocalparts teilen. Als Hauptact traten dann The Spook auf, die nach einer kleinen Phase der Eingewöhnung (für meine Ohren) auch eine ganz ordentliche Show ablieferten. Toller Keyboarder übrigens, Baby schüttel dein Haar für mich! The Spook mixen irgendwie ziemlich viele verschiedene Stile, ich meine sogar irgendwie Metal gehört zu haben. Irgendwelche 2 Spezialisten wollten sich dann noch schlagen, wurden aber zurückgehalten, das war's dann auch und zum Schluss musste ich noch erfahren, dass 12 + 1 = 9 ergibt, fand's aber auch eher nett, und so schmückt doch 'ne nette Blitzkid-Platte meine Sammlung. Der Heimweg fiel zum Glück etwas leichter aus und ich glaube kaum das irgendein Anwesender (die Wemmser ausgeschlossen) diesen Abend bereut haben. KiCk aSs! fabsenterror

 

 

         16.09.2004   CUT MY SKIN  HERR NIELSON      Baracke         Münster              

 

Eigentlich hatte ich mich auf dieses Konzert riesig gefreut, so waren für diesen Abend  die Erwartungen sehr hoch gestellt. Der Termin für dieses Konzert war eigentlich für den 18.09 angesetzt gewesen, aber da an diesem Tag in der Baracke eine Terminüberschneidung war, wurde das Konzert  vorverlegt. Veranstalter „OSSI“ hatte vorher überall ordentlich Werbung gemacht (besonders im Internet), nur auf die Idee  kam er später nicht, dann auch alle den neuen Termin mitzuteilen. Trotzdem wunderte ich mich, dass die Baracke trotzdem ganz gut gefüllt war. Da Failed kurzfristig vorm Gig abgesagt hatten, musste spontan eine andere Band gefunden werden. Spontan entschied man sich für Herr Nielson, obwohl die angeblich schon seit einem 1/2 Jahr nicht mehr zusammen geprobt hatten. Pünktlich um 20.30Uhr ging es mit ihnen los. Perfekt durch ihren Charme auf der Bühne, lenkten sie von einigen wenigen Verspielern ab. Von Mukkefuck wurden einige Lieder gecovert und von BOMBEN AUF BULLERBÜ wurde der geniale Schunkelsong Standartpunk gecovert. Für mich war es ganz lustig, mal meinen Bandkollegen Chrisian bei seinem anderen Bandprojekt auf der Bühne spielen zu sehen, was sehr lustig war. Nur Schade, dass der Gesang mal wieder zu leise war. Herr Nielson spielten 5 Songs und danach hätte man eigentlich von der Bühne gehen können. Nur Kai gab sich noch nicht zufrieden, schnappte sich das Mikrophone und lästerte auf Wolfgang Wendland (Kassierer) Niveau über seine Ex-Freundin ab (sehr lächerlich und geschmackslos aber dazu später noch mehr……). Als zweites spielte eine Band, wo ich den Namen nicht mehr weiß, was aber auch nicht so tragisch ist, da für die Band das Wort Langeweile neu erfunden werden müsste. Der musikalische Höhepunkt waren an diesen Abend ganz bestimmt CUT MY SKIN, die diesmal mit einem Saxophon begleitet wurden, was nicht nur bei den beiden SKA-lastigen Liedern gut rüber kam, sondern auch bei den Punkrockkrachern. Jetzt klingen die irgendwie noch Auch alle die was mit den Bandnamen SCATTERGUN anfangen können, kamen auf ihre kosten, da ex Scattergun Sängerin Patti Patex jetzt bei cut my skin am Mikrophone ist. So wurden auch zwei Scattergun Lieder gespielt. Aber irgendwie schaffte es die Band ihren hohen musikalischen Level, durch blöde Ansagen zwischen den Liedern zu drücken. Der Gitarrist zum Beispiel forderte das Publikum auf, bloß sich nicht an den Wahlen zu beteiligen, da unser Wahlsystem mit Demokratie rein gar nichts zu tun hätte. Mit der letzten Aussage hat eher ja recht. Aber mit der ersten auf keinem Fall!! Was passiert, wenn die Wahlbeteiligung so niedrig ist, dass konnte man jetzt in Brandenburg sehen, wo die DVU 6.1 Stimmen bekam und in Sachsen, wo die NPD sogar auf 9.2 Stimmen kam. Da bekommt man ja echt das KOTZEN! Und durch solche Aussagen schreibt man sich selber ein Armutszeugnis aus! Lieber zur Wahl gehen und zur Not ein großes Kreuz auf dem Zettel machen, dann gilt nur die Stimme als ungültig, oder halt das kleinere Übel. Wollt ihr etwa, dass bald nur noch die Braunen wählen gehen? Die zweite Ansage, war gegen Kais (angebliche) Frauenfeindliche Kommentare. Hier gab es übrigens später fast eine Massenschlägerei, denn nach dem Konzert wurde auf beiden Seiten heftig provoziert und Patti Pattex bewarf Kai mit einer Bierpulle. Ich würde mal sagen, dass war ein sehr aggressiver Punkrockabend. Später diskutierten wir am Auto noch mit Pattex, kamen aber irgendwie nicht auf einen richtigen Nenner. Auch die anderen Bandmitglieder konnten Pattex nicht beruhigen. Naja, hat halt mal jeder schlechte Laune. Mehr will ich dazu jetzt auch nicht schreiben.......... .

-MONSTERschiss-

 

 

Samstag, 11.09.2004, JZ Kamp, Bielefeld

Lars Frederiksen and the Bastards, The Heartaches, End of the Line

 

Vielleicht wird der eine oder andere von euch sich auch das neue Plastic Bomb No. 48 zugelegt und amüsant unter der Rubrik „Wenn das der Führer wüsste...“ den von Atakeks verfassten Artikel über die neue Lars Frederiksen Platte verfolgt haben. Naja, Werbung für das Konzert war diese einseitig beleidigende Review wohl nicht gerade, wohl aber Grund, dass ich mich noch mehr auf das Konzert freute.

Susanna und Heiko gings ähnlich und so beschlossen wir ziemlich früh, nach einem unerwartet hohen St. Pauli Sieg (3:0 in Paderborn) nach Bielefeld zu fahren. Das ging auch ganz gut, ok Heiko hatte etwas Platzangst in meiner Matchbox-Karre, aber mit ein wenig Gewalt bekam er die Beifahrertür auch zu. Passend zum 11.09. – Gedenktag hörten wir die neue Leftöver Crack „Fuck World Trade“ auf Tape und verfuhren uns komischerweise gar nicht (jedenfalls aufm Hinweg). Viel zu früh angekommen und direkt neben dem Tourbus (mit Anhänger, wat‘ für Prolls) geparkt. Einen schönen Spaziergang gemacht und ne Kneipe zum Essen und Essen loswerden aufgesucht, nach draußen gesetzt, da drinnen die Sportfreunde liefen und es noch zu früh zum schlafen gehen war.

Als wir dann irgendwann gegen 9h das JZ Kamp aufsuchten, spielte schon die erste Band, End of the Line, war aber auch nicht so schlimm was verpasst zu haben, da dieser Emocore ja grad‘ in Mode ist, kann man’s ihnen natürlich nicht verzeihen, aber das vorletzte Lied, wo der Sänger aufgehört hat zu weinen war dann auch ganz ok. Schade für die Band, das vielleicht nur 20 Leute sich das angesehen haben, aber so ne Horrorshow muss ja auch nicht sein. Wahrscheinlich hätte es einem „moderneren“ Publikum auch gefallen, aber man kann doch keine EmopunkweisswasichwasBand vor 2 Streetpunk-Bands spielen lassen, das geht doch nicht, war aber ein ganz netter Witz.

Die Heartaches spielten dann zum Tanze auf. Der Auftritt war ganz nett, aber nicht so gut wie letztes Jahr im Soundgarden, die Energie kam einfach nicht so rüber. Dennoch luden Lieder wie z.B. „S.O.L.“ zum mitsingen ein und der Fuss blieb auch nicht ruhig.

Um etwa halb 11 erklomm‘ dann Lars Frederiksen mit seinen Bastards die Bühne und beeindruckte uns mit einer Sonnebrille (Matrix-like) und ziemlich viel Gel in‘ Haaren. Wie er uns später mitteilte, wollte er nur seinem Idol Lemmy Kilmister (Motörhead) Tribut zollen. Die erste Platte spielte er so gut wie komplett und von der neuen (siehe ox-fanzine.de) ca. 7 Lieder. Der Kamp war jetzt gut gefüllt (ca. 200 Besucher) und der Spaß den Besuchern großteils anzusehen. Er forderte das Publikum zum mitsingen auf und sang teilweise in einer Geschwindigkeit, dass selbst die Band Probleme hatte, den Takt zu halten. „Bastard“, ein zweiter Sänger, unterstützte Lars bei seinen Liedern und die Mischung ließ Vergleiche zu Rancid, nur halt in einer rauheren Variante, aufkommen. Der Rancid-Sänger verglich noch George Bush jr. mit Adolf Hitler und liess nochmal verlauten, dass er kein Sexist sei (was im Tags zuvor (wahrscheinlich von Atakeks) vorgeworfen wurde). Allein die Zugaben waren leider etwas dürftig und so wurden „Dead American“ oder „Anti-Social“ in einer Geschwindigkeit gespielt die leider echt nicht feierlich war. Trotz allem ein verdammt gelungenes Konzert und eine beknackte Heimfahrt mit Verfahren und Umleitungen und ein netter Ausklang in einem kleinen Klub inna Heimat...

 

fabsenterror

 

Peepshows und Speedway 69, 11.07.04 Metro Bar, Muenster

 

Ein Sonntagnachmittag wie jeder andere im Hochsommer, morgens um 15.30h wurde man sanft von an die Fensterscheibe klopfenden Regentropfen geweckt. Also hilf‘ ja alles nix, raus aussem Bett, inne Dusche und erstmal klarkommen, sich damit abfinden dass wirklich schon wieda Sonntag ist und bemerken, dass ja die Peepshows inna Metro Bar spielen. Hey die PEEPSHOWS! Versucht 5 Leute noch zu begeistern, was allerdings völlig in die Hose ging, lediglich der Pogo-Prinz wollte noch mit. Also nach dem Mittagessen sofort auf nach MS, diesmal per Auto, da Alkohol ja auch nix mit Rock’n’Roll zu tun hat?! Naja, also fast als erster rein in die gute Stube, auf Elvis gewartet, sich nicht über die teuren Cola-Preise gewundert, und irgendwann fingen Speedway 69 aus Dortmund dann auch an. Schöne Punkrockmusik mit einem talentierten Bassisten und englischen Texten unterhielten sie die schon ziemlich volle Metro Bar (was aber auch nicht so’n Problem ist, da die Räumlichkeit doch eher klein ist). Keine Zugabe aber ‘ne trotzdem nette Show. (Anmerkung von Pogo-Prinz: Auch der Schlagzeuger kam bestimmt den meisten im Publikum bekannt vor, da er bis vor kurzem noch bei den Radioactives in Münster die Stöcke an der Schießbude in Bewegung gebracht hatte….)

Dann war es endlich soweit, die PEEPSHOWS aus Örebro/ Schweden bahnten sich denn weg durch die Masse und quetschten sich auf die Bühne. Bedankten sich bei ihrem griechischen Keyboarder für die grandiose EM seiner Landsleute und legten los, Punk’n’Roll der sich aber mehr auf das 2te Word beschränkt, trotzdem knallend, schnell, abwechslungsreich und teilweise auch hymnenhaft (surrender my love) und sogar echt tanzbar. Dem Gitarristen riss beim 3ten Lied die Seite, was ihn aber kaum kümmerte, danach die Gitarre gewechselt und weitergerockt. Die Band kam auch zum Glück  ohne grossartiges Gepose und „put your middlefingers in the air“ aus und lieferten trotzdem eine mitreißende Show und gaben schließlich leider nur 2 Zugaben und meine Ohren begannen sich zu entspannen, denn sooooo ein lautes Konzert gab es schon lange nicht mehr, mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass der Platz neben der Box zum verweilen einlud, naja es hatte sich auf jeden Fall gelohnt und die Vorfreude auf die Revolvers, die im September in der Metro Bar spielen werden ist groß.  

-F@BSENterror-

 

 

 

VIBRATORS, UK SUBS & The Glue Sniffin` Trotzkys

07.07.2004 Münster Triptychon

 

Endlich mal wieder Sonnenschein und blauer Himmel und weit und breit keine Wolken in Sicht. Und das alles am Tag, als ein großes Punkrockkonzert in Münster vor der Tür stand. Jawohl, die Punkrockrentner um Charly Harper (Uk Subs) und Knox (the Vibrators)  wollten mit ihren beiden 77er Punkbands einen Abstecher ins Münsterland machen.

Um sich seelisch aufs Konzert vorzubereiten, entschlossen sich meine Freundin und ich erstmalig in diesem „Sommer“ das Freibad in Telgte aufzusuchen. War auch ein gelungener Planschnachmittag und trotz über 25°C blieben die Massen wie ein Wunder zu Hause und wir teilten das Schwimmbad mit ein paar Dutzend Leuten. (Ja gut, das mit dem Badetuch-um-den-Bauch-Wickeln muss ich noch mal üben beim Umkleiden, da plötzlich das Tuch runter rutschte und jeder mich unfreiwillig nackt sehen konnte. Ist ja auch noch scheiße, wenn ich dann auch nicht so schnell meine Hose im Rucksack finden kann. Also hier noch mal ein dickes SORRY an alle, die kein FKK mögen!)

Zu Hause angekommen schnell noch Fabsen, Diddi und Anne abgeholt und mit vollem Auto + zwei Kisten Bier zum Hawerkamp nach Münster gebraust. Fabsen gab dort in unserem Proberaum ein paar Biere aus, da er endlich seinen Zivildienst beendet hatte und sich der Arbeitslosigkeit widmen wollte. Draußen fing es plötzlich wieder an zu regnen und vorbei war es wieder mit dem erhofften Sommerwetter. Man sicherte sich schnell den Eintritt (12€ find ich für zwei UK Bands voll ok) und schaute sich innen drin erstmal die Kommerzstände und die Buttonstände an.  Besonders der Buttonstand von „Systemstörung“ hatte einige Leckerbissen zu bieten. Als erstes rockten The Glue Sniffin Trotzkys und ich war gespannt, welche Frisur „Arno“ (der Sänger) der Band heute hatte. Da der sich verwandeln kann wie sonst kein anderer, aber trotzdem seinem Stiel treu bleibt. Der Sound war so eine Mischung aus „Motörhead“, „Vandals“ und eventuell noch „Anti Nowhere League“. Eine ganz geile Band, aber mir würde es noch mehr gefallen, wenn zumindest manchmal die Refrains mehrstimmig gesungen werden würden. Den meisten im Publikum schien es zu gefallen, nur blieb es bei den meisten auch nur bei ständigem Kopfgenicke. Aber die erste Band hat es auch immer am schwierigsten. Draußen hatte es wieder aufgehört zu regnen und man konnte sich erstmal mit anderen Konzertgängern unterhalten. Irgendwie ging einigen am Eingang ein Schmuddelpunk ziemlich auf die Nerven, so dass es fast zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen wäre. Aber ein anderer Schmuddelpunk mit dem Namen Ernie sorgte für gute Stimmung und bewies, dass es beim Punk ja nicht immer auf die Körperhygiene ankommen muss (aber danke ich bleibe lieber ein Persilpunk).

Bei den Vibrators wurde es dann um einiges voller und über 170 Leute hatten wohl Eintritt bezahlt. Auch viele Konzertgänger schmückten ihren Körper mit Toten Hosen T-shirts, da sie beide Bands bestimmt durch die „learning english“ Platte der Hosen kennen gelernt haben. Vibrators spielten ihr Set runter und überraschten (mal wieder) mit einem neuen Bassisten. Schade, denn der alte Bassist hatte beim Spielen so ein fettes Grinsen drauf, wie Prinz Charles gehabt haben muss, als er erfahren hat, dass Diana bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Ne, also Spaß bei Seite, der Typ hatte beim Spielen echt Punkrockhumor feinster Art. Aber der Neue Bassist konnte wenigstens ordentlich mit seinem Bass posen, was ja auch schon viel wert ist.  Das Publikum kam jetzt auch weiter nach vorne und begleitete  Lieder wie „he is a psycho“, „24 hour people“ und „feel alright“ mit ordentlichem Pogo. Ich war die ganze Zeit drauf gespannt, wann denn Knox endlich seine hässliche tarnfarbige Mütze abnehmen würde, aber wartete darauf vergeblich.

Als Zugabe gab es dann unter anderem die beiden Knaller „baby baby“ und „Disco in Moscau“ und der Laden war am Toben. Zum Schluss spielten die Vibrators noch einen CLASH Titel in Erinnerung an den verstorbenen Joe Strummer (R.I.P.). Ich schoss noch schnell ein paar Fotos und schon waren die Vibrators mit ihrer Session fertig, wie ich fand zu schnell. Als nächstes kam Charly Harper auf die Bühne und legte mit seinen Jungs sofort los. Das erste Lied, was ich kannte war „a brand new age“, „rat race“und keep on running“. Die meisten im Publikum feierten wirklich jedes Lied ab, als wäre jedes Lied der UK SUBS ein Klassiker. Aber selbst UK SUBS können einem nach einiger Zeit ganz schön auf den Wecker gehen. Diddi gönnte sich auf der Bühne erstmal einen Schönheitsschlaf. Gewiss sind gerade UK SUBS Stücke stets simpel. Dennoch machte ihr tiefer, treibender Sound das Konzert in Münster zu einem 77iger Punkmoment. Ihre Setliste war voll gepackt mit legendären , sofort wiedererkennbaren Hits, von denen einige bestimmt in den englischen Pops of the Tops gewürdigt wurden. Früher, so um 1978 galten Uk Subs sogar als heißeste Hardcore Punkband der damaligen Zeit. Zudem sind sie bis heute laut genug, so dass man sich am nächsten Tag noch gut an sie erinnern kann. Ich freute mich besonders auf die beiden Lieder „teenage“ und natürlich „Party in Paris“, die als Zugabe gespielt wurden. War doch mal wieder ein schönes Erlebnis, die Mitbegründer des britischen Punkrock live erleben zu dürfen. Auch wenn beide Bands nie den Status der SEX PISTOLS oder THE CLASH erreichten. Trotzdem sind Konzerte mit UK SUBS & VIBRATORS wie ein Museumsbesuch, da beide Frontmänner immerhin über 60Jahre auf den Buckel haben, aber immer noch die Punkrockfahne hoch halten. Punkrock hält eben jung und im Gegensatz zu Iggy Pop sahen beide auch ein bisschen jünger aus. Aber beim Punkrock sollte das Alter sowieso egal sein. Übrigens war endlich mal wieder mit „Systemstörung“ ein guter (etwas neuerer) Konzertorganisator in Münsters Triptychon am Start.

-MONSTERschiss-

 

 

 

So und hier ein Konzertbericht von Fabsenterror vom diesjährigen Hurricane Festival

 

Hurricane 2004 (25.-27.06.)Scheeßel

 

Um mal wieda was zu erleben machten Freddy, Kati, Felix und ich mich am Donnerstag nachmittag/ abend zum Hurricane Festival in Scheeßel auf. Die Vorfreude war groß, denn schließlich doch über einen längeren Zeitraum gespart und dann das Jeans-Sparbuch geplündert und die restlichen Kröten vonna Schwester geliehen. Jaja, aber das soll der Spaß dann auch wert sein und m. M. nach geben viel zu viele Leute ihre Kohle ja auch für viel wertlosere Sachen wie ein neues Auto oder Parfum (hallo Brauweiler) aus?! Naja der Musik wegen also dann in Felix‘ Audi 80 mit 2 Zelten, 1 Pavillon und etwas Bier bewaffnet auffe Bahn und Richtung Norden. Kamen auch ganz gut durch, nur 2 Pinkelpausen und durften unsere Klamotten dann eine Ewigkeit vom Auto zum Zeltplatz tragen. Aufgebaut, umgebaut, da angeblich auf einem Rettungsweg – ein hoch auf die Securities, denn nach dem ersten Umbauen, durften wir am Freitag morgen nochmal umbauen, weil’s angeblich imma noch störte. War aber auch nich so’n Problem, da uns der Pavillon uns wegen zu starkem Wind oder zu wenigen Heringen abhanden gekommen war. Lohnt sich echt nich, so’n Teil, nimmt nur Platz im Auto weg und sorgt dann für ‘ne Stunde für Beschäftigung (weil wir zu doof sind)und dann issa ja eh weg. Nach dem Aufbauen dann mal so schau’n was geht (yeah HipHop-Slang rulez) und ab in‘ Titty Twister, wo der DJ mal Musik jenseits von Gut und Böse auflegte (2x Rammstein inna ¼ Std.) naja so scheiß Mukke, gut das Steinigen verboten ist. Also ab ins Zelt, Ohropax inne Ohren (ohne geht bei mir echt nix) und morgens wird man(n) dann vom Gestöhne( Geschreie) eines Mädels aussem Nachbarzelt geweckt (trotz Ohropax), die wohl schon am frühen morgen (um 6 und 7h) ziemlich viel Spaß hatte, irgendwann weitergepennt, die ganze Zeit weitergepennt, da es draussen nur am pissen war und dann um 17h zu Gluecifer, die das Publikum nicht wirklich motivieren konnten und auch leider fast nur neue Lieder in der viel zu kurzen halben Stunde gespielt haben. Dann ein kurzer Abstecher zu Tiger Beat, echt nett, ruhiger Pop-Rock, aber gut, nicht langweilig. Dann Life of Agony, deren Sänger mich verdammt an den Typen mitta Sonnenbrille aus Fear and Loathing in Las Vegas erinnerte. Die Hand öfter im Schritt als am Mikro und ‘ne klasse durchgeknallte Show. Pixies waren einfach klasse, obwohl ich da mal nicht so’n Kenner bin, trotzdem war ich begeistert. Placebo von weiter weg gesehen, war einfach noch zu hell für die Show und der Matsch tat sein übriges. Bemerkenswert war das Mädchen, dass versuchte die ganze Zeit mit ihren Schuhen denn Schlamm gradezuwischen und imma wieda latschte jmd. dadurch, die arme... dann spielte noch David Bowie der mich langweilte und mich zurück zum Zelt bewog.

Samstag mal ausgeschlafen, das erste Mal auf’s Klo gegangen (mit Zeitung), geduscht und Zähne geputzt and the feeling of a new born child inside...

Die Sonne kam auch raus und dann ab zu Tomte (nach dem Konzert Zitat Freddy: „Wann kommen Tomte?“), die wir uns eigentlich nur aus Spaß mal ansehen wollten aber Martina Navratilova gefiel mir verdammt gut, hallo Abiturienten, naja, gut das ich da nicht auf meine Vorurteile vertraut hab‘ und die gesehen hab‘, echt klasse. Dann zur (International) Noise Conspiracy, geile Show, viele neue Lieder mit ein paar alten (capitalism stole my virginity, born into a mess etc.) gemixt und wieder zuwenig Zeit für eine zu geniale Band (50min). Dann ein bisschen die Donots, kann mich imma noch nicht mit ihren Kleine-Mädchen-Punkrock-der-nicht-wehtun-darf anfreunden, ganz nett zwar aber irgendwas fehlt, sorry, dafür war ja Mettingen Rock City vertreten. Ein bisschen Bright Eyes gesehen und echt froh gewesen, dass ich vor über einem Jahr die 13 Euro gespart hatte, als mir die im Gleis mal zu teuer waren, war ja grad‘ erst aufgestanden und dann Musik zum einschlafen muss auch nicht sein. Für Franz Ferdinand galt das gleiche, in den 10 min (die ich gesehen hab‘), hätte mir ein stinkendes Knollmann-Klo wahrscheinlich mehr Freude bereitet. Monster Magnet machten langweiligen Rock mit nackten Frauen auffa Bühne, was wohl den laschen Sound entschuldigen sollte, aber nicht ganz klappte, weiss‘ garnicht, warum ich 3 Alben von denen hab‘. Billy Talent sind stolz nicht aus Amerika zu kommen und manchen gefällt auch noch die Musik, toll (-;. Dann hab‘ ich versucht (clever wie ich nunmal bin (-;) schon bei PJ Harvey vorne reinzukommen, weil ich die danach spielenden Hives auf jeden Fall vorne mitbekommen wollte und andererseits, weil ich mit Freddy verabredet war. Klappte nicht so ganz und so wartete ich in einer Gruppe von anfangs 25 Leuten auf den Einlass, und Fredboy musste mir von PJ Harvey‘s Unterwäsche vorschwärmen. Das Gedränge wurde imma größer, ein Spacken versuchte mit Gewalt durchs geschlossene Tor zu gehen (der sich kurz zuvor von ganz hinter durch die mittlerweile 100 Leute fassende Menge gekämpft hatte) und selbst das hübscheste Mädchen konnte diesen Assi nicht beschwichtigen. The Hives waren einfach grandios, auch neue & alte Lieder gemixt, grüsse hier mal an die nette Henneke (wird das so geschrieben?) aus Leer und vielleicht bringt sie denn Holländern ja Glück (bei der EM) und das rauskommen war fast so schwierig, wie das reinkommen vorher. Danach den Felix am Treffpunkt tatsächlich wiedergetroffen und Ill Nino gesehen (mit 2 Schlagzeugern bzw. 1 Schlagzeug und 1 Trommler) auch genial. The Cure war dann eine Auszeit wert, ich weiss‘ nicht, ob es daran liegt, dass ich nicht mit den aufgewachsen bin oder das ich männlich bin, aber ich kann mit denen einfach nix anfangen, kann noch nicht einmal dazu weinen, die geben mir mal garnichts, auf Within Temptation gewartet und nicht belohnt worden, da auch die verdammt langweilig so Nightwish-mäßig einfach nur nerven, obwohl coole (im wahrsten Sinne) visuelle Effekte. Das entschädigte dann ein bisschen und entschuldigte mein Verweilen bei der Show.

Sonntag wieder das gleiche Spiel, man(n) liebt ja doch die Tradition, erst auf’n Pott und dann unter die Dusche. Fireball Ministry vor 200 Leuten gesehen, mit der Bassistin geflirtet (haha (-;) dann Mclusky, einfach genial bekloppt der Bassist von denen, sieht aus wie Mr. Pink und spielt seinen Bass als ob er einen epileptischen Anfall hätte. Der Sänger sieht übrigens aus wie Peter aus Beelen, dass muss mal erwähnt werden. Dann bei the Bones vorne rein (geniale Show), inbrünstig „Denial“ mitgesungen und in freudiger Erwartung auf ein Wiedersehn‘ vor den Misfits am 17. Juli in Dortmund. Leider zu früh abgehauen, weil ich die Backyard Babies nicht verpassen wollte. Wieder vorne, wieder gut und zu kurz und das Set wieder mal aus den bisherigen 3 (regulären) Alben gemixt. Allerdings ziemlich verhaltenes Publikum. Die anschließenden Ravioli (wie klischeemäßig) waren waren auch bitter nötig um wieder zu kräften zu kommen. Dann Anti-Flag, nett wie immer, gleiche Show wie auffa Deconstruction in Köln, so mit unity & community & sehr sozial, sind halt die Punkrock-Engel, auf die gerne jede noch so straighte Hardcore-Band neidisch schielt. 5 Sterne Deluxe waren einfach nur kacke (Was siehst du? 5 Sterne!! Halt dieser selbstabfeiernde Hiphop). Dann der Höhepunkt des Abends „Gentleman & the Far East Band“, meine Damen und Herren, was da Reggae & etwas Ska geboten wurde unglaublich, zum träumen und tanzen, genial. Dann zu denn Dropkick Murphys ins Pit und wieder gute Musik zum tanzen und pogen, hey pogen ohne diese assige Ellenbogen-Technik, die seit einigen Jahren angesagt ist und mich davon sonst abhält. Die Beatsteaks spielten eigentlich nur neue Sachen, die auch verdammt gut sind, ließen bei Kings of Metal von Manowar, einen Schlagzeuger aus dem Publikum ran und verdammt voll war’s auch, leider springen die meisten Leute bei solchen Konzerten imma nur aus dem Stand in die Luft, anstatt zu tanzen, aber toller Auftritt einer imma noch genialen Band, die nur so vor Spielspaß strotzte. Danach zum Zelt, Festival-Dusche nehmen (Deo & neues Handtuch) und langsam wieder zum Festivalgelände. Da spielten dann die Sportfreunde Stiller, die ich ja garnicht mag, ihr Pop-Rock-Zeug mit wenig Aussage, einzig das zweite Lied gefiel mir (richtig gut sogar) ...ein kleiner Schritt für uns und ein großer für die Menschlichkeit. Dann nach 4/5 Lieder zu den Fantastischen 4 die ganz nett waren, auch zum tanzen einluden, Thomas D. noch ein Lied solo vortrug und ein toller Abschluss waren.

Am Zelt haben wir dann auch Freddy und Kati getroffen, eine Menge Spaß noch mit einem ziemlich kleinen Telefon gehabt und sind erst ins Zelt gegangen, als es begann zu regnen mit special Lightshow übrigens. Die Abreise war auch sehr entspannt, nur das wir noch alle völlig übermüdet waren und Hunger hatten. Aber eine großes Fast-Food-Franchise-Unternehmen lud uns zum Mittagessen ein und so stopften wir uns völlig anti-pc die Bäuche voll, ok 2 von uns verschmutzten die Klo’s die da angeblich sauberer sind als auff’m Festival und dann ging’s mal wieda ab in ein richtiges Bett.

FABSENTERROR

 

 

Plastic Bomb Party - Oberhausen Druckluft – 12.06.2004 (Tag 2)

 

 

Eigentlich wollte ich schon längst Karten für die Plastic Bomb Party bestellt haben, aber irgendwie hatte ich es zeitlich und vor allem gesundheitlich nicht geschafft, mich um Karten zu kümmern. (Tja, man wird halt älter und mit dem Alter kommen auch die unerwünschten Krankheiten. Nein, kein Grund zur Freude, mit meiner Krankheit kann man angeblich genau so alt werden wie jedes andere Arschloch auf diesem Planeten. Aber einen Bericht über „colitis ulcerosa“ wollte ich jetzt hier auch nicht verfassen. Ist halt eine chronische Darmentzündung, mit viel Blut im Stuhl (jetzt wissen auch viele warum ich MONSTERSCHISS heiße)……) . Die Plastic Bomb Party ging dieses Jahr über zwei Tage und für mich stand schon längst vorher fest, dass mich die Bands am zweiten Tag mehr interessieren würden. Freitag waren wir in Münster auf einer ordentlichen Grufti/Punk Party mit dem genialen Namen „SYSTEMSTÖRUNG - Keine Kompromisse“, was auch ein sehr gelungener Abend war und bis in die frühen Morgenstunden hineinging. Deswegen schliefen wir (also ich und meine Freundin Laila) samstags ziemlich lange, bis um ca. 14.30 Uhr mein Telefon klingelte. Dietmar war dran und meinte, er hätte beim Plastic Bomb noch jemanden erreicht und es würde noch massig Karten geben. Er meinte, dass bei Esche und Sandra (beide von Mazzolata) noch im Auto für uns drei Plätze frei wäre. Das hatte sich dann aber leider erledigt, da beide entschlossen doch eher loszufahren, da sie sich noch mit jemanden treffen wollten. Da Dietmar mich jetzt aber heiß gemacht hatte, mal wieder eine kleene Punkrockparty zu erleben, bot ich an, selber nach Oberhausen zu fahren; – gesagt – gemacht – getan - ! Unterwegs  überraschte uns auf der Autobahn mehrmals Platzregen, so dass wir dank Aquaplaning und mörderischem Regen eine sehr aktionsreiche Hinfahrt zu bewältigen hatten. In Oberhausen endlich angekommen, gönnten wir uns erstmal leckeren Erdbeerkuchen, tigerten langsam zur Kasse und sicherten uns mit der Eintrittskarte eine Gratis-CD ( LEBEN, LACHEN, KÄMPFEN zum 10jährigen Jubiläum von Plastic Bomb Records, eine Labelcompilation mit vielen Bands……. .). Vor dem Druckluft hatte sich trotz schlechtem Wetter eine große Menschentraube angesammelt. Hier war wirklich alles vertreten, vom Nachwuchspunk zum Punkrockrentner, ein paar selbsternannten Szenepromis, hier und da ein paar Skinheads, Stumpfpunks und viele von den anonymen Alkoholikern.  Man traf schnell ein paar bekannte Zecken, z.B. die von Mazzolata und freute sich mit ihnen über den Beginn des Konzertes mit der ersten Band des Tages. Das waren die jungen Hüpfer von den VADERS aus Ibbenbüren. Keine Ahnung, wann ich die Vaders das letzte Mal gesehen habe, ich glaub in Münster in der Baracke, aber die werden von Auftritt zu Auftritt immer besser. Also von den Vaders wird man echt noch viel hören. Ihr Sound spritzte nur so von Spielwitz und treibendem Punkrock. Vergleiche mit RANCID sind nicht von der Hand zu weisen. Vaders konnten sich richtig gut verkaufen und für die hatte sich schon fast die Fahrt nach Oberhausen gelohnt. Als nächstes kamen die SCHWARZEN SCHAFE auf die Bühne und von meiner Freundin freute sich besonders ihr kleines schwarzes (Stofftier-) Schaf „SALLY“ auf den Auftritt. Die schwarzen Schafe hatten leider das Pech, dass ihr Sound, besonders der des Gesangs zu leise eingestellt war, so dass ich irgendwie ein bisschen enttäuscht war von ihrem Auftritt, da ich einige Lieder von denen sehr schätze. Bei den schwarzen Schafen sah man auch optisch, dadurch dass so viele junge Bandmitglieder dabei waren, dass oft ein Musikerwechsel statt gefunden haben muss.  Aus Düsseldorf erkannte man auch einen ex Mitglied von den PUBLIC TOYS, der jetzt bei den schwarzen Schafen die Bänder zupft. Vom Publikum wurden die Schafe trotzdem abgefeiert, da sie musikalisch wohl was drauf hatten. Sally hatte es auch gefallen und sie suchte nach dem Konzert engen Hautkontakt zu dem Sänger und dem Bassisten der Band. Dietmar hatte zwischenzeitlich wohl Langeweile gehabt und beklebte einen fremden Bulli mit irgend so einem hässlichen Aufkleber. Da er aber wohl ein schlechtes Gewissen bekam, sprach er später die Insassen des Bullis drauf an und lernte so die netten Leute von PASCOW kennen, die am vorigen Tag gespielt hatten (die fanden den Aufkleber von so einem Täto-Laden in Oberhausen sogar richtig schön, naja….). Schlicht und einfach TREND hieß die nächste Band, die die meisten Konzertgänger genau wie ich wohl noch nicht kannten. Trend wurden mir beschrieben als eine Mischung aus TARNFARBE, THE SHOCKS und eventuell noch  BLAG FLAG. Keine Ahnung, was ich zu denen schreiben soll. Auf jeden Fall war bei denen die Musik eher im Hintergrund und im Vordergrund stand die ganze Zeit der Sänger, der sich über jede Bierdusche freute, wie sich ein Kind über sein erstes Playmobilauto freut. Bei Trend wurde der Druckluftladen wieder ein bisschen voller und man konnte die Bierschlacht auf den Kopf des Sängers bewundern, der das Publikum dazu auch aufforderte. Der Sänger bekam bestimmt ein Dutzend Biere über seinen feuchten Kopf gelehrt. Ich selber gönnte mir den Spaß und kippte ihm leckeres KINDERBIER über den Kopf, was später bestimmt schön klebte. Anderen gefiel der Auftritt von TREND wie zum Beispiel Dietmar nicht so gut und sie beglückten sich draußen lieber mit einem Bier. Draußen war es wie ein Wunder wieder trocken und das Wetter spielte plötzlich auch mit und es fing nicht mehr an zu regnen, da haben die Plastic Bomber ja ausnahmsweise echt mal Glück gehabt. Schade fand ich nur, dass diesmal nur wenige Leute Plattenstände aufgestellt hatten und ich leider keine schönen Buttons kaufen konnte, wie auf meiner letzten PLABO-Party (ja, die großen Buttons meine ich). Ganz gespannt waren wir alle auf die Überraschungsband und alle vermuteten eine andere Band. Dietmar hoffte das ABWÄRTS spielen würden (aber da Rod, der neues Mitglied bei ihnen ist, mit den ÄRZTEN auf Tour ist, erledigte sich das mit Abwärts von selber). Laila hätte gerne die Wildecker Herzbuben als Überraschungsband gesehen. Ich hoffte auf BUMS oder Atemnot (da die vom PLastic Bomb doch immer so große BUMS- und Atemnot-Fans waren  ( ; ……). Irgendeiner meinte er hätte beim Pissen einen von Eisenpimmel gesehen, dass die eventuell spielen würden. Esche von Mazzolata vermutete Affront, was sich dann zum Schluss auch bestätigte. Nur irgendwie verpassten wir AFFRONT, da die leider irgendwie eher fertig waren, als dass sie angefangen hatten. Ich gönnte mir erstmal eine sehr leckere Falafel für nur 2,-€ am Eingang. Als nächstes kamen the VAGEENAS und ihre Frontfrau Babette zu ihrem Set. Eigentlich mochten Dietmar und ich früher Vageenas musikalisch immer ganz gerne, besonders diese charismatische & chaotische-rotzige Stimme der Babette gefiel uns sehr gut. Nur irgendwie kam uns jetzt schon mehrmals die Sängerin (die anderen Bandmitglieder sind super nett!!) total zickig, eingebildet und unsympatisch rüber. Das ging nicht nur uns so, sondern auch schon vielen anderen, die z.B. Vageenas in Spelle oder beim letzten PUNK im POTT gesehen hatten. Na ja, Schwamm drüber, dem Publikum in Oberhausen gefiel es scheinbar sehr gut und wir schnappten draußen lieber frische Luft und unterhielten uns mit einem Ur-Gründungsmitglied von BASH und seiner Freundin, die sehr nett waren. Zum guten Schluss kamen die vier Jungs von BACKSLIDE zum Zuge, die irgendwie so gemütlichen Streetpunk auf die Beine brachten und ein kleines Feuerwerk der Spielfreude zeigten. Doch dem Publikum merkte man langsam die Müdigkeit an, so dass es bei BACKSLIDE nicht mehr ganz so gefüllt war wie bei den anderen Bands. Wir Münsteraner Bauernlümmel verschanzten uns gemütlich am Notausgang und genossen noch die letzten Töne von der Plastic Bomb Party. Am Parkplatz schrieben wir den beiden von Mazzolata schnell noch einen kleinen Liebesbrief, die sich als Ausnüchterungszelle ihren Kofferraum im Opel ausgesucht hatten. Die Rückfahrt ging zügig voran und nach etwa über einer Stunde waren wir wieder daheim. Sagt mal Laila und Dietmar, warum schlaft ihr bei meinen Fahrkünsten immer ein? Auf jeden Fall unterm Strich ein sehr gelungener Tag!

POGO_MONSTERschiss_€LVIS

 

 

Mimmis, 3 Pils 2 Tüten & Kindercore

Gütersloh 20.02.2004  Weberei Bauteil 5

 

Das ist ja echt ein Konzertknaller Mimmis und Kindercore waren zu einem Kurztrip zu Gast in Gütersloh, welche Freude. Dietmar, Laila, der liebe Don Chris, Felie und icke ließen uns das nicht nehmen und pilgerten per Auto nach Gütersloh. Die Hinfahrt war ganz lustig und Dietmar hatte die spontane Idee doch mal eine Abkürzung von der Landstraße direkt durch einen Wald zu nehmen, da die Landstraße nur langweilig gerade aus ging. Außerdem hätte Dietmar früher auch diese Abkürzung genommen. Ich ließ mich überreden, nur irgendwie führte der Weg nur durch die Bauernschaften von Herzebrock und nicht nach Gütersloh, nachdem wir endlich wieder den Weg zur Landstraße gefunden hatte, merkten wir, dass wir genau da raus gekommen waren, wo wir vor 20 Minuten rein gefahren sind. Also hatten wir mal wieder wertvolle zeit verloren. Felie und Don Chris wollten eine halbe Stunde später von Münster aus losfahren und waren sogar eher angekommen. Ich hatte aus Spaß noch gesagt, dass ich extra 50km fahren würde, damit man sich auf der Landstraße nach Gütersloh treffen würde; tja war wohl nichts. In Gütersloh endlich angetroffen trafen wir sie auch und sie machten sich über unsere Abkürzung lustig. Auch Mr. Mika Strafraumpogowar mit seinen Freunden anzutreffen. Die Corekinder kletterten als erstes auf die Bühne und brachten genialen Comedy HC/PUNK aus ihren Boxen, so eine geniale Mischung lag in der Luft aus DEAD KENNEDY`S und SPERMBIRDS, mit leichter SKA Briese. Super gute Stimmung, die die Kinder da verbreiteten und lustige Ansagen. Hinterm Schlagzeug erkannte man den Drummer von ZZZ-Hacker, der nebenbei noch in dieser Band spielt. Bei einem Lied blieb dem Publikum teilweise die Luft in den hintersten Lungenflügeln hängen, als der Sänger während eines Liedes mit einer Zuschauerin heftig am flirten war und obwohl die Frau eher angewidert reagierte, sie einfach heftig abknutschte. Einige Leute ballten schon echt ihre Fäuste und hätten der Frau am  Liebsten geholfen. Die Frau gab dem Sänger eine kleine Backpfeife uns spuckte geekelt auf den Boden. Der Sänger ging locker auf die Bühne und sang weiter. Nach dem Lied gab es die Auflösung. Der Sänger entschuldigte sich beim Publikum und gab an, dass das mit der jungen Dame abgesprochen gewesen sei, dass es seine Verlobte sei. Die Frau grinste dem Sänger frech zu. Sah aber irgendwie verdammt echt aus. Tja halt gute Bühnenshow Das Publikum erholte sich vom Schock und die Band wurde zu Recht weiter abgefeiert. Ich gönnte mir erstmal mein mit gebrachtes KINDERBIER und wartet auf die zweite Combo. Es spielten 2 Pils und 3(2) Tüten und machten so eine Deutschpunk Mischung aus SIK und THE PIG MUST DIE. Konnt` man sich erst ganz gut anhören. Doch irgendwie wollte die Band nicht aufhören und spielte ihr Set über eine Stunde und es war schon kurz nach 0.00Uhr und Mimmis hatten immer noch nicht die Bühne betreten. Im beobachtete erstmal einige Leute im Publikum. Vor mir waren zwei Eltern von einen von den 3Pils 2Tüten, die anscheinend wohl ganz stolz auf ihren Sohnemann waren. Dahinter waren drei lächerliche Dorfskins oder besser gesagt „Bauernskins“. Keine Ahnung warum, aber denen sieht man einfach an, dass die vom lande kommen. Total der Lacher war einer von denen mit „heil Cotzraitz“ T-shirt und die geilste Tätowierung die ich je gesehen habe. Der Typ hatte sich ganz spektakulär „OI“ auf seinen Arm tätowieren lassen. Dietmar und ich haben echt einen Lachkrampf bekommen. Von diesen Typen soll es ruhig mehr gebe auf Konzerten, dann hat man wenigstens was zu lachen. 3Pils und ein paar Tüten waren immer noch am Gange und genervt gingen wir nach draußen an die kalte Luft. Dort unterhielten wir uns erstmal mit Fabsie von den Mimmis. Wir sprachen ihn drauf an, ob er denn heute wirklich auch noch Karnevalslieder spielen wollte. Fabsie war ganz nett, und erzählte uns erstmal, dass eine Bassistin zu hause im Bett liegen würde, mit 39°C Fieber und er selber auch stark angeschlagen sei. Was wir denn gegen Karneval hätten, schließlich sei er doch auch schon seit seinem 6 Lebensjahr in einem Karnevalsverein. Haben uns ganz nett mit dem Unterhalten, aber mit Karneval konnte er uns nicht überreden. Dann waren endlich MIMMIS an der Reihe und fingen an mit Liedern wie „eines Tages“ Mc Donalds“ „gibt den Faschisten keine neue Chance“ und leider auch ein paar Karnevalslieder. Man merkte aber echt am Sound, dass die Bassistin fehlte und der neue männliche Gitarrist passte irgendwie gar nicht in die Band rein. Zwar irgendwie klasse, dass die Mimmis das Konzert nicht abgesagt haben, aber trotzdem mit ihren Karnevalsliedern gingen sie uns schon ziemlich auf den Piss. Die Mimmis sind echt eine klasse FUNPUNKBAND aber ihre Offenheit zum Karneval zerlöcherte leicht aber sicher ihren Kultstatus  bei uns allen. Den anderen im Publikum schien es aber prächtig zu gefallen. Mimmis dass nächste mal gerne wieder, aber dann bitte nicht zu Karneval... . Trotzdem ganz netter Abend! Monsterschiss Elvis

 

 

 

07.06.2003                RAWSIDE & Bounehouse    Münster       Skater Palace

 

Ich habe ganz schön lange keine Konzertbterichte mehr geschrieben, obwohl ich trotzdem doch immer noch ein starker Konzertgänger bin. Zumindest war am 07.06 seit langem mal wieder in MS einrichtiger Kracher und zwar sollten RAWSIDE ihre Musik zum Besten geben, was für mich Laila und Diddi erstmal der Grund war zum Skater Palace zu fahren. Laila und ich waren noch ein bisschen genervt vom Tag davor, wo Green Hell zum 10 Jährigen Jubiläum eingeladen hatte und am Eingang fast nur langweilige "alternativ Typen" rumhingen und ausser eventuell THE REVOLVERS, kaum jemand was mit den Namen PUNK anfangen konnte. Das war echt total schrecklich wie gleich und genormt die alle rumliefen. Laila und ich entschlossen uns dann später doch lieber mit STAR WARS unsere Revolution der Jedis zu feiern..... . Einen Tag später endlich normale Leute am Eingang und Timo (Wankers United) hatte endlich mal keine möchtegern freche Emo Bands eingeladen, sondern zwei rotzige Hardcorepunkbands. Die Stimmung war diesmal zumindest total nach meinem Geschmack. Der Eintrittspreis war mit 8 €,- nicht ganz so teuer wie von vielen Erwartet. Das war bestimmt auch der Grund warum einige auch nicht zum Konzert gekommen waren. Wir entschlossen uns diesmal für den Sitzpogo oben auf der Tribüne und genossen denAusblick eines Konzertes mal von einem ganz anderen Blickwinkel. Bounehouse begaben sich als erstes auf die Bühne und erinnerten mich stark an die Baffdecks. Die Bühnenshow war auch nicht ganz schlecht. Immer wieder tauchte ein Bandmitglied mit Instrument oder Mikro in der POgOmenge mit auf und  mischte beim spielen mit. Zwischendurch gab es immer wieder Anmerkungen zum plötzlichen Tot von Jürgen W. Möllemann, was beim Publikum zeitwiese sogar gut ankam. Nach einer gut gespielten Stunde wurden Rawside angekündigt und begannen direkt mit ihrem Kracker "RIOT", welches vom Publikum direkt mit BLutpogo belohnt wurde. Das sah von oben teilweise echt aus wie beim Wrestling, so alle gegen alle. Das war teilweise vom Publikum echt eine gute sportliche Leistung. Rawside hatten über ihren Banner noch eine Leinenwand aufgebaut, wo bei einigen Lieder (wie zB POLICE TERROR) kleine Videoausschnitte gezeigt wurden, was mir zeitweise schon ein bisschen zu Propagandamässig rüber kam. Rawside spielten wirklich einen Krachen neben den anderen und übertrafen meine Erwartungen von dieser HC-Band. Bei Rawside zupfte an diesem Abend auch ein neuer Basser, was mir musikalisch und obtisch aber gar nicht auffiehl. Die einzigsten Lieder die ich von Rawside noch vermisste an diesen Abend war "Zusammenhalt""der Kampf geht weiter" und "graue Wölfe". Gelistes Kontert seit langem!!  

 

28.02.2003 KILL KARNEVAL  (Punk gegen Karneval & Destroy Funkemariechen)                                 BARRACKE Münster

"BOMBEN AUF BULLERBÜ", "K.S.B.", "Los Six Pack Lovers", Crash & Social Mistake 

 

 

KILL KARNEVAL (PUNK gegen Karneval) 28.02.2003  B@RRACKE Münster

„Bomben auf Bullerbü“, „LOS SIX PACK LOVERS“, Social Mistake und Crash

 

Endlich war es mal wieder so weit und wir (Don Chris, Felie, Stroma und ich) konnten selber wieder ein kleines Punkfestival organisieren mit ein paar unbekannten Combos aus der Umgebung. Wenn man selber immer mehr einen auf Konzertgänger macht und sich selber bedienen lässt, dann kann man sich gar nicht vorstellen, was da für Arbeit auf einem zukommt, wenn man ein Konzert organisiert . Es gibt echt 1000 Kleinigkeiten an die man denken muss, sonst kann das ganze Konzert nicht über die Bühne laufen. Man muss einen gut geeigneten Konzertsaal finden, ein paar nette Bands, 1400 mal rumtelefonieren, ein paar Flyer zusammen kleistern, 1000 mal kopieren  und in Umlauf bringen. Man besorgt Kistenweise (billig) Bier, eine Gesangsanlage, Verpflegungen für die Bands, genug Wechselgeld, für einige Bands Pennplätze, ein paar Stabile Türsteher (thanks to Kimme & Freddie), Thekenpersonal (danke an Felie, Moses, Daniel und Sofia…) und eine Hand von Leuten fürs Auf- und Abbauen. Ich könnte jetzt noch drei Stunden weiter schreiben, aber ich würde trotzdem kaum einen Konzertveranstalter gerecht werden. Viele freundliche Grüße auch noch mal an Crash, fürs spontane einspringen anstelle von der  Band „EKG“. Um 18.00 Uhr sollten eigentlich langsam alle Bands eintrudeln, aber irgendwie wollten die meisten keinen Soundscheck machen und verließen sich auf Social Mistake und auf Bomben auf  Bullerbü, was aber „Punk sei Dank“ auch wohl reichte. Sehr erfreulich war an diesem Tag das Wetter und die Außentemperatur stieg auf stolze 12°C, was für Ende Februar ja (leider) nicht selbstverständlich ist. Langsam trudelten auch die letzten Bands ein und eröffneten das Buffet im Backestageraum. Das Bier floss bei vielen Bands schon in strömen. Die beiden Gitaristen von „Bomben auf Bullerbü“ waren an diesem Tag irgendwie auch noch ein bisschen verschnupft, nach dem sich sie eine ordentliche Mehlprise gegönnt hatten und Christopf Daum ließ grüßen. Draußen wurde es langsam voller, aber irgendwie fehlten noch die Leutchen von KSB. Doch als ich schnell noch mit meinem Auto zum Proberaum meiner Band „Mukkefuck“ fuhr, den wir mit KSB teilen dürfen, traf ich den Gitarristen Björn und holte mit ihm noch einen anderen KSB Kollegen (Alex) ab. Die anderen zwei (Nuddel und Katja) wollten zu Fuß von der Innenstadt zur Barracke laufen, was bei der großen Entfernung doch sehr erwähnenswert ist. Innen drin baute Mika vom Strafraumpogo noch seinen kleinen Stand auf und vertickte und verschenkte ein paar Fanzines und Bücher.

Die Reihenfolge an diesem Abend vereinbarten die Bands untereinander und so durften KSB als erstes spielen. Musikalisch gab es sehr Hardcore lastigen deutschsprachigen Punkrock, der in Richtung RAWSIDE und WWK sich bewegte. Die jüngeren Punks konnten mit der Musik aber irgendwie nicht so viel anfangen, so dass viele Konzertbesucher lieber draußen ein paar Biere tankten. Doch KSB machten sich wenig aus dem Publikum und feierten weiter, als würden sie vor einer vollen Hütte spielen. Am Besten war für mich an diesen Abend von ihnen das Lied „HIV“ und die Coverversion von VKJ „Vaterland“, die einigen aber wohl zu Crust mäßig rüber kam. Im Großen und Ganzen ein gelungener Auftritt, zumindest, was ich so mitbekommen habe, wenn ich nicht an der Kasse war. Als nächstes gab es feinsten Punkrock mit „Los Six Pack Lovers“, die übrigens sogar einen Stehschlagzeuger besitzen, der gleichzeitig auch noch der Sänger der Band ist. Am Anfang spielten sie erst mal ihren „Überhit“ „We war the SIX PACK LOVERS!“ und dann nach wurden noch viele gute Lieder gecovert und eigene Hits zu gute gegeben. Endlich wurde das doch mehr „Pogofaule“ Publikum aktiver und feierte ordentlich vor der Bühne die Band ab. Irgendwie schafften sie es das ganze Publikum zu unterhalten und draussen war so gut wie gar nichts los. Die nächste Band hieß „Social Mistake“ und machte besonders uns Mukkefucker neugierig, da hier unser alter geliebter Bassist „Basti“ dabei war und auch noch der gute alte „Ossie“.  Hinten im Backstagraum hatte ich vor dem Auftritt auch noch die Chance gehabt Ossie wie den Sänger von the Adicts zu bemalen und mit seinem Hut sah er dann auch noch sehr nach CLOCKWERK ORANGE mäßig aus. Zumindest coverte diese Band ausschließlich alte    SLIME Lieder und kein Wunder, dass diese Band bei allen abgefeiert wurde. Gecovert wurden Lieder wie „A.C.A.B.“, „Hey Punk“, „We don`t need the Army“ dann das R.I.P Lied schlecht hin mit „Karllsquell“ usw. . Zum Schluss gab es noch ein eigenes Lied, welches dann passend zum Abend „Kill Karneval“ hieß und ein Mukkefuck Coversong (Mamor Stein und Eisen). Also dafür, dass es diese Combo vorm Konzert erst 6 Wochen gab, war das echt eine Meisterleistung und abgesehen vom etwas schlechten „Karllsquell“ Cover alles wunderschön!! The Crash kloppten sich auf die Bühne und unterhielten das Publikum mit ihrem Mischmasch aus Melodic Punk, Skater Punk und Cross Over. Das Publikum wusste dieses zu danken und die Band verzauberte durch ihre förmliche Ausstrahlung bestimmt viele Konzertgänger. Während der Band ging ich erst mal aufs Männerklo und erschrak, als ich auf dem Klo eine etwas ältere verwirrte alkoholisierte Dame halb nackt beim pissen hinter einer nicht abgeschlossenen Tür antraf. Irgendwie war das doch ein sehr lustiges Bild, da die Frau halb im hocken, sich selber voll pisste. Als ich Don Chrisian holte traute er selber seinn Augen nicht. Das war echt ein Bild für die Götter und schade, dass keinen so schnell einen Fotoapparat  parat hatte. Nun kamen endlich „Bomben auf Bullerbü“ auf die Bühne, die aber anscheinend nicht mehr ganz so verschnupft waren, dass der Sound ganz lustig und unterhaltsam war. Besonders Spaß machte mir es aber den Drummer „Maik“ bei der Arbeit zu zusehen, der als einzigster in der Band ganz clean war. Langsam leerte sich das Publikum und nach und nach blieb nur noch ein kleiner Teil von etwa 100 Leuten übrig Ich brachte noch zwei lustige leicht angetrunkene Mädels nach Hause und später wurde auf der Bühne, als ich wieder da war noch eine kleine Gesangseinlage gemacht und ein paar Leute sangen so viele Sauflieder, wie sie kannten. Zum Schluss spielten Mukkefuck noch drei Lieder, vor etwa 10 Leuten und ein schöner aber auch anstrengender Tag ging für alle zu Ende.

 

 

 

 

22.02.2002    THE BONES + V 8 WANKERS + EAT THE GUN   (MÜNSTER BALLHAUS)

 

 

 

 

Keine Ahnung aber irgendwie hätte ich nie gedacht, dass über dem Bahnhof in Münster noch eine so große Halle sein würde. Eigentlich wollte ich ja gar nicht zum BONES Konzert, sondern wollte lieber zu den LOS FASTIDIOS nach Gütersloh heizen, aber das Konzert wurde leider verschoben. So musste ich mich mit THE BONES zufrieden stellen. Fabsenterror und ich machten uns dann auf den Weg nach Münster, nach dem wir in seinem Zimmer Feeling-B und ein bisschen guten HIP HOP gehört hatten. Vor dem Ballhaus war eine große Menschenschlange und nur langsam ging es die Treppe rauf und mit Hilfe von zwei Bier machte man es sich in der Schlange gemütlich. Den Stempel für einen Zehner schnell gesichert. Als erstes sollten EAT THE GUN spielen, die zwar persönlich ganz nett sind, aber die Musik ist einfach nur langweilig und unspektakulär. Fabsenterror und ich flüchteten noch schnell in eine Pommesbude um bloß keinen miesen Ton dieser Hard/Rock/Combo mit nach Hause nehmen zu müssen. Doch die letzten 10 Minuten mussten wir dann noch über uns ergehen lassen, als wir wieder da waren und „hurra“ wir haben es überlebt! Ich schaute mich mal nach einer Toilette um und verirrte mich dann aber irgendwie in der Küche des Gebäudes. Plötzlich tickte mich einer von hinten an und nach dem Umdrehen erkannte ich Timo, der mir dem Weg zeigte. (Auf Konzertveranstalter ist halt in der Regel doch verlass und Timo kümmert sich wirklich um fast jeden Konzertbesucher, was er hier ja auch bestens bewiesen hat.) Draussen traf man dann noch ein paar Bekannte (Benny, Don Chris, Felie, Moses, David usw….). Freddie und ich gönnten uns erst mal ein Bier neben an in der Kneipe. Dort verlor ich beim Biertrinken erst mal mein Kaugummi und es landete ins Bier. So was ist mir echt noch nie passiert, aber als das Bier alle war, konnte ich ja wieder lecker weiter kauen und der Pfefferminzgeschmack war sogar fast wie neu.  V 8 Wankers waren hier auch gerade und wärmten sich mit ein paar Bier für ihren Auftritt auf. Drinnen in der Halle wurde es immer voller und ich schätze doch mal, dass etwa 600 Besucher gekommen waren. V 8 Wankers legten nun los und es war jetzt Musikalisch eine Mischung aus Rockabilly und Punkrock, was Zeitweise zwar ganz nett war, aber irgendwann war es nicht mehr ganz mein Ding. Vielleicht war ich auch einfach viel zu weit weg von der Bühne. Zum Schluss gab es fast noch eine kleinere Schlägerei zwischen zwei Tänzern, aber beide konnten noch von ihren Freunden auseinander gezogen werden. Endlich luden the Bones ein zum Tanze. The Bones hatte ich auch schon öfter gesehen und damals mit US BOMBS hatten sie im Triptychon schon eine geile Show auf die Beine gestellt. Heute war es nicht anders und ein fetter PUNKROCKSOUND dröhnte durchs Ballhaus, wo sonst bestimmt nur Popperabende waren. Eigentlich wollte ich keinen Pogo tanzen, aber dann ließ ich mich doch von Peter + Perle überreden. Besonders geil waren für mich aber diesmal sie Zugaben, wo es fette Covervisionen gab von MOTÖRHEAD (R.A.M.O.N.E.S.) , Ramones (The KKK took my baby away) und von Jonny Chash (Ring of Fire). Spätestens bei diesen Liedern war ich wie berauscht. Aber auch vorher gab es viele musikalische Ertüchtigungen und Neuentdeckungen. THE BONES spielten drei kurze Zugaben und dann war es leider mal wieder viel zu schnell zu Ende.  Draußen war es dann später doch irgendwie sehr kalt mit den Nass geschwitzten  Kleidungsstücken. So endete ein wundervoller Tag mit the Bones. So das wars von mir!

MONSTERSCHISS (pogo-elvis) 

 

 

 

 

ZZZ HACKER           MIMMIES             3 PILS 2 Tüten      Nummer 40!

3 Pils 2 Tüten + ZZZ Hacker + Mimmie´s in Gütersloh ALTE WEBEREI - EINTRITT : 6 EURO

So um 19 Uhr hatte ich mit Pogo Elvis abgemacht, dass er mich beim Bahnhof abholt, ich war dann so um 18.55 beim  Warendorfer Bahnhof angekommen stell mein Fahhrad ab geh einmal zum Strassenrand gucke ob man mit Auto überhaupt durchkommt ( war nämlich abgesperrt ) bin dann wieder zurück gegangen und auf einmal geht die Tür von `ner Karre auf die in ner dunkler Ecke stand. Ich zitiere jetzt mal "Kommen sie mal her,Polizei, Drogenkontrolle". Super ich durfte dann erstmal, zu so ner art Bushalte-Häusschen und dort meine Taschen ablegen, die Bullen ( es waren 2 ), erklärten mir dann das ich mich verdächtig gemacht hätte, da ich zur Strasse gegangen bin und dann wieder zurück. Wenn se denn meinen, dann kam Dominik mit dem Auto und wurd gleich mitkontrolliert, es kamen tolle sprüche von den 2 faschi.... ähhm natürlich Polizisten. Unter anderen wollten se wissen, ob wir schon mal mit der Polizei zu tun hatten, und ob wir schon mal mit drogen erfahrungen gemacht haben. (Anmerkung POgo-€lvis zu den Bullen: "Also den Konntakt zu meinem Onkel habe ich seit meinem 10 Lebensjahr abgebrochen, als ich erfuhr, dass er ein Bulleman ist, dass war mein einzigster private Konntakt zu den Bullen und kiffen macht lange Haare und wir sind ja keine Hippies, das war ja mehr zu ihrer Zeit, gell?!")  Der Perso und mein Schüleraussweis wurd auf Vorstrafen oder sowas kontrolliert, gefunden ham se natürlich nichts, dazu sagten sie dann " is ja schade das wir nichts gefunden haben, normal rauchen punx doch alle". (Anmerkung Pogo-€lvis: "Aber Punker sind nicht so doof und lassen sich erwischen!!") Ein Kenner der Materie, aber immerhin der eine kannte die MISFITS. So irgendwann gings dann nach Gütersloh zur alten Weberei, nach kurzer auskunft bei der Tanke, war die alte Weberei auch direkt gefunden. Wir waren aber noch recht früh, da und es war auch noch kein Einlass so konnte man noch ins Internetcafe und ne Pommes fressen gehen. Ziemlich spät gings dann irgendwann mit der ersten Band los: 3 PILS 2 TÜTEN. Bevor ich zu deren Auftritt kommen nochmal kurz zumPublikum, denn da war nen richtiger Assi vertreten, nen recht jungen Punk ( ???? ) der nen iro hatte und mit einem BÖHSE ONKELZ ( !!! ) t-shirt rumlief, dazu noch ne tolle Oi tatöwierung auf seinen Arm, komischer typ. So den ersten Song von 3 Pils 2 Tüten ham war verpasst, als wir reinkammen sangen sie grad was über KARLSQUELL, die band scheint auch noch ne menge kasi zu besitzen den sie haben auch noch ans Publikum verteilt. Musikalisch wars geiler Deutschpunk, nen bisschen wie SIK, die texte waren zwar etwas stumpf, aber das störte nich weiter. Geiler Auftritt. Als nächstes kammen dann ZZZ Hacker ne bielefelder punkband, die schon einige jahre auf den buckel hatte. Der Drummer gleichzeitig der sänger und stellte sein schlagzeug auch nach vorne. Eine sehr lustige gestalt, haare bis zum arsch und ziemlich dünn. Musikalisch gings auch gut ab, die fussball lieder störten schon nen bisschen, aber ansonsten sehr geil - KEIN BIER KEIN TON. Jetzt war ne etwas längere Pause, und ich kaufte mir den Pankerknacker ( eigentlich recht geiles fanzine auch wenn die interviews mit adicts und hammerhead nich so toll sind da die bands ziemich scheisse drauf waren besonders Hammerhead ). Die Mimmis fingen dann an und es ging sofort verdammt ab, fabsi stand keine sekunde still, hatte ne lustige hose mit indianern und pferden an, und später noch nen god save the queen t-shirts. Bei Song "Gebt den Faschisten keine neue Chance" wurd ne riesige GEGEN NAZIS Flagge auf der Bühne hochgehalten. Man coverte auch noch MAle mit "Zensur, Zensur". Redete über Fußball das in der Oberliga alles besser ist da viel unkommerzieller und billigere Eintrittspreise. Von den Mimmis waren 2 von der Orignalbesetzung noch dabei ( Sänger + Drummer ). Es wurden auch noch mehrere Zugaben gespielt, nach der dritten sind wir dann aber gefahren es war auch schon 1.45 Uhr. Die Rückfahrt verlief leider nich ganz optimal, Warendorf war erst gar nicht ausgeschuldet, man verfuhr sich, is auch noch im kreis gefahren, und irgendwann sind wir dann in warendorf angekommen, dominik musste dann nochmal so 13 km weiter nach Telgte fahren. Um 3.15 Uhr lag ich dann endich im Bett, war nen geiles Konzi, für nen vernünftigen Preis. 6 Euro gibts leider nich so oft. In Münster ist 9 Euro eintritt schon das mindeste das Konzi kann aber auch mal 10 Euro oder mehr sein.

 

Konzertbericht von http://www.ausgelebt.de.vu      (MOnsterschiss Pogo-€lvis war mal wieder zu faul zum schreiben, danke an Sascha fürs Tippen und ich habe ein paar sachen noch geändert............ .

 

 

 

29.12.2002 PUNK IM POTT Festival in Essen (Zeche Karl)

"999", Muff Potter, Rastaknast, Revolvers, Sondaschule (=Emscherkurve 77), Kumpelbasis und ZSK

Endlich war es wieder soweit und der Punk im Pott lud zum tanze ein, mit vielen schmackhaften Bands. Dietmar erklärte sich spontan bereit, statt mit der teuren Bahn zu fahren, sich als Fahrer zu opfern. Um 16.30 tuckerten wir (Fabsen, Anne, Kimme, icke und Diddi) los um uns auf den Weg nach Esssen zu machen. Die Hinfahrt war ganz gemütlich, bis irgendwann so eine Kilometerlange Baustelle kam und vom vielen Bier meine Blase drückte, wie ein heftiger Vulkan. Doch endlich nach 20 Minuten fuhren wie aus dem Stau von der Autobahn runter und ich konnte auf einem Parkplatz mein Geschäft erledigen, das tat echt gut und in meinem ganzen Leben, war eine "Blasenspühlung" noch nie so erleichternd. Nach einer kleinen etwas längeren unfreiwilligen Stadtrundfahrt durch Essen, fanden wir endlich die Zeche Karl. Am Parkplatz öffneten wir wie immer ein paar Begrüßungsbiere und wurden von zwei vorbeifahrenden Autos begrüßt, wo der Liebe Don Chris, Felie, Sopfia, Moses, Daniel, Lars und seine neue Freundin drin saßen. Am Eingang kam mir genau wie letztes Jahr wieder fast die Galle hoch, nachdem mal wieder wie letztes Jahr über der Eingangstür ein richtig häßlicher Weihnachtsschmuck hing. Am Eingang traf man die anderen Münsteraner und Warendorfer Chaoten (Stefan, Benny 1 und 2, Sascha, Moritz und viele andere..), die mit der Deutschen fucking Reichsbahn nach Essen gekommen waren. Innen drin traf man Judge aus Augsburg am Button Stand und bekannte Gesichter aus Funk und Fernseh`n. ZSK verpasste ich leider, da ich mich mal wieder in ein paar Buttons verliebt hatte, die es dort an zwei Ständen zu kaufen gab. Leider war ich nicht der einzigste, der mal wieder "blind vor Liebe" war und es länger dauerte, bis man ran kam. Die Reihenfolge der Bands, weiß ich jetzt nicht mehr ganz so genau, deshalb ohne Gewähr. Als erstes schaute ich mir Emscherkurve77 an, die heute aber irgendwie mehr Sondaschule waren, welches ihr zweit (oder erst) Name ist. War ganz nett und wenigstens ließen sie mich mit ihrem RWO Fußballgegröhle in Ruhe. Ich hatte dieses Jahr von Fußball echt fast die Schnauze voll, da alle meine Lieblingsclubs auf einem Abstiegsplatz überwintern (    ST. Pauli, 1.FCK und Preußen Münster   ) ° :     )             Auf Sondaschule hatte ich irgendwie aber auch nicht so riesige Lust und mampfte erstmal im Bistro zwei lecker belegte Barguetts.Als nächstes sah man und Frau die Leute von der "KUmpelbasis". Da ich irgendwie zu Hause, nach dem ganzen unnötigen Weihnachtsspeck, auf der Waage nicht mehr mein Traumgewicht von 77 kg hatte, entschloss ich mich für den Fettverbrand ein bißchen Pogosport vor der Bühne zu treiben. Der schöne Ska-Sound von der Kumpelbasis, machte diese Entscheidung auch leichter. Auch einige Münsteraner ließen sich vom abspecken anstecken. Nach etwa einer halben Stunde war diese doch recht stark zu unrecht unterschätzte Band, dank des scheiß Namens fertig. Im Vorraum wurde ich fast die ganze Zeit von Don Chris, Daniel und Sopfia genervt, die mich festhielten um mir Knutschflecke zu verpaßen, was teilweise aber zum Glück nicht so ganz gelingen wollte. Ich habe echt nichts gegen Zährtlichkeiten, aber lieber Don Chris, bitte nicht gleich zu beißen.Revolvers zündeten eine Kerze zum Gedenken an den verstorben JOE STRUMMER (THE CLASH) und Joey und De De Ramone an. Die revolvers verwechselte ich früher immer mit Happy Revolvers und dachte, dass bei ihnen die ex Mitglieder von Public Toys waren, da ich diese Band früher je ao bewundert hatte, ist ja auch egal. Die Revolvers erinnerten mich irgemdwie vom Aussehen ein bißchen an die Backyard Babies und der Sänger hatte Klamottenmäßig doch sehr viel ähnlickeiten mit Joe Strummer. Mit Kimme und Anne gingen wir auf den Balkon des Konzertraumes und lauschten den fröhlichen Punkrockklängen der qualmenden Revolvers. Total erfreut war ich über die Covervision von "zu kalt" von Slime, welche doch recht gut rüber kam. Hier merkte man aber deutlich, dass die meißten jüngeren Besucher dieses kult Lied noch nicht kannten. Revolvers hatten ihre vorgegebene Zeit schon längst überschritten, aber legten einfach noch schnell zwei Songs drauf, was vom Publikum ganz gut abgefeiert wurde vor der Bühne. Aber genau wie letztes Jahr war das Publikum doch mal wieder sehr undankbar, so dass es kaum Applaus gab. Ich und die anderen gingen jetzt erstmal zum Parkplatz und machten uns über Popel und Gekotze (Pöbel und Gesocks Oi Oi Oi!) Gerufe lustig. Die Leute konnten aber irgendwie nichts mit meinem Siegfried & Roy Schlachtruf anfangen und kamen sich zurecht verarscht vor. Dann trafen wir noch zwei super nette Skinheads und laberten so ein bißchen über Gott und die Welt. Wir waren gleicher Meinung, dass die Erde nur eine Platte ist, die ziellos im Weltall umher fliegt und das Gott wohl ein armer Alkie sein muss. Naja ist ja auch egal.... . Zumindest gingen wir dann schnell wieder rein, da ich Rastknast nicht verpassen wollte.Jetzt waren endlich Rastaknast an der Reihe und ich mischte mich sofort unters Pogovolk, wo auch viele Bekannte mit von der Partie waren und es machte mir Spaß wie lange nicht mehr. Selbst Felie geweilte sich kurz in die Pogomenge. Rastaknast waren wirklich mal wieder der Hammer und von denen ist wirklich jedes Lied ein Ohrwurm und bei Ohrwürmern pogt der Elvis bis zum Umfallen und die anderern hebten mich immer wieder schön brav auf. Zwischendurch trat mir irgend eine Hannes auf die Finger, was nicht gerade gut tat und nach einer kurzen Pause auf dem Bühnenrand, wo ich mit irgend welchen Fremden Punkern am schunkeln war, ging es mit dem wilden umher springen weiter. Bei Rastaknast konnte man wirklich bei jedem Lied mitgröhlen und total geil war diesmal das Lied "kein Licht" "legale Verbrecher", "Ost Berlin", "Räuberstatt" und "wir leben noch". Irgendwann sprang ein Typ spektakulär vom Balkon ins tobende Publikum, was doch recht geil aussah. Rastaknast verzauberten mal wieder das Publikum und jeder war spätestens jetzt auf seine Kosten gekommen. Auf der Bühne sah ich noch die Kerze samt Glas von den Revolvers und nahm sie als Erinnerung an Joe Strummer mit, als Rastaknast später am abbauen waren, bevor sie im Müll gelandet wär. Ich kaufte mir noch eine Platte von Vorkriegsjugend (die letzte Schlacht), die ich bis jetzt nur auf Tape hatte und brachte meine Klamotten zu Diddis Auto. Später erfuhr ich dann noch, dass Rastaknast wohl ein Jahr pause machen, da der Sänger irgend ein Praktikum absolvieren möchte.Irgendwie erinnerte mich dieser ganze Punk im Pott an einer Massenabfertigung, da wirklich die eine Band gerade runter von der Bühne war und schon kam die nächste und die Bands zu sehr auf die Zeit achten mussten. Jetzt wurde es langsam lehrer, da viele Konzertbesucher noch die Bahn erreichen wollten. Ich ging jetzt erstmal auf die Herren Toilette und am Waschbecken erfrischte ich mich am schönem kalten Wasser. Bie den Münsteraner MUff Potter teilten Fabsen, Sopfia, Daniel, Moses und ich uns eine leckere Flasche süßliche Rotwein und genoßen MUFF POTTER. Nach dem zweiten Lied zappelte ich noch mit den anderen in bißchen vor der Bühne ab und es bildete sich ein kleiner gemütlicher Tanzkreis. Muff Potter erzählten irgend etwas von Büchern lesen, was ich eigentlich so ganz Ok finde, aber durch das zu viele Bücher lesen vergaßen MUff Potter wohl gute Texte zu schreiben, den textlich war das echt langweilig und die guten Lieder wurden ganz vergessen. Zum Schluss spielte die `77er Punkband 999 und es gab wieder ordentlich Punkrock hinter die Löffel. Ich war echt überrascht, dass 999 doch recht flotten Punkrock spielten, als ich es vermutet hatte. Na gut war für andere Bands doch sehr larmaschig, aber musikalisch doch besser als ich sie von Samplern her kannte. 999 waren aber echt nicht pop-mäßig wie sie immer beschimpft werden. Schum Schluss kaufte ich mir noch ein neues MISFITS T-shirt (die die my darling), da das gleiche bei mir zu Hause nach etwa über 8 Jahren doch recht stark verwaschen war. Punk Im Pott war dieses mal wieder recht genial und man hat echt wieder viel erlebt. Nur schade fand ich, dass es diemal keine Punk im Pott Poster gab. Dafür fand ich noch ein schönes UK SUBS Poster und sicherte mir ein kleines Poster wo drauf stand, "Punk im Pott ist leider ausverkauft". Die Rückfahrt war mal wieder scheiße, da wir einen kleine Umweg fuhren und der Niesleregen für Diddi doch recht anstrengend war, so dass Kimme später mit dem Taxi von Telgte nach Ostbevern fahren musste. Aber das nahm er wohl für so einen geilen Tag in kauf.... . Weitere coole Konzertberichte vom PUNK IM POTT gibt es unter folgenden Seiten:   http://www.ausgelebt.de.vu     http://www.ms-punk.de.vu   und  http://www.strafraumpogo.de.vu freundliche Grüße Dominik

 

 

 

DÖDELHAIE, PLANLOS, BETONTOD & DIE KINDER VOM BAHNHOFSKLO

Komplex,    Schüttorf  07.12.2002

 Nr.38

 

Puh was war das für ein kalter Tag, das erste Mal ging das Barometer unter den Nullbereich. Mit -4,5°C merkte jetzt auch der letzte Träumer, dass der geliebte Sommer schon längst vorbei war und der kalte Winter jetzt das Land regierte.

Eine gute Handvoll deutschsprachiger Punkbands luden zum Tanze in Schüttorf ein und sofort stand für uns fest, dass wir alle unsere fetten Ärsche nach Schüttorf bewegen wollten. Felie erklärte sich sofort bereit zufahren, solange es draußen keinen Schneeregen geben würde und die Straße dadurch glatt werden würde. Doch unerhofftes tritt in der Regel auch immer ein und so wurde in den Nachrichten vor glatten Straßen in ganz NRW gewarnt.

Mit der Mitfahrgelegenheit bei Felie und dem lieben Don Chris hatte sich dann auch erledigt und mit fahren wollte sie dann auch nicht mehr.

 Vorher war dann auch ganz unklar, wer wo mitfahren konnte und wo noch ein Platz für Dietmar frei war. Ich erklärte mich dann bereit zu fahren, da ich mir die Vorfreude auf das Konzert einfach nicht mehr nehmen wollte. In Münster holten wir noch Dackel und Peterchen ab und machten uns gemeinsam auf den Weg nach Schüttorf. Unterwegs gab es kleine Unterschiedliche Meinungen über die musikalische Unterhaltung während der Hinfahrt. Die einen wollten lieber FUNPUNK hören und die anderen lieber 4-Promille und die JESUS SKINS. Aber irgendwie konnten wir und dann später auf einen gute Mischung einigen.

Endlich in Schüttorf nach etwa einstündiger Fahrt angekommen, wurden erstmal ein paar Begrüßungsdrinks angebrochen und mit lauter Musik aus den Autoboxen von Canal Terror, bereiteten wir uns mental aufs Konzert vor. Doch nach paar Minuten wollten wir einfach  nur noch rein ins Komplex, da es draußen bestimmt schon –4.5°C kalt war und man jeder Wärmezufuhr nur zustimmen konnte. Ausnahmsweise erlaubte ich Dietmar die Freigabe von Winden aus dem hinteren Intimbereich. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich es 1998 überlebt habe, als es draußen -20°C war.

Draußen vorm Eingang traf man Nudel (bei dem wir Freitag auf seinem 29 Geburtstag waren), Katja, Georg, Anke und Moni, ein paar nette Skinheads aus dem schönen Münster. Aber auch irgend welche wildfremden Punker begrüßten uns freundlich mit wilden Umarmungen. Solche netten Begrüßungen sollte man meinetwegen in Münster auch mal einführen, da hier manchmal die Gastfreundlichkeit bei fast 0 ist.

An der Abendkasse sicherten wir uns erstmal den fairen Preis von 7 €uro und erholte sich erstmal vom Kälteschock.

Am Verkaufsstand sicherte ich mir erstmal von den Dödelhaien einen Kaputzenpulli für nur lächerliche 10 Oiro. Dietmar erkannte sofort den Dödelhai – Frontman Andi, da beide mal zusammen in einem Mc Donalds für eine fette Pommesschlacht gesorgt hatten.

Spontan fragten wir Andi, ob er nicht Lust und Zeit für ein Interview mit und beide hätte. Er konnte anscheinend unserm Charme nicht widersprechen und sagte zu. Wir einigten uns, dass Interview zu führen, während PLANLOS spielen sollten.

Auf der Bühne machten sich DIE KINDER VOM BAHNHOFSKLO bereit und fingen so glaube ich mit dem Lied „ein hoch auf unsere Zeit“ an. Dietmar und ich hatten aber irgendwie nicht gerade das Bedürfnis nach Bahnhofsrock und überlegten uns im Auto ein paar Fragen womit wir die Dödelhaie beeindrucken wollten.

Als wir wieder drin waren beglückten uns BETONTOD mit ihrer Musik und endlich wurde auch ein bisschen gepogt. Lieder wie „7-Schuss“, „Schrei es raus“, „So jung wie heute“ „und ein neuer Tag“ wurden vom Publikum aber nur gemäßigt abgefeiert und langsam hatte ich die Befürchtung, dass die meissten hier im Publikum sehr pogofaul zu scheinen waren. Vor der Bühne war irgendwie echt tote Hose und man hätte echt das Gefühl haben können, dass das Publikum ein Konzertmarathon mitgemacht hätte, aber nix da. Das war erst die zweite Band. In Münster hatten Betontod beim letzten Konzert echt Pech mit einem Verstärker gehabt, so dass sie nur mit einer Gitarre weiter gespielt hatten (Wohlstandskinder wurden dann später mit einem angeblichen „Flaschenhagel“, aus zwei Flaschen von der Bühne runter gescheucht…siehe Konzertbericht Nummer 16). Doch diesmal meinten es die Piunkrockgötter mit Betontod auch nicht so gut und ein Gitarrenkabel war anscheinend kaputt gegangen. Betontod taten einem irgendwie leid und besonders der Schlagzeuger (der mich vom können sehr beeindruckte) ärgerte sich lautstark über den drauf folgenden ungewollten Konzertabbruch. Betontod sangen noch in Acapellaversion „Schönen Gruß und Aufwiedersehen“ von den Toten Hasen.

Als nächstes stolperten die Funpunker von Planlos auf die Bühne und wir gingen mit den Dödelhaien fürs Interview ins hintere Teil des Komplexes, wo wir ungestört die Dödelhaie mit nervigen Fragen durchlöchern durften. Ich glaube das wird ein sehr lustiges Endergebnis werden, wenn ich die zum Teil doch sehr lustigen Antworten von Andi abgetippt haben werde (Wird aber wohl noch ein bisschen dauern… .). Hier noch mal 1000 für die geopferte Zeit an den Dödelhaien und Dietmar für die fette Unterstützung .

Nach etwa 40 Minuten waren wir fertig mit dem Interview und konnten uns noch ein paar Lieder von Planlos reinziehen. Und die Stimmung vor der Bühne war gleich  null. Planlos taten mir irgendwie schon ein bisschen Leid, auch wenn ich abgesehen von drei Liedern mit der Band nicht allzu viel anfangen kann. Der Planlos Sänger forderte zum Schluss das Publikum noch auf, wenigstens bei den Haien alles zu geben.

Dödelhaie fingen eigentlich schon während dem Soundcheck an, ein cooles Lied zu spielen, welches man wohl „wir spielen Akkord A“ hätte nennen können.

Am Anfang kramten sie sofort ihre ganzen Kracher aus ihrer Bandgeschichte und ein kleiner sparsamer Pogo, feierte diese Lieder ab. Lieder wie „Feinde“,  „die letzte Schlacht (Ton Steine Scherben)“, „Spiegelbild“, „Radikal“, „Dödelhaie“, „Stolz“ und selbst vom Publikum geforderte Lieder wie „das Holfällerlied“ wurden nur durch langweiliges Schunkel abgefeitert. Viele (jüngere) Konzertgänger (aber auch die asoziale (nette) Pommesfee) hatten sich schon aus dem Heimweg gemacht. So dass von den etwa 120 Mann nur noch etwa 80 dageblieben waren. Das Publikum war zum größten teil echt total undankbar und anscheinend viel zu verwöhnt. Ist natürlich total in Ordnung wenn nicht alle Pogo tanzen wollen, aber das ist doch kein Grund, wie doof in der Ecke sitzen zu bleiben. Trotzdem sorgten vor der Bühne so etwa 5 Leute für einen kleinen gemütlichen Pogo und ich strengte mich trotz meines Nüchternsein an, ordentlich zu tanzen, oder wie man das auch immer nennen will…. .

Peter (Lustig), der bei mir ja auch im Auto mitgefahren war, griff sich bei einigen Liedern auch das Mikro und sang mit Andi mit. Dietmar und ich wunderten uns echt, wo her er wirklich alle Texte kannte. Später wussten wir auch, warum Peter auf der Hinfahrt so leise war. Er war wohl die ganze Zeit damit beschäftigt, die Texte auswendig zu lernen. Später flirtete der liebe Peter mit der Dame hinterm Plattenstand, aber hat wohl keinen Erfolg gehabt.  Dödelhaie präsentierten auch von ihrer neuen Platte ein Lied; welches mir wohl auch sehr gefiel. Das einzigste was ich noch vermisste war das Lied „Stille Nacht, heillige Nacht“ von der Platte Sinfonie des Wahnsinns. Dödelhaie merkten irgend wie auch, dass man mit dem heutigen Publikum wohl keine Pferde stehlen könnte und nach etwa 40 minütiger Bühnenshow verabschiedeten sie sich. Ein großer Buuh ruf geht hier noch mal ans größte Teil des Publikums, ihr seid Langeweiler und bleibt bitte das nächste mal zu Hause!

Ich sicherte mir noch für 5 Euro die Platte „Spiegelbild“ und verabschiedete mich.

Am Ausgang  wollte noch so ein besoffenes Warzenschwein mit nach Rheine genommen  werden, aber beim Anblick seiner voll gekotzten Jacke überlegte ich es mir anders. Der Typ wollte sich noch schnell von seiner Perle verabschieden, die er dann wohl alleine am Konzertort lassen wollte (nööh so was unterstütze ich nicht….) und als er sich von ihr verabschieden wollte, ergriffen wir die Flucht mit dem Auto.

Auf der Rückfahrt unterhielten wir uns über Blitzen und ich erzählte, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, das so ein Blitz einer Geschwindigkeitskontrolle leicht rötlich ist. Genau zwei Minuten später hatte ich zu spät nach einem 70km Schild abgebremst und wurde mit etwa 95 km geblitzt. Wenn jemand weiß , was mich so erwartet von Flensburg (Punkte, Führerscheinentzug, hohe Strafe..?), dann bitte bei mir melden…. . Um 4.00 Uhr waren wir erst wieder zu Hause, da Peter seine Jacke an einem Rastplatz in Emsdetten liegen gelassen hatte. Trotzdem mal wieder ein sehr unterhaltsamen Tag gehabt.

 

 

 

 

 

30.11.2002 Bolzen, + ??+?? Festival im Hot in Warendorf

 Nummer:37

Erst wollten wir in Münster in die LUNA Bar, da da ja angeblich die Heiligen 3 Könige spielen sollten. Aber innen drin war nichts los und der Besitzer meinte beim Aufschließen, dass es sich hier nicht um die Fun-Punk Band handeln würde, sondern um eine Psychobilly Band.

Nach kurzer Beratung entschlossen wir uns nach Warendorf zu fahren, da hier ein kleines Festival im Hot stattfand. Die Hinfahrt dauerte mal wieder ein bisschen länger, da das lange Suchen des Hots und der unfreiwilligen Begutachtung von Einbahnstraßen doch recht Nerven-raubend war und viel Zeit beanspruchte.

Die erste Band hießen BOLZEN aus Bremen und waren mir musikalisch, mit ihrem deutschsprachigem Hardcore/PUNK  sehr angenehm. Nein noch viel mehr, ich war begeistert, da sie in den Texten einfach viel Kraft hatten, wie es sonst nur Rawside und VKJ hinbekommen haben.

Nur waren von Bolzen die Texte noch ein bisschen mehr mit Charme & Witz und trotzdem voll in die Fresse Sound.  Bolzen hatten auch noch ihre Texte zum mitlesen abgetippt, was ich auch für ein sehr gute Idee halte (haben wir beim Mukkefuck-Konzert auch gemacht)!!

Danach kam drei andere Bands, wovon ich aber nur die zweit geil fand, wo ich den Bassisten von einer Abriss Party noch kannte. Den Namen habe ich aber leider vergessen. Davor spielte so eine Band (?), die wohl zu viel Donots, Anti-flag und Offspring gehört hatten, aber dieses nicht in die Tat umsetzen konten. Die letzte Band war grausamer und einseitiger (möchtegern) Speed/Metal und veranlasste uns auf den Nachhauseweg zu machen. Hat sich aber trotzdem besonders wegen BOLZEN und der zweiten Combo, wo ich den Namen leider nicht mehr weiß gelohnt. (Gruß an Äsche, der das Festival organisiert hatte, an Sascha + Freunde und meine drei Mitfahrer!)

 

 

 

THE GEE STRINGS 29.11.2002 Münster Metro

 NUMMER:36

Uhu, ich wusste gar nicht, dass im Gebäude meiner Ausbildungsstelle eine so schicke und gemütliche Punkrockkneipe sich befindet, wo auch ab und zu Punkrockkonzerte stattfinden. The Gree StrinGs sollten spielen für lau und mein Lieblings Münsteraner Konzertveranstalter „Das Schwarze Gespenst“ sollte das Konzert laut Gerüchten  veranstalten. Das war doch mehrere Gründe seinen Arsch nach Münster zu bewegen, auch bot Don Chris nachträglich zu seinem Geburtstag ein paar Biere zu spendieren und ein paar nette Leute kündigten auch ihr erscheinen auf dem Konzert an.

Ja ich weiß, bei den Lokalmatadoren hatte ich mich noch stark drüber aufgeregt, wie man nur so viele Leute in einen Konzertraum reinquetschen kann, aber hier war ja das Konzert umsonst und deshalb konnte ich die Platznot gut akzeptieren. Und endlich konnte ich mal in Münster ein PUNKrock-Konzert genießen ohne diesen übertriebenen Studentenandrang, wie er immer im Gleis-22 zum Alltag gehört.

Draußen vor der Tür traf man erstmal viele nette Fratzen. Total lustig war es , als eine besoffene Frau mit ihrem Fahrrad (Münsters Fortbewegungsmittel Nr.1!) volle Kanne gegen ein Straßenschild gefahren war, anscheinend als sie so viele PunkerInnen sah und Dietmar trocken zu ihr meinte „Man soll  ja auch nicht besoffen Fahrrad fahren!“.

Drinnen hörte man schon eine schöne Frauenstimme und schnell ging ich rein, da ich von Gee Strings kein Lied verpassen wollte. Total erstaunt war ich darüber, dass Dominic von MOLOTOW SODA, The Punke und ex Cannal Terror hier die Bassseiten zupfte.

The GEE STINKS spielten echt flotten ROCK N ROLL und der schöne Frauengesang machten die Lieder echt einzelartig genial. Während der Stücke hörte man im Publikum immer wieder Kommentare, dass Frontfau doch endlich mal 99 Luftballons singen sollte, was ich wohl auf die nicht abzustreitende Ähnlichkeit der Sängerin zu Nena erklären kann. Obwohl Nena bestimmt auf der Bühne nicht so cool Luftgitarre spielen kann. Auch einen dicken Lob noch mal an Dominic, den BASSISTEN, dass er laut Ansage trotz einer starken Grippe sich auf die Bühne getraut hatte (Vielleicht war er auch nur krank, weil er länger nicht mehr Molotow Soda getrunken hatte (?)).

Vor der Bühne wurde ein bisschen rumgeschubst und Gee Strings ließen sich von der gemütlichen Stimmung anstecken. Zwischendurch sammelte die Sängerin noch so Spaß halber   Geld für Preußen Münster mit einem Strohhut, da ihr Vater früher bei Preußen gespielt hatte. Was aber leider nicht so gut ankam und nur ich mit einem 50 Centstück der einzigste Spender war. 100% fingers in the air PUNK ROCK!!

Geiles Konzert und geile Band, die ich mir noch öfter anschauen möchte.

Später wollte ich mir noch eine CD oder LP kaufen, aber leider reichte die verdammte Kohle nicht mehr.

Später in der Sputnikhalle viel Spaß gehabt, da der DJ wohl voll auf Ramones und solcher Konsorten ab war, was sonst (leider) nicht bei ihm selbstverständlich ist.

 

 

 

 

Freitag 08.11.2002

NEGATIV AUFFaLLEN & CRASH umsonst im Paul Gerhart Haus Münster

Später LOKALMATADORE & MAD SIN im Tritychon

 Konzertbericht Nr 35!

Das hatte ich mal wieder eine harte Nuss zu knacken gehabt, da an diesem Tag so viele Konzerte in Münster waren. Im Gleis 22 war noch zusätzlich ein Punkrockkonzert, aber man kann ja nicht gleich auf drei Hochzeiten gleichzeitig sein. Deswegen entschied ich mich erst mit Anne, Freddie, Fabsenterror und Kimme zum Ziviheim zu fahren, wo Dackel ein paar Bier aus tun wollte. Aber da ich mit dem Auto da war, entschied ich mich mit Anne zum Paul Gerhard Haus zu fahren, da dar das Konzert umsonst war und ich konnte später immer noch zum Triptychon fahren, wo ich mir eine Karte fürs Lokalmatadore Konzert gesichert hatte.

Ich glaube im Paul Gerhard Haus war ich vorher noch nie und mich wunderte echt wie groß das Gebäude von innen doch ist. Drinnen traf man viele vertraute Gesichter und selbst aus Ahlen, war der Richter Unrecht angereist. Negativ Auffallen und die Crash(er) lümmelten auch schon rum und waren, so schätze ich, doch ein bisschen nervös. Crash feierten ihre Release Party ihrer neuen CD und NEGATIV AUFFALLEN haben ja anscheinend immer einen Grund zum feiern. Der Soundcheck von Bands finde ich ja immer voll langweilig und ätzend und könnte meinetwegen ruhig verboten werden, auch wenn das für die Bands notwendig ist, aber für die Zuschauer ist echt immer die reinste Langeweile.

Aber den Soundcheck hatte ich noch gerade überlebt, da luden N.A. zum Tanze ein und spielten ihr erstes Lied, welches „wann werden wir und wieder sehen“ hieß. Das Stück war gerade angespielt, da wurde es wieder unterbrochen, da irgendwie es mit dem Sound noch nicht klappte. Aber nach ein paar Sekunden ging es wieder von vorne los und das Lied konnte ohne weitere Probleme durch gespielt werden. Die Ansagen zwischen den Liedern zeigten aber, dass Negativ Auffallen mit dem Sound nicht so zufrieden waren, da sie sich nicht selber beim Spielen hören  konnten und einmal auch der Bass gar nicht zu hören war. Zeitweise wurde ein bisschen gepogt vor der Bühne, bis das Bier auf den Boden für Aquaplaning sorgte und ich mich erstmal ordentlich hinlegte und drei andere auf mich flogen, autsch, das tat weh und meine erste Selbstdiagnose lautete Nasenbruch. Aber später ging es meiner Nase wieder besser. Der Boden war zum Schluss fast wieder trocken und so zogen wieder ein paar Morbi-et-Obi-Typen (Das sind die kranken pogenden Drecksäue!) zum Tanzen los. Zum Schluss spielten NA noch ein WTZ Coverlied „Disco Arschgesicht“ als Zugabe und Dietmar und ich wollten endlich auch mal wieder mitsingen, aber das Mikrofon wurde schon fleißig belagert. Negativ Auffallen hatten am Anfang ihrer Show noch einen Wettbewerb starten wollen. Der Jenige, der zum Schluss die wenigsten Klamotten anhatte, konnte einen Träger (?) gewinnen. Doch leider waren alle so feige wie ich, so dass sich keiner Ausziehen wollte. Deswegen wurden nach dem Konzert erstmal die Band laut aufgefordert sich nackig zu machen, was bis auf die Boxershorts auch funktionierte ( Und ich dachte Rockmusiker tragen keine Unterhosen!? ).

Negativ Auffallen unterhielten mal wieder prächtig das Publikum und der Besuch hatte sich wohl gelohnt, obwohl ich sie im Kreativhaus bis jetzt am Besten fand.

Als nächstes machten sich Crash langsam bereit, auf die ich sehr gespannt war, da ich Stefan und seine Band, bis her noch nicht live erleben durfte. Böse Zungen hatten ja behauptet., sie würden wie so eine langweilige „Cross over was weiß ich nicht Band“ klingen, aber durch solche Gerüchte lasse ich mich nicht sofort abschrecken.

Ich nutze erstmal das Mikro, welches noch an war aus, um Reklame für die Schallplattenbörse in Münster zu machen, welche Sonntag stattfinden  wird. 

Crash hatten ihre Show gut durchdacht und als Intro kam so ein verkleideter (Bassist) Rastaman und predigte die Band an. Der Schlagzeuger kam als erstes auf die Bühne und ließ mit einem Schlagzeugintro, die anderen beiden auf die Bühne kommen. Musikalisch gab es so eine Mischung aus H-Blocks und US Bombs (auch wenn das schwer Vorstellbar ist) und die Bühnenshow erinnerte mich doch sehr an stark an Rancid (Stefan hat echt verblüffende Ähnlichkeiten mit dem Sänger) .

Lange konnte ich mir Crash aber nicht anschauen, da ich ja noch zu der anderen Hochzeit hinmusste oder besser gesagt hinwollte. Richter Unrecht, Sascha (Ass Fuckes Noise) und dessen Bassist nahm ich noch mit.

Am Haverkamp endlich einen Parkplatz gefunden, rannte ich schnell  mit den anderen unter das Unterdach vom Haverkamp und staunte nicht schlecht  über das Gedränge auf der Treppe vorm Triptychon. Die Vorbands hatte ich ja alle verpasst und war auch glücklich, dass die Lokalmatadore schon angefangen hatten zu spielen. Draußen freute ich mich noch aufs Wiedersehen mit Mika vom STRAFRAUMPOGO, der sich endlich auch mal wieder auf einem Konzert blicken ließ (Der neue Strafraumpogo erscheint Mitte Dezember!!). Ziemlich schlecht wurde mir, als ich auch ein paar bekannte  Nazischweine  unter den Konzertgängern entdeckte, die ich vom NPD Stand her in Amelsbüren kannte.  Am Eingang informierte ich beim einlösen meiner Karte Timos Freundin, aber die meinte, dass man die jetzt aus dem Gewühle nicht mehr rausfischen kann. Außerdem hatten sie ja bezahlt, meinte sie. Näah tut mir Leid aber das ist ja deren Doofheit, wenn die sich auf einem Punkkonzert trauen und dort blicken lassen. Na klar ist das immer schwer nach zu weisen, was für kaputte Gestallten sich unters Publikum mischen, aber bei Stadtbekannten Nazis muss ein Triptychonverbot doch selbstverständlich sein (Also da werde ich Timo noch mal drauf ansprechen)!! Innen drin war total das Gedränge und zeitweise kam man innen drin nicht vorwärts. Vor die Bühne oder zum Tresen brauchte man echt fast eine halbe Stunde und ich kam mir schon so vor wie in einem Flüchtlingsschiff (echt kein schlechter Scherz), dass hat für mich mit Punkrock nichts zu tun, wenn der Laden aus allen Nähten platzt und viele noch nicht mal die Bühne sehen können. Zum Beispiel wenn jetzt ins Triptychon  so etwa 350 Leute rein passen und der Veranstalter, drückt ein Auge zu und lässt dann wenigstens noch 50 Mann rein, das finde ich in Ordnung. Aber dann gleich noch 150 Mann  mehr rein zulassen, finde ich echt scheiße! Ich hatte aber noch Glück und stellte mich auf eine Tonne drauf, so dass ich die Lokalmatadore und ihre Fratzen  sehen konnte. Zwischendurch hielt ich immer wieder Ausschau nach den drei Nazis um ihnen mit Hilfe anderer einen unfreiwilligen Krankenhausaufenthalt zu garantieren.

Lokalmatadore war echt nicht schlecht, aber durch die Überfüllte Hütte, konnte mich leider keine Stimmung anstecken. Selbst Leute dich ich treffen wollte, wie Zum Beispiel Steffie M, Lars D., Frank, Kimme, Fabsen, Moses, FRddie usw., konnte man in dem Gewühle nicht so schnell wieder finden.

Als letztes kamen Mad Sin auf die Bühne und rein musikalisch interessierten sie mich auch, aber wir war die Laune vergangen, auch wenn es langsam leerer wurde. Ich schaut dann kurz in die Sputnikhalle vorbei und freute mich endlich als ich die anderen traf um nach Hause fahren zu können.

Die 11 €uro fürs die Karte im Vorverkauf hätte ich auch besser vergolden können….. .

Ich hoffe doch mal, dass die anderen  im Gleis 22 mehr Spaß gehabt haben….?!

So jetzt ist es gleich 5.00Uhr morgens und ich penne mal wieder fast beim tippen ein…. .

Gute Nacht!

 

 

 

 

 

 

 

DRITTE WAHL & EAT THE GUN

münster triptychon 18.10.2002

Nummer 34!!

Entweder man mag dritte wahl oder man mag sie nicht, aber ich liebe sie. Keine andere band im deutschsparchigen bereich hat noch so gut durchdachte texte und musikalisch geht es sehr abwechslungsreich voran. eigentlich standen 3wahl früher immer für diesen einzigartigen metal/punk, aber für mich ist es keiner schublade mehr passend, da zu viele muiskrichtungen ihren weg kreuzen. Deshalb nenne ich den doch noch vorhandenen Untertitel einfach "eine geile punkband aus rostock!"

draußen vor dem eingang sammelte sich das münsteraner publikum mit ein paar auswertige die extra für 3wahl, eine lange anreise in Kauf genommen haben zu scheinen. Auch traf ich ein paar leute die mich von dieser doch recht unsympathischen hompage, meinten zu kennen (gruß an appr und "konzert fällt aus, lieber skinhead" ( ;    .... )  Draußen vorm eingang trudelten immer mehr bekannte ein und man trank ein paar blonde. Seit langem traf man mal wieder (unfreiwillig) den ernie aus münster, der in münster jahreland der bekannteste karstadtpunker (kartownpunker)  war, aber sich nicht gerade viele freunde gemacht hat durch seine "bärbel schäfer" besuche, seines neugierde nach neuen härteren Drogen, seiner gefählichwechselnden und dann wieder plötzlich lustigen Partystimmung, die wohl des öfteren schon zu massenschlägereien geführt haben muß, laut gerüchten.  Wenn der typ auftaucht, dann machen viele freiwillig einen großen bogen und da schätze ich mal liegt die kunst drin, so gehasst zu werden und trotzdem gleichzeitig wieder so beliebt zu sein.

Endlich um etwa 22.OO uhr mit leichter Verspätung trudelten DRITTE WAHL am haverkamp ein und luden ihre instrumente ab. Einiege schleimscheißer boten sofort ihre hilfe an und sorgten einfach nur für ein müdes kopfschütteln. Der eintritt von 7.50€uro wurde mit zähneknirschen hingenommen. Ich wunderte mich besonders über den eintrittspreis, da gunnar mir beim damaligen interview erzählt hatte, dass d schon 7 €uro die "kotzgrenze" gewesen sei. Na gut, dann geben wir einfach mal "eat the gun" die schuld, da die sich sowie so schon wie die rockstars persöhnlich aufführten und sich schön im backstage raum vor und nach dem konzert  versteckten. Dritte wahl hingegen, waren die ganze zeit anzutreffen, so dass die dietmar und ich mal gleich hallo sagen mußten und doch echt erstaunt waren, dass gunnar wieder genau so nett war wie immer. 

EAt the gun stolperten wortwörtlich auf die bühne und vom aussehen erinnerten sie mich er an die rolling stones, die endlich mal wissen, wie man gute musik macht und einfach ein bißchen nach MOtORHEAD klingen wollten, was bei so ein piep stimme voll in die hose ging und es anscheinend von der band noch keiner gemwérkt hatte. Ich empfehle dir einfach mal deinen nicht vorhandenen Bart wachsen zu lassen und mal auf Jack Daniels umzusteiegen, dann klappte as auch mit der besseren stimme und man würde euch ernster nehmen. Na gut aber mit der meinung stand ich dann wohl fast alleine da und die anderen Konzertgänger, unter alk und drogen merkten da wohl keinen großen unterschied.

Dritte wahl hatten wohl irgendwie keinen bock mehr grossartig die instrumente für den soundcheck her zu halten und begannen mit einem neuem Lied, welches bei mir aber nicht stecken geblieben ist, da das Mikro zu leise war. Danach merkten es die musiker selber und baten den Mischer einfach alles lauter zu drehen. Hat dann irgendwie auch geklappt, obwohl der Sound irgendwie immer noch nicht Dritte Wahl war, sondern mehr so vierte oder fünfte Wahl. Na gut, aber beim Pogo konnte man es musikalisch gut ausshalten und nur seitig von den boxen fiel einem der untypische sound schon er auf. Aber sit ja egal, die stimmung war super und derpogo machte mir besonders viel spaß. Obwohl ich es diesmal mit dem stagediving nicht hinbekommen habe.... . Dritte Wahl ließen wirklich keinen hit von sich aus und besonders geil war die version mit der münsteranerin, die wohl gunnars freundin zu scheinen mag, bei dem lied "kein wort". Natürlich mußte Dietmar auch wieder auf die bühne, wie bei fast jedem konzert (Rastaknast, Toxoplasma, Terrrorgruppe, Mukkefuck, Negativ Auffallen, Slime und was weiß ich nicht, wo er ausser bei denToten Hosen mitgesungen hat....). Dritte wahl machten doch wirklich ein lange session, was bei so vielen lieder nicht mehr selbstverständlich ist. Trotzdem oder gerade dewegen gefielen mir 3Wahl heute wieder besonders und das mit dem sound stöhrte mich nicht gerade besonders. Gruß auch an UWE & Kerstin und Che und Michael, die sich auch mal wieder auf ein Konzert blicken ließen. Ich bin später dann noch mit Anne (spinatpirat) nach hause gefahren, da im Auto zwar noch patz gewesen wäre, aber wir beide nicht mehr unbedingt in die sputnikhalle wollten. Im bus wollte sich dann noch einer mit mir prügeln, da nachdem er mich beleidigt hatte, ich ihm die faust gezeigt hatte. Aber irgendwie war der so müde und schlapp, dass er sich fürs pennen entschied..... .

Am nächsten tag entschied ich mir noch mit nem Kumpel eine wärme winterjacke zu hollen, da ich ja so ein fostbeutel ((F)ROSTBOITEL, wäre echt nen geiler name für ne Oi Combo) bin und traf noch Dritte Wahl sänger gunnar vor einem Geschäfft und lobte ihn für das prächtige und unterhaltsame konzert.

 

 

NEGATIV AUFFALLEN  11.10.2002

 Kreativhaus Münster

 Nr.33                                                                               Das habe ich ja noch nie gehabt, dass ich per SMS von einer Band auf ein Konzert eingeladen wurde. Darf doch keiner wissen, dass ich ein Handy habe. Dieses hüte ich als Geheimnis wie andere Jungs ihre Jungfräulichkeit.

Negativ Auffallen hätte ich jetzt schon mehrmals live sehen können, aber bis jetzt habe ich sie immer verpasst, da ich immer zu spät kam, wenn sie als erstes gespielt haben. Doch diesmal hatte ich, obwohl ich am nächsten Tag Frühdienst hatte Glück gehabt, da vorher noch zwei Popbands spielen sollten.

Endlich hatten Dietmar und ich nach einer kurzen ungewollten Stadtbesichtigungstour das (versteckte) Kreativhaus gefunden und wunderten uns über die Masse der antreffenden Punks vorm Eingang. Schnell wurden wir gewarnt noch nicht das Kreativhaus zu betreten, da da ganz viele Kinder mit ihren Eltern drin waren. Aber Dietmar und mich konnte das nicht schocken und erkundigten uns, wo im großen Haus, denn wohl die Bühne sein könnte? Wir fragten uns rum und quetschten uns durch Müttern mit ihren Kindern durch, die wohl vorher dort künstlerisch tätig waren. An der Theke gab es für die kleinen Kinder Stärkung wie Chips und Käsespießchen und Dietmar und ich bedienten uns auch ordentlich, was wohl nicht so gut ankam. Total scheiße fande ich den Kaffee & Kakao Automaten, da er zu meinem Entsetzen keine Becher mehr hatte und so der ganze leckere heiße Kakao daneben flöten ging.

Konzertmäßig habe ich echt schon coole Konzertort4e kennen gelernt, wie z.B. Punkkonzert auf Bauernhöfen, auf Ackern, auf Heuboden, in Garagen, in Zelten ,im Schwimmbad, Im Proberäumen, in einer alten Post, in besetzten Häusern, in  Bürgerhäusern, in AZs, Musikhallen, Kneipen usw. … . Es fehlte mir auf jeden Fall in der Sammlung noch ein Konzert, wo die Besucher alle auf Bänken sitzen mussten.

Von diesem Schock doch erstmal erholt gingen wir an mein Auto und hörten erstmal ein leckeres Tapchen und dröhnten die ganze Straße zu. Sascha und ein paar andere geselten sich zu uns. Auch lernte ich endlich Stefan von „Crash“ kennen, der mir einen schicken Button schenkte. Um etwa 19.00Uhr gingen wir in den Konzertraum und békamen gerade noch ein paar Lieder von so einer schleimigen Pop(per)band mit die wohl in den Fußstapfen von den BACKSTREET BOISE stapfen wollen. Ooh was müssen wohl die Eltern stolz auf ihre Kindern sein, die so eine Musik machen? Danach kam so ein Old-Hippie (mitte 50ig) mit zwei  Blagen und wollten mal ganz ordentlich rumrocken. Doch irgendwie war die Musik zu leise und der alte Sack hatte wohl vergessen seine Beruhigungstabletten   zu nehmen oder stand unter irgend welchen Drogen? Zumindest fühlte er sich wohl wie Slash persönlich. Die anderen beiden (17-18Jährigen) standen nur schüchtern (oder eingeschüchtert) daneben. Musikalisch wurden einige „poppige“ Rocklieder gecovert. Diese Band überlebten wir auch noch und freuten uns endlich auf „PUNKROCK“!

Da man aber nicht nur vor sitzenden Leuten spielen wollte, wurden erstmal eine Sitzreihe entfernt. Benny, Max und Moritz stimmten schnell noch ihre Instrumente und die Pogomeute wartete auf den Anpfiff. Maja war fürs Fotomachen bestimmt und ich borgte mir ab und zu die Fotokamera und blitze ein bisschen rum.

Bei Negativ Auffallen war der Sound „Gott sei Dank“ nicht so ordentlich, wie bei den Popbands und etwa 30 Mann (Mädels auch) sorgten vor der Bühne für ordentliches handfeste Chaosstimmung und schockten so die anderen Leute im Publikum. Das war mal wieder ein sehr Negatives Auffallen, was die Band da für die Spießer bot. Die Punkrocher waren aber alle ordentlich zufrieden, auch wenn der Pogo auch mal wieder zwischendurch kleiner wurde. Auch wenn NA sich ab und zu verspielten, war es ein ordentliches Konzert. Bei den Coversongs griffen sich immer wieder selbsternannte Gastsänger das Mikrofon und sangen gegen den doch sonst gut eingehaltenen  Takt. Ziemlich lustig war auch das Lied übers Edmud Stoibers kleenen Schwanz und seine nichtvorhandenen Hoden. Bei diesem Lied hauten übrigens einige Besucher aus dem Publikum ab.

Mit der Zugabe, dass sollten NA aber noch mal üben (Zur Not einfach von vorne spielen!!). Trotzdem hat sich das Konzert gelohnt, besonders, weil es auch noch umsonst war. Später gingen viele noch die besetzte BARR@CKE und Dietmar und ich verabschiedeten uns, da icke ja am nächsten Tag Frühdienst hatte.

Ich wünsche NEGATIV AUFFALEN viel Spaß in Berlin beim Geheimtreffen mit…. .

 

 

 

Dietmars 32 Geburtstag: (Proberaumkonzert mit NEGATIV AUFFALLEN, KSB und Mukkefuck)

Nr:32

(Joa, als Max und ich um kurz nach 6 bei den Haverkamp Proberäumen eintrudelten saßen schon einige Leute vor der Tür. Unter anderem Dietmar, das Geburtstagskind, und sein Sohn Robin. Das erste, was Robin sagte war (zu Max): Hast Du aber doofe Haare! robin ist glaub ich gerade in den Kindergarten gekommen, meinte aber ein Tyrannosaurus Rex oder so zu sein und lief mit dem Kopf immer gegen alle möglichen Leute.Nach 35 Minuten Warten kam dann auch endlich mal Don Chrischan von Mukkefuck mit dem Schlüssel für den Raum an. Als wir dann den Raum von KSB betraten, waren wir doch sehr übberascht wieviel Krams man in so einen kleinen Raum packen kann. Ist ein selten genialer Proberaum!!! Echt Respekt!!!!! Sieht schon ziemlich geil aus da! Dann so nach 1 1/2 Stunden Dietmars-Geburtstag-Feiern hüpften NEGATIV AUFFALLEN auf die kleine Bühne. Für so n kleinen Raum war der Sound überraschend gut! Wir spielten alle unsre Lieder runter und verspielten uns die volle Palette und es hat echt voll Spaß gemacht!! Als eine Zugabe am Ende verlangt wurde, improvisierten wir ein tolles Metal-Stück!! War echt geil! Ich bin dafür, dass wir das jez immer machen!! Natürlich haben wir Dietmar auch Geburtstagsliedchen gespielt! Es geht ungefähr so: “Dietmar, Dietmar, Dietmar, Diet-mar! Di-Di-Di-Di-Di-Di-Di-Di-Di-Di-Di-Di Dietmar”! OK, und wenn irgend ein Idiot nochmal nach einem Auftritt sagt “höääh, ihr seid ja gar nich negativ aufgefallen...” dem tret ich ihm persönlich in den Arsch! Nach uns spielten dann KSB! Hat mir echt gut gefallen! Schade war nur, dass man die Gitarre absolut gar nich gehört hat! Und was der Gitarrist da auf seiner Gitarre veranstaltet hat, da hätt man für´s Zugucken schon Eintritt nehmen können!! Danach spielten dann MUKKEFUCK! Diesmal aber ohne Bassisten, weil der angeblich doof ist! MUKKEFUCK heizten dem Publikum mal wieder volles Rohr ein! Dietmar kriegte sich gar nicht mehr ein und hüpfte dauernd auf die Bühne um mitzubrüllen!! Als “Kein Gerede” gespielt wurde konnt ich echt nich mehr! Ich kenn kein Menschen auf der ganzen Welt, der so dermaßen gegen den Takt “singen” kann wie Dietmar! Dominik und Christian kamen gar nicht mehr wirklich zum Singen, weil Dietmar bereits das Mikro erobert hatte!! Ja, war alles ziemlich gut! Zwischendurch ging das Bier aus und so wurde Geld eingesammelt: 56 Euro in 5 Minuten!! Es gibt anscheinend doch noch reiche Punks! Ja, dadurch war der Rest des Abends natürlich gerettet! Um 00.00 Uhr mussten wir dann raus, weil abgeschlossen wurde! Haben dann noch ne dreiviertelstunde draußen gesessen und uns dann auf den weg gemacht! Auf dem Rückweg haben Moritz, Maya, Max und Ich dann noch ein kleines Konzert vorm Eingang der “Nachtstudios” gemacht! Wir ham unsre Instrumente ausgepackt und Disko AG gespielt! Die Türsteher warn dann ziemlich böse und ham uns dann in komischem Akzent aufgefordert: “Musik ja, aber nich Disko Arschgesicht”!! Und so endete dann auch schon wieder dieser schöne Abend...)

Ich hoffe, dass keiner merkt, dass ich diesen Text einfach bei der Negativ Auffallen Hp geklaut habe (ha ha ha), aber ich hatte irgendwie keinen Bock einen Konzertbericht über ein Konzert zu schreiben, wo ich nur die hälfte mitbekommen habe, da der Beginn schon um 18.00Uhr war und ich noch Spätdienst hatte, so dass ich erst um 21.00 Uhr da war. Auch ist es  blöd über ein K0nzert zu schreiben, wo ich mit meiner Band MUKKEFUCK gespielt habe. Erwähnenswert ist nur noch, dass unser Auftritt voll in die Hose ging, da ein bestimmter Sänger zu tief ins Bierglas geschaut hatte und deshalb teilweide die Texte der Lieder vergessen hat. Auch haben wir uns entschlossen nur zu zweit aufzutreten, da unser Bassist eine trOilose Tomate ist. So konnten wir beim Verspielen nicht mehr Sebi die Schuld geben. Nächste mal wird Mukkefuck wieder bestimmt besser werden.... .

Danke an Dietmar für die trotzdem tolle Party, fürs mitsingen und besonders an KSB (Nudel, Katja, Björn & Alex), fürs ofpern des Proberaumes. Der Abend wurde auch noch  mit einer Kamera mitgeschnitten und Intressen können bestimmt sich beim Kamerann melden.

Cheers & Oi!

POPel €Lvis!

 

 

14.09.2002 Münster Triptychon RANTANPLAN + 0 Eight 5 Teens

MS Triptychon

 

Vorher mit sieben Mann in Düsseldorf gewesen in der Punkausstellung „zurück zum Beton“ und daher schon ein bisschen leicht müde gewesen. Draußen vorm Triptychon war schon einen ordentliche Menschenschlange. Seit langem habe ich in Münster nicht mehr so viele PUNKS gesehen.

Die Vorband "0 Eight 5 Neens" machten guten AMI-Punk und luden zum Tanze ein.

Rantanplan waren diesmal 1000mal besser als das letzte mal (siehe Bericht Nr.  6!), was vielleicht darin lag, das es diesmal nicht ganz Ausverkauft war, oder zumindest es nicht so kalt draußen war, wie beim letzten Konzert, so dass einige draußen blieben. Doch gar nicht mal so schlechter DEutschskapunk. Hat richtig Spaß gemacht

 

 

 

 

 

 

11.September 2002 Haverkamp Münster

Proberaumkonzert mit "K.S.B." und "ADAC"

   Nr.30

Ein Jahr ist das jetzt schon wieder her, wo sich zwei größere Vögel in den beiden goldenen Türmen verirrten und viele Menschen ums leben kamen.

KSB luden deshalb spontan zu einem Proberaumkonzert und etwa 15 Mann folgten diesen Aufruf.

Habe ich nicht vor zwei Wochen gesagt, dass ich mal gerne ein Schlagzeug auf dem Sperrmüll finden würde? Ja und genau auf den Weg nach Münster fand ich am Straßenrand ein paar  alte rostige Schlagzeugteile (Bass-drum, Hänge-drum). Also als nächstes möchte ich gerne einen Kühlschrank voll mit Bier finden.

Vorher schauten Anne, Fabsenterror und icke noch beim Schröderbesuch in der Halle Münsterland vorbei, aber mussten leider wegen der Menschenmasse draußen bleiben. Auch Benny (Negativ Auffallen) und noch so ein Mädel traf man. Sofort wurden die Bullen auf uns Aufmerksam und baten uns um eine Personalkontrolle. Ja gut war ja 11 September und wir hätten ja Terroristen sein können.

Später ging es weiter zu den Proberäumen, wo KSB schon auf uns warteten. Langsam trudelten auch die anderen ein. KSB legten los mit ihrem rauem Hardcorepunk und bekamen gleich von mir Pluspunkte, da sie viele Ähnlichkeiten zu RASIDE hatten. Nach einer gespielten Stunde legten sie eine Pause ein und boten an, dass bei Lust und spontanität ein paar andere Leute sich die Instrumente krallen könnten. Mukkefuck waren leider nicht ganz komplett, da der Bassist mit hoch Fieber im Bett lag. So entschlossen wir uns spontan Dietmar als Bassisten zu nehmen, der obwohl er vor etwa 8 Jahren das letzte mal einen Bass in der Hand hatte spontan einwilligte. Nur Mukkefuck konnten wir uns nicht nenen, deshalb nannten wir uns eben ADAC. Die Show war diesmal aber echt schwierig, da die Instrumente mehr Metallisch eingetellt waren und das Drumset ganz anders klang, als ich es gewohnt war. War halt mehr so eine Probe, da wir uns zu oft verspielten. Aber Dietmar sollte ja auch einfach nur drauf los spielen, so dass das Ergebnis schon zufrieden stellend war.

Dann kamen wieder KSB (gruß an Katja, Olli, Alex und Gitarrist) auf die Bühne und legten weiter los. Besonders gut gefiel mir ihr VKJ Coversong „Vaterland“, wo mich nur diese metallische, crustartige Stimme des Sängers störte. ----------à geiles Konzert!!!

 

 

 

 

„PUNKROCK THE NEXT GENERATION“

24.08.2002      BARRACKE MÜNSTER

Punkfestival ( mit NO TALENT NESSARRY, BRAITLEG, NEGATIV AUFFALLEN, MUKKEFUCK, LOS SIXPACK LOVERS und ASS FUCKED NOISE)

 

flyer  

Was war das für uns ein Schock, als wir erfuhren, dass die Barracke dicht gemacht hatte, da die UNI-Münster, den der Laden (Barracke passt aber doch besser) gehört den Studenten den Vertrag gekündigt hatten. Der Vorwurf lautet(e) unter anderem, dass in der Barracke Veranstaltungen ohne Versicherungsschutz durchgeführt würden. Die Konzertveranstalter müssten 13.000 €uro im Jahr bezahlen um diese Kosten zu decken. Na ja zumindest sind die „Veranstalter“ damit nicht

Einverstanden gewesen, da man sonst kommerzielle Konzerte und Vorträge machen müsste und die Eintrittspreise drastisch gestiegen wären. Dann gab es auch noch andere Vorwürfe. Kurzerhand wurde dann einfach die Barracke besetzt von Studenten.

Für uns stellte sich die Frage, ob wir das kleine Festival denn  jetzt überhaupt noch starten können, da es für andere Konzertorte schon viel zu spät war. Dann kam noch der Hammer, dass Strom und wasser abgedreht wurde und das Konzert kurz vorm aus stand. Gott sei dank entschlossen  sich Don Christian und ein paar andere ein Konzertprämium  zu gründen und vielleicht das Konzert doch noch über die Bühne zu bekommen. Es musste einen Toilettenwagen her und mindestens zwei kleine Generatoren um Strom uns zu sichern. Für die Organisatoren war das der Stress pur. Aber nach langem hin und her stellten sie alles auf die Beine.

Jetzt hatten wir noch zwei Tage und mussten alle Leute davon überzeugen, dass das Konzert stattfinden wird.

Auch bestand noch die Angst, dass die Bullen den laden, wegen der Besetzung stürmen könnten, aber die Freude und der Willen zu spielen  war doch noch größer.

Da die Barracke besetzt war entschlossen wir uns den Eintritt von 3,- €uro auf 0,-Euro zu senken und vielleicht nur einen kleinen freiwilligen Teil zu spenden, für die Nebenkosten.

Samatag trafen wir uns alle in der Barracke bauten mein Schlagzeug auf, Regelten dies und das. Alle Combos trudelten langsam ein und machten auf der Bühne einen kleinen Soundcheck. Ein paar Schlagzeuger wollten jetzt schon mit Schlagzeugsolos anfangen und verlangten mein „können“ (???) auch. Nee, aber ich spiele Schlagzeugsolos nur dann, wenn ich gerade Bock dazu habe und nicht wenn man es von mir verlangt. Außerdem war das in meinen Augen kein Schlagzeug Vorspiel, sondern ein kleiner Soundcheck, wo für stundenlange Trommeldreschen keine Zeit war. Auch hätte man als Schlagzeuger sein können  später auf der Bühne unter beweis stellen können. Ich war „Gott sei dank“ noch nüchtern und sammelte mit dem Auto noch einzelne Teile der jeweiligen Bands von zu Hause ein.

Draußen gab es einen starken Wassersturz, der aber nach einer Stunde wieder aufgehört hatte.

Langsam trudelten die ersten Konzergänger ein und hielten an der Kasse an (die man nicht beanspruchen musste, aber die meisten taten trotzdem ein paar Münzen in die Spendenbox und alle bekamen einen Stempel).

Mit fast einer Stunde Verspätung trampelten BENNY, MAX und Moritz von NEGATIV AUFFALLEN auf die Bühne. Ich bekam die ersten beiden Lieder mit und war doch recht begeistert. Ich wollte gerade pogen, da wurde ich gestört und musste zur nächsten Tanke fahren, da der Sprit (Benzin) des Generators fast alle war und verpasste eine geniale (und privat sehr sympathische) Band. Aber ich werde von dieser Band bestimmt noch mehr hören und sie auch noch öfter life erleben. Als ich endlich wieder da war sah ich aber noch ihre beiden letzten Lieder und hörte von einigen, dass sie sich Musikalisch nicht verstecken brauchten.

LOS SIXPACK LOVERS zählen zu den Bands, die schon mehrere Auftritte gehabt haben und meißten, je nach Laune der einzelnen Bandmitglieder, eine ganze (kleinere) Halle zu toben bringen konnten.

Auch bekommt diese Band viele Pluspunkte, da diese Band einen Stehschlagzeuger hat, der gleichzeitig  die Leadstimme ist.

Doch von mir gab es erstmal viele Minuspunkte. Ich habe ja mein Schlagzeug zur Verfügung gestellt und vergleiche es jetzt mal unser Verhältnis wie eine Partnerschaft. Gut jetzt hatte ich dir meine Freundin zum (rum)spielen ausgeliehen, aber musste du sie gleich so quälen und alles entfernen, was dich (musikalisch) nicht antörnte? Soll die Band die nach dir spielt (das waren in diesem Fall wir, MUKKEFUCK) etwa alle Einzelteile wieder mit einer Lupe zusammen suchen? Du hättest ja wenigstens alles auf einen größeren Haufen werfen können. Die SIXPACK LOVERS haben bei mir jetzt nicht unbedingt verkackt, aber FrOinde macht man sich so nicht unbedingt. Na gut, aber musikalisch ward ihr diesmal auch nicht so ganz gut, aber vielleicht habe ich euch schon zu oft gesehen. Na ja nächste mal wird’s wieder besser.

Tja dann kamen wir auf die Bühne und wir waren echt super nervös, da bei unserm ersten Auftritt auch alles daneben ging und wir (wie soll es auch anders sein) Stromausfall (großes FUCK OFF an die CHIPPUNKS, da sie die Übeltäter waren und den roten Knopf drückten) hatten. So standen wir damals nur ein paar Minuten auf die Bühne.

Diesmal hatten wir wieder Pech und viermal viel der Generator aus und es wurde Zappelduster. Trotzdem gaben wir alles, so dass sich ein kleiner POGOkreis vor der Bühne bildete. Wir spielten fast alle unsere Lieder und wurden halt immer wiedér durch den Stromausfall gestoppt. Für unsere Bühnenshow hatten Felie und DON CHR. uns große Stoiber uns Schröder Figuren gebastelt (am nächsten Tag war ja dieses erste deutsche Kanzlerduell im TV (das nennt man wohl Amerikanisierung)) und alle durften die Puppen quälen. Großes Glück hatten wir auch noch, dass ZOMBIE sich mit zwei Paletten Carllsquell bestechen ließ und nackt auf der Bühne rumtanzte und  mit nacktem Körper ins Publikum sprang und nackt pogo tanzte. Den Pogenden spendeten wir noch ein paar Dosen lecker Bier und es gab noch (lächerliche) Jägermeister Mützen. So hatten wir das Publikum um die Finger gewickelt und trotz der Ausfälle war eine Ordentliche Stimmung im Raum. Zum Schluß spielten wir noch schnell eine kleine Zugabe und spielten noch mal „den Busfahrer“, „Weit weg“ und „Mein Opa“. Danke an die Bierspenden!!!

Als nächstes waren BRAITLEG dran und legten sofort los und die Stimmung war wieder richtig gut. Musikalisch waren Braitleg an diesem Abend wohl am Besten und das Publikum bedankte sich wieder mit diesem komischen Tanz.

Dann kamen die NO TALLENT NESSARRY auf die Bühne und spielten feinen Punkrock. Ich war jetzt aber meißte Zeit draußen, da es drinnen so heiß war und so viel Bekannte Leute da waren. Viel zu viel Labberten mich an, ob ich nicht POGO-€lvis sei, nein der war ich an diesem tag wirklich nicht, da ich kaum POGO getanzt hatte.

No Talent Necessary   bekamen aber heftige Kritik, da sie wohl angeblich dumme Bemerkungen zwischen den Liederchen gemacht hätten. („Wär beim Pogo blutet, bekommt ein T-shirt von uns geschenkt“ oder „wir sahen früher auch aus wie Punks und hatten Iros wie ihr“) Aber gab ja echt so dumme Leute die plötzlich Nasenbluten hatten.

Draußen gab es einen kleinen Wettbewerb, da dort ein Wettkotzen stattfand.

Zum gutem Schluss spielten noch ASS FUCKED NOISE, die mir musikalisch erst ganz gut gefielen, aber später ging so ein Schreihals auf die Bühne (ich glaub dat waren sogar zwei) und machten ein auf CRUSTPUNK. Das klang echt so grauenvoll, dass mir kalt der Schweiß den Rücken runter lief.  Benny, der vorher schon bei BRAITLEG den Bass zupfte spielte bei diesem Auftritt das letzte mal mit für ASS FUCKED NOISE. Komisch fand ich nur  noch dass man früher immer über die Barrack egehört hat, dass man ohne Hund eventuell als Zivilbeamter auffallen würde, tja ich habe aber leider keinen einzigen Hund gesehen.

Das war ein richtig geiler ABEND!!! ;

 und 1000 Dank gehen an alle Bands, die gespielt haben, an Fabsenterror für die Getränke, Sophia, ?  &  Sünke für den Thekendienst, den netten Mischer für den Einsatz, Felie und CHr für Puppen, Kopien, Generatoren, Fahne, gute Laune usw… , großen fetten Kuss an David Seidel für den Einsatz beim Stomausfall, Felix und den anderen von der Barracke, Moses, Heiko und Daniel für die Kasse, den Bullen, dass sie uns in Ruhe gelassen haben und nicht zum Spielverderber geworden sind, Dietmar fürs mit abbauen und alle Namen und LOite die ich vergessen habe…… . 1000Dank an alle Leute die sich irgendwie eingesetzt haben und vielleicht einfach nur Geld gespendet haben, bla bla bla bla…. . Auch geil, dass ein paar Skins da waren und super viel nette Mädels und etwa insgesamt über 130 Besucher.

Großes FUCK OFF geht hier noch an die Assis, die später in der barracke Stress gemacht haben und fast drei Schlägereien angezettelt haben, weil sie nicht aus der Barracke raus wollten , nach dem sie nur rumgepöbelt hatten.

 

 

 

 

 

 

STEMWEDE OPEN AIR                    

(FESTIVAL UMSONST UND DRAUßEN) 16.-17.08.2002

 Das beste Festival wo ich letztes Jahr war, war dieses in Stemwede. Letztes Jahr waren wir aber nur den Freitag da, als die genialen BOXHAMSTERS und die MUFF POTTER spielten. Dieses Jahr war ich froh, dass Fabsenterror und Freddie sich entschieden zu fahren und ich mal endlich mal wieder ein nerviger Beifahrer sein durfte. Gruß auch noch an Heiko, Christina, Don Christian, Moses, Lars usw, dass ihr auch mitgefahren seid.

Endlich nach langem Verfahren in Osnabrück und 1000 Umwege ereichten wir  Stemwede und mussten feststellen, dass wir nicht die einstigsten waren, die da hin wollten. Ungefähr 6 km vor dem Festivalgelände, staute sich der Stau und drei Stunden ging es nur im Schritttempo weiter. Ich empfahl den Fahrern doch einfach links an der Autoschlange vorbeizufahren, um uns ganz vorne reinzudrängeln. Die anderen Wartenden hätte man ja auch gut mit lecker Bier zufrieden stellen können und bestechen können, aber mein Vorschlag wurde abgelehnt und so mussten wir warten (Das sind immer die Richtigen, tragen so T-shirts mit dem Aufdruck: „Träume nicht dein Leben, sondern Lebe deine Träume“ oder „Zahme Vögel singen von Freiheit, wilde Vögel fliegen“ , aber bei so was  wollen sie nichts starten).

Endlich aufs Gelände drauf bauten wir schnell unsere Zelte auf und erholten uns von der Hinfahrt (Hi Fabsenterror, hörst du immer diesen Kuschelpunk, wenn du verliebt bist?).

Jetzt war es kurz vor 23 Uhr und wir waren ja schon um 18.30 Uhr losgefahren, so dass wir die ersten Bands verpassten. Das Festivalgelände war an diesem Wochenende  bestimmt mit 30 000 Leuten gut bedient. Von Steakknife hatte ich vorher nur erfahren, dass der Sänger früher  bei SPERMBIRDS war und deshalb war ich auf deren Auftritt mehr als nur gespannt. Vor der Bühne und den ganzen Straßenhändlern und Künstlern war ordentlich was los. Ich würde auch mal sagen, dass die Mehrheit der Besucher PUNKS waren. Auch traf man nette Skinheads, ein paar alberne Hippies, viele normale Leute und sogar ein paar Raver und Hip Hopper, denen auch DJ Zelte angeboten wurden.

Steakknife fegten über die Bühne wie ein Wirbelsturm und vor der Bühne pogte eine ordentliche Zahl von Zuschauern. Steakknife überraschten mich mit ihrer Kraft und Musikrichtung Richtung Black Flag, Dead Kennedys, GBH und natürlich Spermbirds.

Hat richtig Spaß gemacht, denen bei der arbeit zu zusehen. Ich bin mir sicher, dass man noch was von dieser Band hören wird. Um 1.00 kamen die Hammerhaie auf die Bühne und legten mit SKA/Punk los. Die Stimmung war schon bei Steakknife einzig artig, aber die Haie konnten diese fast übertrumpfen. Hammerhai schaffen übrigens ihren Ska und Trompete zu spielen und statt dessen wird eine Orgel eingesetzt. Am Anfang hatten sie auf jeden fall Probleme mit der Lautstärke der Orgel gehabt und der Sänger kritisierte dies. Später klappte es aber und die Haie spielten alle ihre Hits runter. Nur „Wir fahren vom Flaschenpfand im Urlaub hatten sie leider nicht gespielt“. Don Christian fand beim Pogo noch ein paar Flyer von unserem Konzert, meiner Band MUKKEFUCK in seiner Lederjacke und schmiss sie auf die Bühne. Der Sänger Nahm einen in die Hand und laß ihn laut vor. Unseren Namen MUKKEFUCK fand er besonders gut, da er lange nicht mehr einen so guten Bandnamen gehört hatte. Nach dem Konzert mogelten Don Christian und ich uns in den abgesperrten Bereich der Bühne und bedankten und beim Sänger für die Schleichwerbung. Der Sänger ist übrigens super nett gewesen und das Gespräch dauerte  so lange, dass die anderen Bandmitglieder fast alleine abbauen mussten.

Bis früh in den Morgen feierten wir später weiter (Don, Heiko, Ich und Freddie) und Freddie schaffte es sogar im stehen, gegen ein Auto angelehnt zu schlafen, schade, dass wir kein Foto dabei hatten.  Wir hatten und fast in die Hose gepisst. Um etwa 5.30Uhr morgens ging es ins Zelt.

Am späten tag wurden wir von unseren Nachbarn (Fabsen und Christina) geweckt und sie erzählten uns, es sei schon Mittags, da wir keine Uhr dabei hatten. Wir glaubten ihnen dass und deshalb gingen wir aus den zelten raus und feierten weiter. Dann aber stellten wir fest, dass wir nur 3 ½ Stunden gepennt hatten und es erst 8.30Uhr war. Aber einpennen konnten wir auch nicht mehr, da es so heiß war (mindestens 33°C).

Nachmittags war auf der Bühne nicht gerade mien Musikgeschmack und ich lauschte nur ein paar Minuten dem "Freestyle", wo Hip Hopper ihre reime schnell zu einem text zusammen puzzelten. Einige Freestyles waren recht gut, aber das war eine große Ausnahm, da die anderen total albern und nichtssagend waren.

Um 22.20 Uhr kamen die REAL MC KENZIES auf die Bühne und stimmten ihre Instrumente und den Dudelsack ein. Ein Zuschauer rannte dabei schnell auf die Bühne und probierte sich ein paar Biervorräte der Band zu sichern. Der Frontmann Paul Mc Kenzies konnte dieses noch verhindern und tratt den Typen die Bühne runter. Das fand ich schon sehr heftig von dem Sänger.

Doch spätestens beim Beginn des konzertes hatten es alle vergessen und der Pogokreis wurde immer größrer vor der bühne. Neben mir tickten ein paar Punkerperlen aus, als sie dabei angerempelt worden sind und meinten man sollte doch agnz vor die Bühne gehen zum Tanzen. Als ich ihnen sagte, sie sollten doch weiter nach hinten gehen, kam es fat zur schlägerei, aber der pogokreis wurde immer größer und das bier spritze, so dass sie freiwillig nach hinten gingen.

Gerüchte zufolge gründeten Frontmann Paul MC Kenzie die Band 1994 vor allem aus Rache, weil ihm seine Familie als Kleinkind immer in einen Kilt gezwungen haben und er zur traditineller schottischen Musik singen und tanzen mußte. Nun denn, geschadet hat es sicherlich nicht, haben sich die real MC kenzies im Laufe der Jahre doch einen exellenten Ruf erarbeitet. Aber wurde er damals beim Bier klauen auch getreten?

Das Konzert mit ihnen war ziemlich geil, nur die Akostik war nicht ganz so berauschend und in meinen Augen, war der Dudelsack viel zu leise. Der Sänger hatte bei mir ja nach der action am Anfang verkackt und ich fan den Dudler und schlagzeuger so wie so am Besten. Ziemlich auf den Sack ging mir noch das gelabber zwischen den Liedern auf der Bühne des Sängers. Trotzdem geile Show und die gute schottische Punkrockstimmung war leider viel zu schnell um, da geile Bands irgendwie immer viel zu kurz kommen.

Als nächstes gab es wieder SKA von den SKAOS, wo ich auch ordentlich abgetanzt habe, aber irgendwie nicht mehr viel weiß, da ich ordentlich einen drin hatte und ja auch wenig schlaf gehabt habe. Ich weiß nur noch, dass Skaos ziemlich lange gespielt haben..

Um 1.00 Kamen die MURUARO ATÄCK auf die Bühne und begannen mit Hardcore Punk. Total erstaunt war ich über die Bekannten Gesichter in der Band, da zwei von ihnen wohl Osnabrücker sind und früher des öfteren mal zum Haverkamp nach Münster gekommen sind. Die meißten Konzert Besucher waren jetzt aber zu müde und gingen in die Zelte. Ich kannte aber auch nicht so viele Lieder von ihnen, nur das Lied "das war schon immer so", von dem BRD PUNK TERROR Sampler Teil 2 (glaube ich). Danach fiel ich auch müde in mein Zelt. Noch mal 1000 Dank an Lars, fürs feuchte Isomatte, die draußen vor dem zelt gelassen hattest und sie so durch die Nachtfeuchtigkeit wie ein Schwamm naß war. Fabsenterror war schon längst mit Christina abgehauen und ich fuhr am Nächsten Tag mit Freddie und Heiko nach Hause.

GEILES FESTIVAL  & bis nächstes Jahr, denn dann kommen wir wieder!!! 

 

 

 

 

KRACH AM BACH          Beelen           03.08.2002 

 

Krach am Bach ist eigentlich ein ziemlich kultiges  Festival in Beelen (hinter Warendorf). Letztes Jahr war ich auch da und ich konnte mir die genialen ELVIS JACKSONS anschauen, die mich mit ihrem SKA/Punk verzauberten. Diese Jahr waren zwar in Essen und München Chaostage, aber wir versprachen uns nicht viel von diesen Treffen, da die Bullen uns sowieso nur beim feiern gestört hätten. Also entschieden wir uns für KRACH AM BACH! Dieses Jahr spielten viele unbekannte Bands, die mehr aus dem Rock und Pop bereich kamen und daher uns weniger ansprachen. Doch Beatsteaks interessierten uns doch ein bisschen, da sie ja angeblich eine Punkrockband sind und uns schon im münsterischen Triptychon begeisterten.

In Telgte trudelten Fabsenterror, Anne und Dietmar bei  mir ins Auto ein und mit viel Punksound machten wir uns auf dem Weg nach Beelen.  Dort angekommen gönnten wir uns erstmal ein Begrüßungstrank mit Heiko und Freddie und trafen andere Bekannte (Manuel, Annika, Rike, Die netten Leute vom Strafraumpogo, Sascha usw.).

Dietmar hatte mal wieder keinen Bock Eintritt zu bezahlen und Anne mahlte ihm den Stempel mit einem Kugelschreiber auf der Hand nach. Der Stempel sah zwar fast echt aus, nur die Größe und die Farbe machte uns Sorgen. Dietmar wollte aber unbedingt rein und überlegte, wie er die Sequrity Leute von seinem Stempel ablenken konnte, so dass sie nur kurz drauf schauen werden. Er entschied sich mit Bierdosen voll zu bewaffnen, da man ja kein Bier mit rein nehmen durfte, und sich die Dosen am Eingang abnehmen zu lassen. Das funktionierte auch und sie sahen sich nicht so genau seinen Stempel an. Später beim rausgehen ergatterte Dietmar sich einen neuen auf seinen Oberarm und es interessierte sich keiner mehr für seinen alten Stempel. Dietmar sparte so 12 €uro und unterhielt mal wieder den ganzen Haufen. Auf der kleinen Nebenbühne spielten zwei Combos, aber irgendwie unterhielten wir uns lieber mit anderen Leuten und die Musik war nur nebensächlich.

Mit dem Wetter hatten wir bis jetzt einiger maßen Glück gehabt, da in den Nachrichten regen angesagt wurde für den ganzen Tag. Doch langsam veränderten sich die Wolken, es wurde windiger und Die Wolken wurden richtig schwarz. Plötzlich fing es in strömen an zu regnen und Eimer weise kippte der Regen nur so auf uns Konzertbesucher ab. Erst Abends hörte der regen ganz auf, aber der Boden vor der Hauptbühne, die jetzt von den Bands benutzt wurde, war voller Matsch. Die Bands langweilten mich immer noch und wir gingen zu unseren Autos und hörten Deutschpunk und 4Promille. Lars und ich entschieden uns Leute zu verarschen und gingen Hand in Hand durch die Gegend und provozierten die normalen Konzertgänger mit unserem doch recht schwulem gespielten Verhalten. Leute die uns doof anschauten, wurden mit angeflirtet. Na ja, aber irgendwann dachten ja wirklich fast alle, dass wir schwul sein würden und dann war es langweilig und ich und  Lars schauten uns die hübschen Punkrockperlen an. Nööo, als o ich kann nur feststellen, wenn ich ein Mädchen währ, dann wäre ich auch lesbisch.

Beatsteaks bauten ihre Musikanlagen auf und die Besucher drängten sich vor die Bühne. Mit wildem St. Pauli rufen und Ramones Lieder machten wir vor der Bühne Stimmung.

Beatsteaks legten los und ein schöner großer Pogo-mob bildete sich. Ich bin extra schön weit vorne und freue mich, dass um mich herum fast nur bekannte Gesichter sind. Auf einmal spüre ich einen harten Ellenbogen  in mein Gesicht und benommen stelle ich fest, dass ich am rechten Auge starke Schmerzen habe. Erschrocken stelle ich fest, dass ich meine Contactlinse bei diesem Schlag aus meinem Rechten Auge verloren habe. Schnell probiere von der Bühne wegzukommen, aber zwischen den anderen Pogenden dauerte das ein bisschen länger. Draußen war es schon sehr dunkle geworden und in dem Matsch hätte ich sie wohl auch nie wieder gefunden. Schnell rannte ich in zum Auto, in der Hoffnung, dass sie irgendwo am Rand des Auges ist, aber nach langem suchen stellte ich fest, dass ich sie nur verloren haben konnte. Alle die bei mir mitgefahren waren hatten leider zu viel Alk getrunken, so dass ich halb blind und mit der halben Sicht mit dem Auto später noch nach  Hause fahren musste. Zum Pennen hätten wir auch nicht hier bleiben können, da mein Auto zu klein war und wir natürlich kein Zelt dabei hatten. Sonst hatte ich auch immer meine Ersatzbrille dabei gehabt, aber heut natürlich nicht.

 Die anderen kamen auch sofort von der Bühne zum Parkplatz, da Beasteaks heute wohl auch nicht so der Bringer waren. Die Rückfahrt war echt die Hölle, da es doch noch gefährlicher und anstrengender  war, als ich dachte. Natürlich nervten mich noch die Bullen, da sie die ganze Zeit hinter mir herfuhren, aber angehalten haben sie mich Gott sei Dank nicht und einen Unfall baute ich auch nicht.      

 

 

21.07.2002 BOCHUM -TOTAL   STADTFEST (u.a. mit Donots) Nr.26

 

Ich liebe ja diese Stadtfeste im Ruhrpott, da ist irgendwie die Stimmung besser, als sie zur Zeit in Münster herrscht.  Da wird man nicht als Punk irgendwie angepöbelt, sondern man gehört irgendwie dazu.

Spontan entschlossen wir (Don Christian, Heiko, Felie, Moses, Lars und ich) uns nach Bochum mit dem Zug zu fahren und uns auf dem Stadtfest zu begeben.

In Bochum angekommen sicherten wir uns erstmal alles, was es umsonst gab und stellten uns auch mehrmals an. So waren wir erstmal gut eingedeckt mit warmen Essen, obwohl ich ja nicht so ein Fan von Dosenfraß bin. Ich kaufte mir deshalb an einem Süßigkeitenstand für 5€ eine ganze Tüte voll mit Weingummi. Tja aber irgendwie schmeckten die so alt, als hätten sie den ersten Weltkrieg schon mit erlebt. Das war mehr als nur ein Fehlkauf.  Wir waren schon seit 16.oo Uhr in Bochum angekommen und uns interessierte eigentlich nur der Donotsauftritt, der um 21.oo Uhr auf der Hauptbühne beginnen sollte. So hatten wir noch genug Zeit und schnupperten mal bei jedem Stand, und bei jeder Konzertbühne vorbei. Musikalisch waren wohl alle Musikrichtungen vertreten und mir gefiel so eine Hip Hop Gruppe am Besten. Unterwegs traf man des Öfteren wohl ganz viele Punks. Scheint langsam wohl wieder „in“ zu sein, so gegen- Nazi-Aufnäher auf der Jacke zu tragen. Ich kann so was auch nur begrüßen, da man sich so wieder mehr von Rechts distanziert und ein bisschen Mut gehört ja auch dazu. Na klar, nur so mit Sicherheitsnadeln befestigte Aufnäher, finde ich schon lächerlich. Wenn ein Nazi kommt, werden die dann nämlich wieder viel zu schnell abgemacht.

Wolfgang Wendland (Sänger von den Kassieren) traf man auch und man wunderte sich, dass er auch mal Cola trinkt und auch mal nüchtern sein kann.

Bei der hip Hop Bühne war wohl auch ein Punkertreff, wie bei uns in Münster wohl früher der Karstadt Treffpunkt gewesen sein muss.

Unterwegs traf man vereinzelt mal ein paar Glatzen, die ein doof anschauten, aber mehr als nur gegafft haben die auch nicht. Nur so ein Mädchen mit ihren beiden Freuden, so etwa zarte 18, liefen uns mehrmals über den Weg. Beim ersten Mal hatten die wohl irgendwelche Parolen drauf gehabt und ich ging ihn erstmal ein bisschen schneller hinter her und verfolgte sie. Aber irgendwie haben sie es wohl gemerkt und sie hingen mich in der Menge ab, was ja auch nicht gerade schwer war, bei so einer Menschenmenge. 

Zwischenzeitig fing es immer wieder an zu regnen, aber "Gott sei dank" hörte es sofort immer wieder auf. Die drei Assis trafen wir des Öfteren, aber die Kommentare blieben diesmal aus, so dass ich nicht nachhelfen musste beim Entschuldigen.

Zu Donots braucht man wohl nicht mehr viel zu sagen. Dass Donots live „Megahallen“ explodieren lassen, hat sich inzwischen wohl rumgesprochen, aber wie sie wohl draußen auf der Bühne drauf sind, da war ich doch sehr gespannt.

Mit Punkrockgitarrengewitter, betraten sie die Bühne und um uns herum hatten sich 1000 von Leuten zugesellt und wir quetschten uns weiter nach vorne. Aus den Boxen knallte schöner Punkrock, mit schönen Melodien, Emo-Feeling, Ausflüge in Pop oder Hardcore und eine dicke Portion gute Laune übertrug sich aufs Publikum.

Vor uns kletterte ein Mann auf eine Ampel und zog so die Blicke auf sich. Selbst der Sänger von den Donots begrüßte das „Ampelmähnchen“. Die Sicht von da oben muss wohl so gut gewesen sein, dass gleich noch ein anderer Man und eine Frau die Ampel bestiegen. Aber irgendwie sah das jeder, dass das nicht gut gehen konnte.

Plötzlich brachen bei der Frau Teile der Plastikkappen über den Ampellichtern ab, wo sie drauf stand. Die anderen Beiden konnten sie aber noch rechtzeitig hochziehen, da sie sonst ca. drei Meter tief gefallen währ.

Die Ordnungshüter kamen auch sofort an und  ermahnten die drei. Aber nur der eine Mann, der als Letztes, die Ampel betrat, kletterte die Ampel runter. Tja die Bullen kamen sich langsam auch verarscht vor und griffen zu härteren Methoden. Mit Pfefferspray bewaffnet (kein Scherz!!!), zielten sie von unten in die Augen der beiden Kletterer. Beide hatten auf einmal starke Schmerzen an den Augen und konnten sich vor Schmerzen kaum festhalten. Die Frau verlor fast das Gleichgewicht, aber konnte sich in letzter Sekunde noch festhalten. Trotzdem gab sie auf und kletterte halb blind die Ampel wieder runter und wäre dabei auch fast wieder runter gefallen. Aber bei solchen unangenehmen Schmerzen, kann man das auch verstehen. Ich frag mich echt warum die Bullen es ihnen so Lebensgefährlich gemacht haben, da gab es auch noch viele andere bessere und ungefährliche Lösungswege. Der Man der noch oben war rieb sich immer noch die Augen und schien leicht von den Schmerzen benommen zu sein. Die Band hatte alles von der Bühne mit beobachtet und waren, genau wie das ganze Publikum auf der Seite des Mannes. Der Sänger forderte ihn auf von der Ampel ins Publikum zu springen, so dass er so den Bullen erwischen konnte. Das Publikum feuerte den Mann an und er sprang direkt zwei Meter vor den Bullen ins Publikum. Don Christian, Lars, zwei andere Punks und ich sahen, dass die Bullen ihn noch viel zu schnell erreichen konnten und rannten zwischen den Bullen und entschlossen uns für ein Spontanpogo. Tut mir natürlich leid, dass wir so den Bullen bei ihren ach so wichtigen Einsatz behindert haben. Aber auf ein Konzert darf man ja Pogo tanzen und hin und her springen. Wem es nicht gefällt, der soll dann doch bitte lieber ein Stück nach hinten gehen. Aber die Polizisten waren gerade nicht so tanzgeil, wie wir und schubsten uns nur einmal feste zur Seite. Zu gutem Pogo gehört ja auch noch ein bisschen Biergespritze, so dass leider ein paar grüne Mähnchen Bier abbekommen haben mussten. Der Typ war jetzt kurz vor der Bühne und hatte es wohl geschafft. Wir tanzten weiter Pogo, da sonst die Polizei ja noch denkt, wir hätten das extra gemacht. Lars hatte übrigens nach dieser Aktion, einen dicken Riss im Brillen- Glass und seine schicke St. Pauli Mütze verloren.

Donots spielten noch weiter, aber wir mussten leider schon nach Hause.

Den Typen haben die Bullen dann doch erwischt, da wir ihn in Polizeigewahrsam sahen. Bei so roten Augen ist das ja auch kein Wunder, dass sie ihn wieder leicht aus dem Publikum rausfischen konten.

 Endlich in Münster angekommen, nach Verspätung der Deutschen (Reichs) Bahn, freuten wir uns, dass doch noch ein Bus nach Telgte fuhr. An der Bushaltestelle wurden wir noch von so einem Wachturmfritzen voll gelabert, wie denn unsere religiösen Vorstellungen sind. Aber für mich war das Gespräch beendet, als er Zugab, noch nicht mal die „JESUS SKINS“ zu kennen. Hat aber trotzdem Spaß gemacht den Typen zu verarschen (ne Heiko?).       

Auf der Rückfahrt  waren noch so zwei NPD Fratzen, die aber im Bus eine Minderheit waren und Glück hatten, dass Heiko und ich so  müde waren.  

 

 

 

SCHONE DEIN SCHERBEN & DADDY LONGLEG

SAMSTAG 22.06.2002 BARR@CKE MÜNSTER

Nr.25

Um 14.30 Uhr machte ich mich auf den Weg nach Münster, da Don Christian mit mehreren Leuten seine Arbeitslosigkeit feiern wollte und ein paar Paletten Carlsquell spendieren wollte. Auch hatten ein paar Alkis ihr Abitur bestanden und draußen war das Wetter schön warm. Am Hbf traf man noch Ernie, dass ist der Schmudeelpunk, der mal bei Bärbel Schäffer war und früher immmer ganz Karstadt unterhalten hatte. Er laberte mich irgendwie zu und nuschelte was von: " ..... DK spielen in Essen, ey, da mußt du hin, ... hicks!" Aber ich verstand nicht, was der doch recht in die jahre gekommende Altpunk, da von mir wollte. Erst später als Don Christian mir erzählte, dass er auch schon von ihm genervt wurde mit diesem Satz, verstand ich, dass er wohl DK (Dead Kennedys) meinte. Nöoh, aber die würde ich mir ohne Bello Biafra nicht anschauen, da die Band sich doch ganz offensichtlich aus finanziellen Gründen wieder zusammen getan haben.

An den Enten-wiesen, wo auch schon in Münster die Chaostage stattgefunden haben, traf ich die anderen. Da uns nach einiger zeit, dass normale Biertrinken zu langweilig wurde machten wir halt ziemlich viele Bierspiele (Think for a drink, Dosenweitwurf usw.). Auch muß ich hier erwähnen, dass einige kleine (nicht ernst zunehmende) Ringkämpfe zwischen besoffenen Punks stattgefunden hatten. Aber die Kämpfe wirkten ehr wie Paarungskämpfe, um die herum sitzenden Punksies zu imponieren.  Nachdem ich mir eine leckere Pizza gegönnt hatte, da es schon 20.30 Uhr war und ich die vielen durch die City fahrenden türkischen Fans bewundert hatte, die im WMSpiel 1:0 gegen Senegal gewonnen hatten, entschied ich mir schon zur B@racke zu gehen. Die anderen hatten noch irgendwie Lust gehabt weiter zu süpeln, aber ich hatte keine Lust mehr und wollte mir nüchtern die TON STEINE SCHERBEN Coverband anschauen, auf die ich sehr gespannt war. Am Aasee traf ich ein paar bekannte (grüße an die Band "Hauptsache Auffallen", Dietmar Klaus, Benny usw.). Wir diskutierten heftig über diese neue Modewelle mit den Iros auf dem Kopf (Penner wie Sascha, Ziege, Beckham, machten es vor und die ganzen (modernen) Popper machen es nach. Endlich trudelten auch die anderen von den Entenwiesen ein und hingen vor der barracke beim Aasee rum.

Der Eintritt war mit 8 € ok und ich war gespannt. SCHON DEINE SCHERBEN spielten eigene und gecoverte Scherben Songs.   Petrograd aus LUXEMBURG fiehlen leider aus, nach dem der Sänger sich alles brach, was zu brechen war. schone deine Scherben spielten sich sofort in die herzen des Publikums, welches diesmal doch richtig schön bunt war, da im Publikum alles vertreten war und die barracke auch schön gefüllt war. Alle wurden von der anarchistischen Grundidde der Texte angesteckt und sang atomatisch mit. Vor der bühne wirbelte ein kleiner Pogo der wie ein Wirbelsturm alles mitriss. Der Sänger hatte fast die gleiche Stimme wie Rio Reiser, vielleicht war sie noch ein bißchen Kraftvoller. Die Band konnte exakt jedes Lied nachspielen und nur beim Song " Macht kaputt, was euch kaputt macht" vermißte man das Original. Die eigenen Lieder waren auch ganz nett und man merkte musikalisch kaum einen Unterschied. Textlich gesehen, kam aber die kraft nicht so gut rüber, aber das wäre fast ja auch unmölglich. Nach langem Protest des Publikums gaben sie noch eine kurze Zugabe.Schone deine Scherben waren echt ein musikalisches Leckerbissen. Im Publikum traf man auch jetzt ziemlich viele Spontis an, die sich bestimmt in den 70iger zurückgebiemt fühlten. Als letztes spielten DADDY LONGLEG die mit ihrem POLITISCHEN und PERSÖHNLICHEN  Punk SONGS ZWISCHEN MELANCHOLIE, Melodie und Abkotz, dass Publikum da annahmen, wo Schone deine Scherben aufgehört hatten!! Den Schlagzeuger kannte man auch vom sehen her, da er wohl dem Schwarzen Gespenst zugehört und Konzete organisiert. Alle Leute, die gerne gekommen wären, aber keine zeit hatten, ihr habt voll was verpaßt!!

 

AGNOSTIC FRONT, COUNFOUTH  17.06.2002 Sputnikhalle Münster

 Nr 24

Da hat der Timo (Konzertveranstalter von WANKERS UNITED) einen ganz fetten Fisch an Land gezogen, Agnostic Front spielten in Münster. Ich sicherte mir sofort Karten für mich und Heiko, als ich davon erfuhr. Ich bin zwar nicht so ein großer Hardcore Fetischist, aber ab und zu benötige ich auch mal Musikabwechslung vom Deutschpunk und gehe Fremd in den Hardcore-Bereich. Am liebsten entspanne ich mich dann aber nicht mit Agnostic Front, sondern lieber mit RAWSIDE, DISCHARGE und RECHARGE. Agnostic Front sind so ab und zu ganz nett, aber auf Sampler-beiträgen haben sie mir bis jetzt gereicht.

Außer Heiko, konnte ich aber leider keinen anderen über reden, mit aufs Konzert zu kommen. Die anderen mussten halt am nächsten Tag arbeiten oder lungerten vor dem Eingang rum, da sie auch nicht so viel Geld opfern wollten.

Endlich traf ich ein paar meiner Lieblings SHARP Skinheads aus Ostbevern, die ich später auch mit dem Auto nach Hause brachte.

Die Vorband, CONFOUTH sollten angeblich Münster`s Monster Melody Hc-Lokalhelden sein, was ja schon irgendwie recht peinlich klingt. Die Mucke war ganz nett, aber dass war`s auch. Ich stehe halt mehr auf Deutschsprachigem Hardcore und war ein bisschen enttäuscht, dass noch nicht mal ein deutscher Text dabei war.  

Draußen traf man noch den Plastic Bomb-Verkaufsstand uns ich wurde echt wie ein Außerirdischer angeschaut, als ich es wagte auf einem Hardcorekonzert nach einer Abstürzenden Bríeftauben CD zu fragen. Aber man kennt sich halt und deshalb war der Typ wohl an meinem komischen Musikgeschmack gewöhnt.

Agnostic Front kamen mit `nem genialen Intro auf die Bühne und sofort schmetterten  sie ihre Hits runter („police state“, „united & strong“, „your mistake“, „believe“, „crucified“,  „gotta go“ und ein paar neue Stücke, wo ich den Namen nicht weiß).

 Absolut wütender, hasserfüllter und unglaublich schneller Punk, der mit seinen kurzen Attacken Maßstäbe setzte, steckte dass Publikum zum Ultra Blutpogo an. Habe echt noch nie einen so harten Pogo erlebt, wo die Zähne nur so durch die Luft flogen. Heiko ließ sich auch mit anstecken, aber nach wenigen Sekunden gab er es freiwillig auf, da dass mehr ein geboxe war und teilweise auch Kickbox-elemente besaß . Der Sänger lud dass Publikum (deshalb ?) ein, doch mal alle in eine Richtung, kreisförmig Pogo zu tanzen  Später wurde der Pogo ein bisschen zärtlicher und es gab vereinzelt nur noch ein paar dicke blaue Flecken.

Irgendwann war ich aber musikalisch für den Abend bedient und hörte zwei Streithähnen beim Diskutieren zu (Darf man als Sharp Skin Turnschuhe tragen und muss man als Punk einen Bierbauch haben, …..(-kein Kommentar-).

So dann habe ich ja noch die Ostbeveraner Sharps nach Hause gebracht (Habe echt noch sie so viele Chaoten in meinem Auto gehabt. Da war bis jetzt jeder stocken besoffener Punk dagegen harmlos. Später bei denen  zu Hause wurde weiter rumgegrölt, so dass am nächsten morgen die Anzeigen von den Nachbarn wohl Rekordverdächtig  ins Haus flatterten (bin mal gespannt???). Habe echt lange nicht mehr so viel gelacht.

 

 

 

08.06.2002 Münster B@rracke

ZSK   und   STAATSFEINDLICHE HETZE

 

Endlich hat das „SCHWARZE GESPENST“ mal wieder ein Punk-Konzert in Münster organisiert. Ich freute mich total auf das Konzert, da mal endlich wieder DEUTSCHPUNK angesagt war. Über ZSK hatte ich schon vieles gehört und sie wurden auch in ziemlich  vielen Punkrockfanzines abgefeiert.

Don Christian, Heiko und ich kamen gerade von der Bandprobe und wollten am HBF von Münster Felie abholen. Am Haupteingang des HBF waren doch recht sehr  viele Gaba-Skinheads, so dass wir uns sorgen machten um Felie, da sie genau da auf Don Christian warten wollte. Doch ihr war nichts passiert und wir konnten die Autofahrt zur Barracke vornehmen.

An  der Barracke traf man ein paar Bekannte Fratzen, von den man erfuhr, dass heute am Haverkamp Gaba-party (so ne Techno Musik, die von rechten Skinheads bevorzugt wird) stattfand und am Hbf über 150 Mann sich getroffen hätten.

In der Barracke war noch nicht viel los und ich sicherte mir erstmal den Eintritt von 4,-€uro.

Die meißten Leute sonnten sich am Aasee, direkt neben der Barracke und kamen erst rein, als die erste Band spielte.

Staatsfeindliche Hetze war der Name der Vorband. Sie gründete sich 1986 in Berlin- Kreuzberg  und benannten sich nach einem Paragraphen aus dem Strafgesetzbuch der DDR.

Plötzlich spritze richtig genialer Deutschpunk von der Bühne aus in die Boxen. Weiß nicht, wann ich das letzte mal so einen genialen Deutschpunk gehört hatte. Das war total die Rückverdummung und ich fühlte mich wie in den 80igern. Vor mir standen vier Musiker, die musikalisch fast so gut wie CANAL TERROR, SLIME, VKJ usw. waren. Der Sound betäubte mich und ich fand mich tanzend vor der Bühne wieder. Die Texte handelten über Politiker, Psychopaten, Lebenswege, Krankheiten usw und was ich so Textlich verstand, gefiel mir auch sehr gut. Nach dem Auftritt wollte ich mir sofort ein Tape kaufen von der Band, doch leider hatte die Combo ihre Tapes zu Hause gelassen (das ist also richtiger Deutschpunk), so dass ich mich mit einer CD zufrieden geben musste.

ZSK machen Skater-punk und ich war sehr neugierig als ich die doch noch sehr junge Band auf der Bühne sah. Das erste Lied kam mir sehr bekannt vor. Es hieß wunderbare Welt und befindet sich auch auf dem Sampler „BRD PUNK TERROR-Vol 3“. Das zweite Lied hieß glaube ich „Küsst die Faschisten wo ihr sie trefft“ und die ersten Pogogeilen flogen vor der Bühne durch die Gegend.

 Der Sänger machte auch eine ordentliche Bühnenshow und sprang mehrmals spielend mit seiner Gitarre von den Boxen runter. Als nächstes kam „THE PASSENGER, von Iggy Pop und Jim Purseys „IF THE KIDS ARE UNITED“! ZSK hatten sogar einen Gastmusiker auf der Bühne gehabt, da der original E-Gitarrist sich den Arm gebrochen hatte, was aber nicht sonderlich auffiel. Bei den letzten bei den Liedern war der Sänger total nackt und entzückte damit gekonnt das Weibliche Publikum.  

So ein geiles Konzert habe ich lange nicht mehr gehabt und ich werde es mit zu einem meiner Lieblingskonzerte küren

Später noch am Haverkamp gewesen und wollten uns mal die Gaba-typen näher betrachten, waren aber leider zu viele.    

 

 

 

 

 

 

FARMER`S SESSION (ACKERROCK) 01.06.2002  Freckenhorst

SPLINTER, CANBEER COWBOYS, DAILY HEY FIGHT usw.

 Nr 22

Geiles Wetter, frische Landluft , einen schönen Fußball Nachmittag (Deutschlands Nationalmanschaft siegt 8:0 gegen Saudi Arabien) und besoffene Nachbarn kommentieren laut das Spiel. Auf den Straßen war es richtig schön leer und man traf nur vereinzelt Kinder, die sich nicht für die WM interessieren.

 Noch mal ein großes SORRY an Anne, dass bei Dietmar kein Platz im Auto mehr war, aber dass der Hund mit musste, konnte ich leider auch nicht wissen.

Ackerrock fand dieses Jahr nicht statt, da die Veranstalter letztes Jahr stress mit dem Ordnungsamt hatten (die Konzertbühne hätte von einem Tüv kontrolliert werden müssen, was sehr teuer ist, und zu übertriebene Sicherungsmaßnahmen hätten getroffen werden müssen). So fand dieses Jahr das Festival unter anderem Namen statt und wurde als privat Party getarnt. Da wir Punks im Münsterland ja angeblich auch alle Bauernlümmel sind, finden auch mal Punkkonzerte auf einem Bauernhof statt. Bei uns ist das mal eine schöne Abwechslung zu Konzerten in Kneipen, Hallen usw. .

Als erstes spielten CANBEER COWBOYS. Sie zogen in meinen Augen leider die Arschkarte, da es die erste Band immer am schwierigsten hat. Doch musikalisch konnten sie wieder total überzeugen und waren für mich eigentlich mit Splinter die beste Band am diesem Abend. Das liegt aber auch daran, dass beide Bands sich mehr der Punkmusik verschrieben haben.  Es bildete sich jeglich ein kleiner Pogokreis von 4-5Mann. Die Band hätte bestimmt das 10 fache verdient. Canbeer Cowboys hatte ich ja auch schon letztes Wochenende in Ahlen gesehen und auch dort war ich sehr zufrieden mit ihnen.

Als nächstes kam so ne Speed Metal Band und unterhielt das Publikum mit wildem rum gehämmer auf den Instrumenten. Total Lustig war ein Lied das hieß „never forget“ und das Lied bestand auch nur aus diesen beiden Wörtern. Zumindest sangen Dietmar und ich schön mit, denn endlich kannten wir auch ein Metal Lied. Sonst gab es bei dieser Band  nichts sehenswürdiges zu berichten, außer, dass der Sänger noch bei einer Action, wo er von der Bühne sprang, einen Zahn verlor und leicht blutete.

Die Wirkung des Biers war bei diesem heißem Wetter auch sehr stark, so dass einige Leute wieder auf dumme Ideen kamen und einen auf „Jack Ass“ machten. Sie nahmen einen großen Treckerreifen, legten sich rein und rollten einen Berg runter. Splinter legten schon los, aber das Publikum interessierte sich mehr für die Showeinlagen mit dem Reifen. Doch nach einiger Zeit wurde es auch langweilig und man richtete sich wieder mehr zur Bühne.

 Splinter hatte ich auch schon öfter gesehen und die Bandmitglieder sind mir genau wie die von Canbeer Cowboys ziemlich sympathisch. Aber da ich nicht als Schleimscheißer da stehen möchte, muß ich sagen, dass Splinter keinen guten Tag erwischt hatten. Das lag aber vielleicht auch daran, dass die Sängerin, die ich immer gerne Britney Spears genannt habe stimmlich durch eine OP leicht angeschlagen war. Pogo gab es auch nur vereinzelt und man genoss lieber sein Bier.

Als letztes Band spielten  Daily Hey Fight, die mit ihrem Cross-over/ New Metal/ sich schon viele Fans erspielt hatten, zumindest in der eignen Clique, da sie von ihr bei jedem Konzert unterstützt werden. Die Clique feiert auch nur ihre Band ab und um die anderen Bands  kümmerten sie sich nicht. Naja, muß halt jeder selber wissen. Von dem Konzert bekam ich leider aber nicht mehr viel mit, da ich mit dem frisch gemähtem Heu in der nähe der Bühne doch recht allergische Probleme bekam (Niesanfälle und krampfhaftes Naseputzen).

 Aber da war ich auch selber schuld, da ich mich auf eine Heuschlacht einließ. Doch nachdem ich 5000 Taschentücher voll geschnieft hatte, ging es wieder und ich schaute mir die Band an. War zwar nicht schlecht, aber irgendwas fehlte mir. Daily hey Fight hatten nicht ihren Hit „Punkrockdiva“ gespielt. War vielleicht auch besser so, denn was hat so eine Band mit Punk zu tun, wo einer von denen ein Cop ist.

Später wurde noch von der Platte CANAL TERROR gespielt und ein heftiger Pogokreis bildete sich bei dieser cult Mucke. Aber echte Punkkonzerte beginnen ja auch erst um 24.00Uhr.

 

 

 

 

 

MUNDRAUB, CANBEER COWBOYS, LEAVING HOPE   

AHLEN 24.05.2002  im JUK-Haus

 nr.21

Ist echt schon lange her, dass ich ein Konzertbericht getippt habe, obwohl ich eigentlich jedes Wochenende auf einem Konzert war.( Ich habe irgendwann in der Barracke zwei schlechte CRUST Bands gesehen, in Recklinghausen am ersten Mai eine geile SKA Band, auf dem Stadtfest in Münster die HOTTEN HEMPELZ (astreine Banditenmusik) und auf dem Pfingstcamp noch die SIX PACK LOVERS.)

Anne, Dietmar und ich beschlossen uns mal wieder nach Ahlen zu fahren, um uns Nachwuchsbands rein zuziehen. Ich halte es sowieso für ein Armutszeugnis, wenn man nur auf größere Konzerte geht. Unter den unbekannten Bands gibt es auch immer viele Leckerbissen zu finden. Das hat für mich auch nichts mit Punk zu tun, wenn man nicht Musik offen ist  und Nachwuchsbands keine Chance gibt. Letztes Jahr war ich auch auf diesem Konzert im Jugendheim und außer RANZIGER TEE waren alle vorherigen Bands auch vertreten. Die Hinfahrt hat wieder ein bisschen länger gedauert, bis man endlich die Hütte gefunden hatte. Wir tranken erstmal ein Begrüßungsdrink und trafen sofort bekannte Gesichter (Gruß hier an  Richter Unrecht, M@rc und dat Geburtstagskind).

Der Eintritt war mit sechs €uro echt in Ordnung, aber die Kassierer machten wieder mit dem Bier ärger und Dietmar durfte die letzten beiden Schlücke nicht drinnen trinken. Wenn ich an der Kasse arbeiten müsste, dann würde ich bei einer Dose doch eine Ausnahme machen und ein Auge zudrücken. Ist klar, dass man keinen Verlust machen möchte, wenn es innen drin auch Getränke zu kaufen gibt. Aber solange nicht ein ganzer Rucksack voll mit Bier ist , geht das doch voll in Ordnung.

Als erste Band spielten LEAVING HOPE und ich hatte total vergessen, dass das eine Speed Metal Band war. Der Sänger grunzte die ganze Zeit lustig rum und die eingefleischten Metaller moschten ihre Mähnen durch die Gegend. Sah ganz lustig aus, da sich ungefähr 30 Man an der Bühne festhielten , um ihre Haarpracht wild durch die Gegend zu schütteln. Dietmar und ich probierten es auch mal aus, aber leider waren unsere Haare zu kurz. Ich hatte auch noch Angst, dass ich meine wertvollen, auf der Kopfhaut angesammelten Schuppen dabei   verlieren würde.

Cannbeery Cowboys versammelten sich auf der Bühne und machten einen kleinen Soundcheck. Leaving Hope hatten noch ihr lächerliche Fahne auf der Bühne gelassen und auf meine Anregung wurde die Fahne umgeklappt. Der Laden fühlte sich langsam mit Punks und Müsli Studenten.   Cannberry Cowboys legten sofort mit ihrem fettigen Punkrock-sound  los und ein richtiger schöner Pogomob von 15 Mann bildete sich. So einen schönen Pogo habe ich lange nicht mehr getanzt, da richtig schön viel Platz vorhanden war, um sich auszutoben.

Cannbeery Cowboys hatte ich schon mehrmals gesehen und schon das letzte Mal war ich total begeistert von dieser PUNKCOMBO. Diese Band wird echt nach jedem Auftritt immer besser, aber vielleicht lag das auch am neuem Gitarristen., zumindest war das heute ein Höhepunkt. Der Hit schlecht hin war das Lied „meine Mutter ist ein Punk“ und es wurde ordentlich gepogt. Ich hätte mich am Liebsten total verausgabt, aber ich wollte ja auch noch bei MUNDRAUB durch halten können und außerdem war ich ja nüchtern, da ich AUTO fahren musste. Von RAMONES kam noch eine geiles Coverlied (THE KKK TOOK MY BABY AWAY) und von der Terrorgruppe, „wir müssen raus“! Aber bei einer guten Band geht die Zeit leider auch immer viel zu schnell um…. , schade!

Auf MUNDRAUB war ich ja auch total gespannt, da diese Band auf Dietmars 30sten gespielt hatten und mit dem neuen Sänger letztes Jahr, der Hammer schlecht hin waren und locker an Toxoplasma und an andere Bekannten Deutschpunkbands der 80iger rankamen. Aber als ich die Typen auf der Bühne sah wusste ich schon, irgend eine Wandlung muß stattgefunden haben. So lange Haare hätten selbst TOXOPLASMA nicht getragen. Die Musik ist total metallastig geworden und ich war sehr enttäuscht, dass waren nicht mehr die MUNDRAUB, die ich vor einem Jahr so sehr geschätzt habe.   Ich wollte gerade enttäuscht aus dem Konzertraum rausgehen, da hörte ich die ersten Töne von „Deutschland muß sterben“ (-SLIME-) und rannte schnell in den Pogokreis, der aber jetzt mehr von Metallern besetzt war. Doch schon nach paar Sekunden muss eine Seite oder so vom Gitarristen gerissen sein, so dass der (Metal) - Drummer   ein überflüssiges Schlagzeugsolo startete und meine Stimmung total unten war.

Nach ein paar Minuten ging es weiter, aber ohne mich. Ich genoss lieber die frische Luft draußen. 

Gott sei dank hattte sich die Fahrt nach Ahlen für die Cannbeery Cowboys gelohnt !!

PUNK AIN`T DEAD, IT WAS JUST A LIE!!!

 

DIE TOTEN HOSEN, 23.04.2002 Münster

 Halle-Münsterland      NR20

 

Es gibt echt Konzerte, auf die man sich lange drauf freut und so war es bei mir vor diesem Konzert. Ich weiß gar nicht mehr so genau, wann ich mich das letzte mal auf ein Konzert so riesig gefreut habe (Ich glaube das war vorm VIBRATORS Konzert und DRITTE WAHL Konzert, das letzte mal so)? Ich weiß jetzt kommen wieder viele Punks an und verstehen nicht wie man auf so ein Konzert noch gehen kann. Aber dat ist mir total Schwanz. Ich bin mit den Toten Hosen halt aufgewachsen und bin durch ihnen so ziemlich zum Deutschpunk gekommen. Ich war zwar auch enttäuscht, dass sie bei „WETTEN DASS“ waren, aber jede Band hat halt so seine Fehler. Die Toten Hosen haben halt auch ziemlich viele geniale Lieder geschrieben (Sekt oder Selters, Opelgang, Freitag der 13, Punk was, Wort zum Sonntag, pushd again, Warum werde ich nicht satt, Willkommen in Deutschland, Schönen Gruß und Auf wieder sehen usw.)  . Mir gefallen zwar mehr die alten Sachen, aber bei den neueren sind auch viele Leckerbissen  dabei. Live sind die Toten Hosen immer noch total erste Sahne und bieten dem Publikum eine Bühnenshow, wo andere Bands einen Herz-Kreislauf-Kollaps kriegen würden. Fabsen und icke hatten die Schnapsidee, ein Transparent (auf einer Tapete) zu malen. Das ist echt uns nicht leicht gefallen einen dummen Spruch zu finden, aber mit „ THE DTH TOOK OUR VOM AWAY“ (original von Ramones „THE KKK TOOK OUR BABY AWAY“) haben wir wohl eine ganz gute Wahl getroffen.

Draußen vor der Halle waren  schon viele Hosen Fans, als ich ankam und viele hatten von denen auch schon tief ins Glas geschaut und konnten kaum noch ihre komischen Fußball Lieder singen. Ein paar Punks hatten auch den Weg zum Hosen-Konzert gefunden und präsentierten stolz ihre Bierbäuche.

Die Secuirty Leute waren endlich auch mal cool drauf, da ich sogar eine Bierdose mit rein nehmen durfte und meine Tapete mit dem Spruch. Meine Nieten hatten sie mir auch nicht abgenommen, obwohl der ganze Mülleimer voll damit war.

Innen drin traf man super viele Punkrocker, die sonst in Münster auch auf Konzerte gehen, auch wenn mal eine unbekannte Punkband am Start ist. Ich traf einige Bekannte und viele Leute, die sonst bestimmt ehr auf eine CDU Veranstaltung gehen würden.  Ich ging erstmals vom Nebenraum in die Halle und war positiv erstaunt, da es diesmal die kleine Halle war. Ich hätte an diesem Tag echt gewinne machen können, da ein Typ für mein Sex Pistols T-Shirt und Pullover mir 80 €uro bot, aber keine Chance! Endlich kamen meine Kollegas an und zusammen gingen wir vor die Bühne.

„A“ waren an diesem Tag die Vorband und wurden vorher als die Punkrockband schlecht hin hoch gelobt. Nööh sorry, aber so eine Musik (New Metal/Cross over) hat für mich mit Punkrock nichts zu tun. Wer mit Bloodhound-Gang auf Tour geht, der darf doch nicht mehr sehr ernst genommen werden, oder? Wenn wenigstens noch die Musik in Ordnung gewesen wäre …. , ist ja auch egal. Die Toten Hosen haben sonst ja fast immer gute Vorbands gehabt (Terrorgruppe, Beatsteaks, Social Distortion usw. ), da kann man mal einen Fehlgriff verzeihen. Das Publikum war geteilter Meinung und einige sprangen begeistert in die Luft und klatschten wie die Irren in die Hände. Bei anderen sang die englische Band gegen gelangweilte Mienen an.

Endlich ging das Licht aus und die Toten Hosen setzten mit ihrem griechischen Intro den Anfang. Von allen Seiten wurde gedrückt und geschubst und vor mir wurden einige Fans schon ordentlich von anderen begraben, nachdem sie gefallen waren. Champino und die anderen kamen auf die Bühne und Champino schob eine große DTH Fahne nach oben. Nach dem dritten Lied rollten wir unsere Tapete aus, aber irgendwie hatte das wohl keiner gesehen, so dass unsere Arbeit anscheinend doch umsonst war. Denn dann kam schon das nächste Lied und vom Pogo wurde die Tapete in Einzel -Teile zerlegt. Ich entschied mich nach vorne durchzupogen, um bessere Sicht zu haben. Vor mir fielen ein paar Menschen auf den Boden und ich wurde mit mehreren von hinten geschubst, so dass wir auf sie flogen und erstmal nette Bekanntschaft mit dem Boden machen konnten. Aber andere waren schnell zur Hilfe bereit und zogen uns wieder nach oben. Karl Nagel (Sänger der Münsteraner Punkband MUFF POTTER) traf man auch vor der Bühne. Irgendwie ging mein Schuhband auf und ist ja klar, dass man dann wieder auf den Boden fällt und irgendwie stapelten sich alle auf mich und es dauerte echt ein bisschen länger bis wir alle wieder oben waren. Dabei verlor ich eins meiner Nietenarmbänder und der Schweiß floß wie ein Wasserfall in meine Augen. Champino kündigte gerade ein Lied von den Ramones an uns ich war doch sehr erstaunt, dass sie sich fürs Lied „THE KKK TOOK MY BABY AWAY“ entschieden haben (vielleicht haben sie also doch unsere Tapete gesehen?!!). Ich ließ mich erstmal raus tragen von den Security Leuten, da ich echt erstmal ordentlich Luft schnappen musste und schmerzen am linken Bein hatte. Die Secuirity Leute hatten das wohl gesehen und wollten mich zu den Sanitätern bringen, aber so schlimm war das doch auch nicht mit meinen Schmerzen und ich wollte halt nur eine Zigarette rauchen. Aber die Security Leute bei den Toten Hosen sind echt cool drauf und im Gegensatz zum Ärzte Konzert in Dortmund, bekommt man auch ein bisschen Wasser als Erfrischung zugekippt. Auf der großen Leinwand auf der Bühne wurden immer wieder viele ältere Kurzvideos der Hosen während der Lieder eingeblendet. Ich war so fasziniert teilweise von ihnen, dass ich vergaß, dass die gleiche Band vor mir stand.  Campino schmiss ein paar Bierdosen ins Publikum und ich hatte das Glück und fing auch eine. Nach der ersten Zugabe spielten die Hosen „Freitag den 13“ und Champino kletterte danach auf die Sitztribühne und sprang von dort ins Publikum (ca. 3,5 Meter Höhe!). Das Publikum war echt  schockiert und einige atmeten echt tief durch, als Champino wieder lächelnd auf den Beinen stand.  Nach der zweiten Zugabe war das Konzert zu ende und die Kondition ließ bei mir langsam nach und ich musste mich erstmal hinlegen.

Cooles Konzert, aber bestimmt nicht das beste Hosen Konzert was ich gesehen habe. Aber die Toten Hosen sind auch nach meinem vierten Konzertgang nicht langweilig geworden. Und die Band scheint echt eine gute Kondition zu haben. Beim nächsten Konzert bin ich wieder dabei. Völlig berauscht und zugedröhnt waren diesmal irgendwie aber keine von irgend welchen lustigen Zigaretten, wie bei meinem ersten Hosen Konzert (1996), wo fast mehr Leute (zu meißt Punks) besoffen und zugekifft in der Ecke lagen. Tja die Zeiten ändern sich halt.

 Zu Hause erfreute ich mich erstmal einer kalten Dusche und nippte mir dabei eine Wasserflasche leer und kippte ermüdet und glücklich ins Bett.

 

 

 

NR.19

 das Poster habe ich mir auf dem Konzert geklaut!!!

KASSIERER Spelle im Maxxx 13.04.2002

 

„Was?! Hier soll die Bühne sein, das ist doch noch fast der Eingang? Das wird doch beim Konzert total scheiße wenn da ordentlich pogo getanzt wird und man selber aus dem Konzertraum raus möchte und dann noch so eine kleine Tanzfläche!?“

Das war mein erster Eindruck von diesem scheiß Konzertort. Die Vorband macht irgend so ne komische Musikrichtung aus Cross-over, New Metal und Hardcore und ging mir echt ordentlich am Arsch vorbei. War aber trotzdem lustig sich die auf und ab springenden Tänzer anzuschauen, die vor der Bühne ihre Tanzeinlagen zeigten.

Im Vorraum lächelte mich ein schickes Kassierer Poster an und ich entschied mich es von der Wand abzumontieren. Doch was ich nicht wusste, war, dass ich dabei von den Türstehern beobachtet worden bin und die da drüber wohl nicht gerade Glücklich waren. Am Eingang nahmen sie mir das Poster ab und ich musste mir ein neues Poster suchen, aber im Konzertraum gab es leider keine mehr umsonst an der Wand. Am Plattenstand wollten die dafür sogar 2.50 €uro haben und so ein scheiß mache ich doch nicht mit. Die Poster dienen doch auch nur dafür, dass an Tagen vorher damit Reklame für das Konzert gemacht wird und am Konzertabend, haben sie ihren Auftrag erfüllt. Das hat doch wirklich nix mit Punk zu tun, einem nicht das ergatterte Poster weg zu nehmen.

Dafür  legte der DJ ordentlichen Deutschpunk auf und man genoss Bands wie die Strafe, Slime und Molotow Soda. Zwischendurch kauften wir uns alle leckere Pizzen und trafen dabei auch einige Bandmitglieder von den Kassierern. Dirk fragte Wolfgang Wendland sofort nach einem gemeinsamen Foto und Alice musste knipsen. (Das Glück stand Wölfi hier im Gesicht geschrieben, oder war es nur die Vorfreude, dass er den Jungpunk später den Arsch auslecken durfte?) Das Jungvolk nahm es mit der Rückverdummung sehr Wörtlich, welches die Ziele der Kassierer und der APPD waren und vor dem Eingang klebte ein dicke Kotzspur auf dem Gehweg. Draußen traf ich noch ein paar nette Typen (zB die von der Hompage HTL-BF, die auch verlinkt habe und ein paar Leute, die am Tag vorher in Münster beim Supernichts-Konzert waren.

Innen drin marschierten die ollen Kassierer, während ihres  geilen Intros auf die Bühne und begrüßten um sich herum ein paar Fans. Ein richtig schöner Pogo stampfte durch die kleine Tanzfläche, wo sonst bestimmt nur Discomukke gespielt wird. Ich tanzte auch ordentlich mit, aber irgendwie war dass ein großer Fehler, da ich ja ne Fette Pollenalergie habe und deshalb fast aus den Latschen gekippt wäre. Auch verlor ich ein paar Buttons von meinem Holfällerhemd von the Clash uns Boskops.   Ich quetschte mich erstmal durch den Bühneneingang, vorbei an dem Pogomob und schniefte auf der Toilette erstmal ne halbe Stunde meine Nase, bis der ganze Schnott raus war. Da ich ja Auto fahren musste ging ich erstmal ins Auto und gönnte mir ein bisschen Antialk und lauschte Canal Terror.

Kassierer sah ich jetzt zum vierten mal und irgendwie waren die ganz nett, aber die Bühnenshow ist auch immer  die gleiche. Nur dass Wölfi heute nicht nackt war und einige Fans sahen das sogar als Beleidigung an, so wie die mir das nachher erzählten. Ich würde das auch nicht machen, wenn das so doll erwartet wird von ihm. Ich schoss noch ein paar nette Fotos von der Band und gesellte mich zum Heiko und traf dort auch Steffi. Dann trafen wir noch Lars und zusammen pogten Dirk, Heiko und ich noch  mit den anderen Konzertgängern ordentlich mit. Auf die Bühne kamen dann noch so ein paar komische Gestalten, die auch einmal Instrumente spielen durften, aber na ja …… , ich will nicht wieder so viel meckern. Ich war Lars und Dirk echt dankbar dass sie mir eine „Räuberleiter“ machten und ich so vorm Eingang des Maxx  ein Poster aus einem Platikfenster klauen konnte. Doch plötzlich kam wohl der Hausmeister und beschwerte sich, was das sollte, aber dann erlaubte er mir doch, dass Poster mit zunehmen. So habe ich an diesem Abend wenigstens auch noch mein Poster bekommen!!! Ich schätze mal nicht, dass das mein letztes Kassierer Konzert war, aber ich werde wegen dieser Band bestimmt nicht mehr soweit fahren. Die bisherigen Konzerte in Münster waren irgendwie doch lustiger und die Kassierer waren da auch immer besser drauf.  Lars entschied sich Gott sei dank noch die anderen nach Münster zu bringen und so musste ich nur noch Heiko nach Hause bringen. Unterwegs trafen wir noch bei Mc Dreck auf dem Parkplatz ein paar bekannte Punks und Skins, die auch immer Münster bei Konzerten unsicher machen. Der Tag war für mich noch lange nicht zu Ende, dabei uns zu Hause, Hausparty stattfand, da  mein Bruder seinen 22 Geburtstag feierte. Um 6.30 fiel ich müde ins Bett.      

 

 

 

Nr.18

Supernichts Leeze 14.04.2002

 

Wir kommen echt immer auf dumme Ideen, statt mit dem Bus vom Bahnhof zur Grevener Straße (Leeze) zu fahren, haben wir uns überlegt, den Weg zu Fuß zurück zu legen. Ich weiß auch nicht wo wir hergelaufen sind, aber wir waren irgendwie fast eine Stunde unterwegs, obwohl der Weg bestimmt nur eine halbe Stunde in Anspruch nimmt. Aber der Hinweg war mit Kassettenrecorder und lecker Karlsquell lecker zu bewältigen. Auf dem Weg zur Leeze fanden wir noch einen Klodeckel und hatten die Idee, Supernichts die zu schenken. Eigentlich wollte ich ein Konzert für die Münster planen, aber das hat leider nicht geklappt. Einige Münsteraner Punks und wir unterschrieben den Deckel und malten noch coole Sprüche drauf. Die Vorband war total der Reinfall und wir freuten uns als SUPERNICHTS endlich los legten. Supernichts hatten wohl wieder Bock gehabt auf Jackets und sahen wieder so aus, als würden sie gerade von einem Vorstellungsgespräch kommen. Supernichts spielten wirklich ihr ganzes Set runter und konnten mit coolen Kommentaren das Publikum einheizen. Sie spielten auch wieder meine Lieblingslieder von ihnen (Pärchenterror, In meiner Szene bin ich Punk, Ich möchte Teil einer Seniorenbewegung sein, Menschen raus usw). Die Nichts-Super-könner haben mir total gefallen und deshalb überreichten Dietmar und ich ihnen die den unterschrieben Klodeckel. Ich hoffe mal dass die sich über ihn gefreut haben und wir beide wurden erstmal umarmt. Dann kam das Lied ich bin nicht INGO DUBINSKI und das Publikum durfte auch mitsingen und andere Promis wurden in diesem Lied gewürdigt.

Dietmar und ich entschlossen uns mal wieder spontan ein Interview mit denen zu machen und ich werde es in den nächsten 2 Wochen abgetippt haben. Die erzählten uns dann noch, dass der Toilettendeckel von Konzertgängern misshandelt wurde und draußen in 30 Einzelteile gefallen sei. Aber Berd versprach uns es zu hause wieder zusammen zukleistern.

Auf der Rückfahrt im Bus (gott sei dank!!) waren dann einige wieder so hacke, dass sie ihre Lungenschmacht nicht unterdrücken konnten und im Bus rauchen mussten.

 

 

 

Nr: 18

 

 

EASTER SKA PARTY 28.03.2002 MÜNSTER TRIPTYCHON

mit LOADED + NO TALENT NISSARY

 

Saufen ist ja eigentlich nicht gerade mein bester FrOind. Aber manchmal verspühre ich auch die tiefe Lust in mir und genieße mier viele Blonde Erfrischungsgetränke. An diesem Tag trafen wir uns bei mir und Maria (gruuuzzz, extra aus Braunschweig angereist) und Anne präsentierten ihre neuen Haarfarben und zusammen sahen wir ehr aus, als wollten wir auf ein Abstürzende Brieftauben Konzert und nicht gerade zu einem SKA Konzert. In Münster sicherten wir uns ein Träger DAP und besuchten noch Alice, die Sturmfreie Bude hatte. Dirk und David waren auch schon bei  ihr ordentlich am süppeln, da sie so komische Saufspiele spielten. Zusammen schlenderten wir dann los und ein Kassi mit LOKALMATADORE begleitete uns auf dem Weg zum Haverkamp, wo auch das Triptychon sich befindet.

Am Haverkamp war heute nicht so viel los, da in Münster im Odeon DR DING UND THE SENIOR ALLSTARS spielten. Die erste Band war anscheinend so schlecht, dass ich vergessen habe wie ungefähr der Punkrock Sound war. Die Typen waren ja angeblich eine Münsteraner Punkband, aber vom Aussehen, sahen die mehr aus, als seien sie Vorbänd von Liquido.

Ich hing lieber draußen ab und traf dort auch endlich die SDAJer (kein Bock euch alle aufzuzählen). Dort war auch eine ganz nette feucht fröhliche Stimmung und Dirkie unterhielt uns mit seinen besoffenen Showeinlagen.

Loaded machten einen ganz coolen SKA, SOUL, Mod und Punkrock Sound und ein kleiner Pogokreis von etwa 20 Mann bildete sich. Loaded coverten auch viele Bekannte Ohrwürmer (A Mixture Of -'The Clash - Skatalites - AC/DC - Cock Sparrer - Madness) und wußten so gekonnt die Münsteraner Musikszene zu unterhalten.

netter Abend, proooost und dicke Eier, auf eine geile OSTERFEIER!

 

 

 

 

 

 

Nr. 17.)

 

(Rassmus, David, Robert, alte besetzung))

 Gary                   24.03.2002            Münster    Gleis 22 
Gary!!! Neeeee Leude ich red net von Geri H. ich red von GARY!! Häää wer isn des??? .
Gary besteht zum Beispiel auch aus Robert Stadlober , der vielen Bekannt ist aus Filmen wie zb: Engel und Joy, Crazy usw. . sein könnte.  Bestimmmt  ist es nicht so einfach für das Trio, Musik zu machen, wenn man einen bekannten deutschen Jungschauspieler in der Gruppe hat.  Die Typen singen auf englisch und schreiben ihre Songs selbst. Gary orientieren  sich an Bands wie z.B. Travis, Lemonheads. Ich weiß jetzt viele fragen sich jetzt warum ich auf solche Konzerte gehe? Aber ich bin auch ein bißchen Musik offen und mir ist das so wie so scheiß egal, was andere darüber denken, auf welche Konzerte ich gehe! Ich fand den Film "ENGEL und Joy" einfach nur geil und wollte den Schauspieler auch mal in echt sehen. Das Gleis 22 war ein bißchen weniger gefüllt wie sonst und zu 90% waren Mädels da, die nur wegen  ROBERT gekommen waren. Die Vorband, dessen Namen ich vergessen habe, war grotten schlecht und die Sängerin erinnerte mich und Fabsen an unsere Sängerin Kertin von Oirofighter. Die haben beide volle kanne Ähnlichkeiten und Fabsen und ich sind uns sichher, dass wir Kertin aus der Band feuern werden, da wir kein Bock haben live so pop mäßig rüber zu kommen. Also wie gesagt, die Vorband war nicht so mein Fall und das war ein Abklatsch von Tocotronic und die Sterne (die genau so scheiße sind, ups ich glaub ich bin doch nicht so Musik offen!!). Oli hieß die zweite Vorband, und diese Band war eine einzelne Person,  den wohl keiner in seine Band haben möchte. Der Typ war echt ganz lustig und hate teilweise echt lustige Texte gehabt. Ich fand nur scheiße, dass er Social Distortion Fans und Canal Terror in seine Lieder mit durch den Kakao gezogen hatte. Gary kamen auf die Bühne und  taten mir leid, da dass Münsterraner Publikum heute doch sehr Tanzfaul drauf war. Nur drei bis vier Leute tanzten Pogo und gingen damit auch vielen anderen Konzertbesuchern auf den Piss. Gary fanden dass wohl auch nicht so dolle und ermahnten diese, doch nicht so rum zu moschen. Der Sound war heute doch recht leise und man konnte sich auch noch gut unterhalten mit anderen Konzertgängern. Gary spielten noch eine Zugabe und hatten dann, so schien es mir auch nicht mehr so großen Bock gehabt. Total cool fand ich, dass sie sagten, dass Münster mit GREEN HELL mit einer der besten Plattenläden in Deutschland hat. Garys machten eigentlich einen ganz netten Eindruck, aber waren betimmt schon mal vom Publikum besser abgefeiert worden und so ließ ihre Motivation auch schnell nach. Ich freue mich echt wieder auf ein richtiges DEUTSCHPUNKKONZERT und gehe halt auf solche Konzerte, damit ich Abweckslung habe und das  nächste Punkkonzert wieder mehr genießen kann!!!! 5 von 10 Punkten für diesen Abend!

 

 


 
16.)

 

Betontod

 

Wohlstandskinder und BETONTOD 22.03.2002

Triptychon Münster

 

Ich habe mal gehört, dass man sich wieder nüchtern tippen kann und das werde ich jetzt ausprobieren, ............................... .

Wohlstandskinder und Betontod luden zu einem Konzert im Triptychon ein. Auf dieses Konzert war ich ja echt gespannt, da mich Betontod neugierig gemacht haben, nach ihrer neusten geilen Platte („Stoppt uns wenn ihr könnt!“) und Wohlstandskinder angeblich  nicht gerade eine ernstzunehmende Punkband ist.

 Betontod klapperten kurz vorm Konzertbeginn ein und bauten schnell ihre Anlagen auf.

Es wurde beim Beginn sofort ordentlich gepogt und Betontod spielten gute Partymucke, so dass das Bier nur so kreuz und quer durch die Gegend spritzte. Doch plötzlich war vom zweiten Gitaristen der Verstärker im Arsch und es gab erstmal eine kleine Pause. Doch alle Bemühungen des Gitaristen waren umsonst und der Verstärker konnte nicht wieder repariert werden. Die Band musste ohne den zweiten Gitaristen weiter spielen.

Ich hätte mir echt vorstellen können, dass viele andere Punkbands hier aufgehört hätten, aber Betontod machten ohne zweite Gitarre weiter und Namen es mit Humor. Das Publikum   ließ sich anstecken und feierte ordentlich  mit wildem Pogo weiter. Der Sound war nicht mehr gerade der Beste, aber manche andere Band hätte aufgehört oder alle hätten gleichzeitig einen Herzinfakt bekommen. Bei Betontod merkte man echt, dass sie spielten um Spaß zu haben. Betontod klingen etwa ungefähr  so wie DRITTE WAHL und brachten trotzdem noch einen guten Sound rüber.

Wohlstandskinder fingen anzuspielen und mehr so Gymnasiasten stürmten den Pogomob. Wohlstandskinder wurden von den meissten  Konzertgängern  mindestens akzeptiert oder halt auch abgefeiert. Es flogen schon ordentlich Flyer und Zeitschriften durch die Gegend und die Band wurde des Öfteren damit beworfen. Wenn es dabei geblieben wäre. Wäre dass auch nicht so schlimm  gewesen. Aber dann flogen auch ein paar kaputte Flachen auf die Bühne und trafen fast den Sänger, aber der konnte gerade noch ausweichen. Der Sänger war richtig wütend und beschimpfte die anonymen Werfer. Das Konzert wollten die Wohlstandskinder abbrechen und erst nach etwa 10 Minuten ging es doch weiter. Aber die Stimmung war echt sehr gereizt. Die Randalemacher wurden nachher auch noch des Triptychon verwiesen. Ich mochte WSK auch nicht, aber dat weiß man ja vorher das die spielen und dann soll man halt zu Hause bleiben. Ich bin aber auch mehr für Betontod gekommen, aber kaputte Flaschen zu werfen ist echt krank. Mich kotzen ja auch Bands an, die sich übers Bierspritzer aufregen, dass ist echt albern, aber bei Flaschen, da hört der Spaß aber echt auf.

WSK gefielen mir trotzdem nicht so gut, wie auf Platte, aber die hatten nach den Vorfällen auch bestimmt einen schlechten Tag gehabt, die Ansagen wärend des ganzen Abends waren voll nichts sagend. Wohlstandskinder gaben noch ein paar Autogramme (echt kein Scherz) und teigten stolz ihre Adidas Klamotten. Betontod verschenkten noch ordentlich Maxi- Cds und ich konnte auch noch eine ergattern.  Ich habe mir auch noch ein Fanzine gekauft (Rock Hula) und eine Platte von Kinderkacke (das sind bestimmt WSK!? ) Voll die lustigen Parolenpunktexte und die Band Atemnot würden sich noch ein mal im Sarg umdrehen. Lieder wie Scheiß Spießer, Scheiß Bullen, scheiß Kommerz und Scheiß Scheiß sprechen echt für sich *lustig*! Also über WSK habe ich irgendwie noch keine richtige Meinung, aber ich glaube so richtige revoluionäre Musiker sind das auch nicht. Ich habe mal gelesen die Ärzte können abdanken, hier sind die Wohlstandskinder mit ihrem neuen Album! - näh tut mir Leid, da hört der Spaß auf, wer sowas schreibt, der ist doch nicht besser als solche Flaschenwerfer!!

................... tja ich dachte bis gerade echt, dass man vom Tippen wieder schneller nüchtern werden würden, aber dass ist leider eine Lüge gewesen. 7 von 10 Punkten für diesen Abend.

 

 

 

 

 

15.)

 

 

 

DRITTE WAHL & ZIVILCOURAGE

09.03.2002 Spelle im Spunk

 

 

Also die Hinfahrt war echt wieder total Chaotisch, da wir (ich Fahrer, Heiko, Dietmar, Fabsen und Freddie) lange gebraucht haben um Spelle und den Spunk zu finden.

Endlich angekommen trafen wir Alice, Dirk, und David und sicherten uns schnell den Eintrittspreis von 7 €uro. Wir entschieden uns auf dem Hof erst einmal die Anlage im Auto voll aufzudrehen und mit deftigem Deutschpunk vor der Tür ordentliche Stimmung zu machen. Es kamen sofort auch eine kleine Horde Punks zu unserm Auto und zusammen genossen wir ein paar feucht fröhliche Schlücke.

Innen drin traf ich Steffi und viel andere Bekannte Gesichter. Auch die Speller Punkband „die Kinder Bahnhofsklo“.

Am Plattenstand trafen wir Gunnar von Dritte Wahl und Fabsen zeigte ihm erstmal die Fotos vom Punk im Pott, wo sie auch gespielt hatten (Konzertbericht siehe weiter unten).

Dietmar, Fabsen und ich fragten Gunnar ob er Lust auf ein Interview hatte, für meine Hompage. Er war echt nett und willigte so fort ein. Ich holte noch schnell meinen Kassi (Kassettenrecorder) und wir gingen in den Backstageraum. Gunnar war echt total gesprächig und wir redeten über eine Stunde. Das Interview werde ich in den nächsten Tage wohl abtippen. Ich habe mir das Tape schon angehört, nur leider hat Gunnar so eine leise Stimme gehabt, dass ich wohl mir ein Stethoskop ausleihen muß  (mein Kassi ist aber auch schon recht alt und hat schon mehre wilde Parties überstanden). Aber keine Angst, dass Interview (mein erstes!!!) werde ich noch auf diese Hompage drauf tippen.

Durch das Interview verpassten wir leider die Vorband Zivilcourage, aber im Backstagebereich waren die auch ganz nett. Freddie meinte die Band wäre recht gut gewesen, aber eine Platte würde er sich von denen nicht kaufen, da er so wieso immer pleite ist.

Später legten Dritte Wahl los uns es wurde gepogt wie unter dem Weihnachtsbaum. Da die Bühne recht klein war und nur durch eine kleinen Stufe vom anderen Raum abgetrennt war, flogen mehrmals Leute auf die Bühne und behinderten die Band beim Spielen. Gleich bei dem ersten Typ riss bei Gunnar eine Seite und Krel und Buschn mussten alleine weiter spielen. Während Gunnar sich eine neue Gittarre aus dem Backstageraum holte kippte ein Typ mit seiner Freundin auf Buschn und der Verstärker kippte fast um. Während des ganzen Konzertes kippten bestimmt die Mikrophone 30 mal um. Ich dacht echt Dritte Wahl würden das Konzeret abrechen, oder nur eine halbe Stunde auf der Bühne überleben, aber nachher wurde es ein bisschen Bandfreundlicher.

3 Wahl waren echt wieder voll Spielgeil und spielten mit drei Zugaben über zwei Stunden. Wirklich jedes gute Lied wurde gespielt und die Stimmung war echt ungefiltert gut. Dietmar probierte einen auf Stagediver und wurde aber nicht richtig aufgefangen, so dass er mit dem Bein auf einer Flasche ausrutschte und von den anderen raus getragen wurde (Dietmar ging es nachher ein bisschen besser aber er wird wohl noch einen Arzt in den nächsten Tagen aufsuchen müssen). Dritte Wahl coverten noch Stücke von den Toten Hosen, AC/DC und Ton Steine Scherben und wirklich alle anwesende haben bestimmt ein geiles Konzert erlebt und werden Dritte Wahl wohl noch viel öfter sehen wollen.

Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Abstecher zu Mc Doof und machten uns da nicht gerade viele Freunde uns wären fast rausgeflogen!

9 von 10 Punkten für diesen Abend!!!!!!!!!!!!!

 

   

 

 

 

 

14.)

 

 

 

 

 

08.03.2002 Antiseen Münster Triptychon

 

Ich war da, aber so der Bringer war das auch nicht!!

Anderseits waren Antiseen  eigentlich schon mein Ding und mit ihrer Mischung aus Black Flag und Mötorhead, wussten sie mir echt zu gefallen. Aber die Vorbands gingen mir diesmal richtig auf den Sack. Auch waren ziemlich viele Skinheads da wegen Disaplainted, was auf dem ersten Blick auch voll in Ordnung ist, aber auch viele Rechte hatten sich heute Abend unters Volk gemischt  und einen auf unpolitisch gemacht, kotz ! So gab es auch ein paar heftige Schlägereien! Ich habe echt keinen Bock mich mit so einem dummen Konzertbericht rum zuschlagen, sondern lege mich lieber pennen, dass ich wieder nüchtern werde, denn morgen habe ich Bandprobe und DRITTE WAHL spielen in Spelle!

 

 

 

 

 

13.) 

THE VIBRATORS, im Odeon Münster                  01.03.2002

 

 

Endlich hatte ich die Ehre eine echte `77 cult Punband live zu sehen. Im Odeon trudelte ich so gegen 20.oo Uhr ein, direkt nach der Arbeit. Der Eintritt war echt nicht gerade niedrig, aber mit Zähne knirschen wurden die 10 Oiro akzeptiert.  Die erste Band, wo ich den Namen nicht mehr weiß und jetzt einfach mal ihnen den Bandnamen Scheiße gebe, da ich halt kein Freund für Cross-over bin und vor allem dann nicht, wenn alles so ein schlechter Rage against the Maschine Abklatsch ist.

Endlich spielten die Greezly Adams und sorgte als Münsteraner Punkrockband für die heilige pogo Messe.

Nach drei Zugaben war Ende! War echt nicht schlecht, Herr Specht!

Der Laden war echt rappel voll und die Stimmung war feucht fröhlich, als die Vibrators auf die Bühne kamen. Sie sorgten echt für gute Stimmung und (fast) jeder nickte mit dem Kopf mit oder wagte ein kleines Tänzchen auf dem Parkett. Am Besten war die Stimmung bei den großen Bekannten Hits, wie z B: Baby Baby (Hallo Hosen Fans, dass ist das Original), London Girls, Disco in Moskau, Wips & Furs, bad time usw. .

Vor der Bühne ging echt ein richtiger schöner Pogo ab, da er ein miteinander war und nicht zu aggressiv war. Es gab auch ein paar ordentliche Bierduschen.

Ich staunte echt nicht schlecht, als Dietmar mir erzählte, dass der Sänger schon 57 Jahre auf dem Buckel hat. Echt Respekt, dass er noch so eine geile Show ab ziehen kann. Ich stelle echt fest, dass wenn es solche Typen gibt, man keine Angst haben braucht vors älter werden. The Vibrators gaben vier Zugaben und machten am Ende des Konzertes einen zufriedenen Eindruck.

10 von 10 Punkten für dieses Konzert. Zum Schluss deckten wir uns alle noch ordentlich mit den coolen Vibrators T-shirts ein und tranken unser Abschiedsbier!!! Danach wollten wir eigentlich noch auf ein SKA Konzert in die Leeze, aber da war es uns irgendwie zu voll drin.

 

12.)

WIZO sind voll die Tiere, Alter!

Uhrwerk, Tulip 26.01.2002 Gleis 22 Münster     

 

Ich war an diesem Tag schön am Proben mit meiner Band Mukkefuck und nach dem Feierabend wollten wir noch leckere fettige Pommes essen. Deshalb fuhren wir vom Proberaum zum Gleis 22, da man da immer gut parken konnte. Wir wollten noch schnell mal ins Gleis schauen, ob irgendwann mal wieder ein cooles Punkrock-konzi stattfindet und sahen, dass genau heute Abend das Uhrwerk umsonst im Gleis spielten!!

Felie und Christian gingen aber nur mit in die Pommesbude, da beide müde waren.

Das Uhrwerk durfte ich schon einmal auf Dietmars 30 Geburtstag sehen, aber da ich da so hacke war, wusste ich von der Band gar nichts mehr.

Das Gleis war mit 30 Man richtig schön leer und ich wusste dieses echt zu genießen, da ich sowie lieber auf kleine Punk Konzerte gehe. Es ist auch mal richtig geil, alleine auf ein Konzert zu gehen ohne seine Freunde!

Das Uhrwerk legten mit wildem Deutschpunk los und das Stück hieß „ich will hier raus!“. Die Musik ist so eine Mischung aus Skeptiker, Black Flag und Misfits (auch wenn das unmöglich scheint). Der Sänger konnte echt eine geniale Bühnenshow hinlegen und verkleidete sich bei fast jedem Stück anders und hässliche Masken wurden aus dem Koffer gezaubert. Das Publikum war echt begeistert, von dieser musikalischen Unterhaltung.   Ich wollte nach dem Konzert noch ein Tape von der Band kaufen, aber die hatten leider keine dabei. Ihre Musik ist echt spitze gewesen und ich bereue, dass ich damals bei Dietmars Geburtstag so hacke war und echt eine coole Band verpasst hatte.

Tulip gingen mir voll auf den Piss und verjagten mich mit zwei Roling Stones Liedern. Ich war echt froh, als ich aus diesem Laden raus war. Nur fürs schicke Ramones T-shirt vom Sänger, gab es Punkte von mir.

Uhrwerk hui und Tulip fui!! Trotzdem ein schöner Abend!

 

 

 

 

 

 

10.)

 

                                            

 

RASTA-KNAST, TERRORGRUPPE & D-SAILORS

OSNABRÜCK (Westwerk)  22 FEB. 2002-02-23

 

 

Ich weiß auch nicht, was für bescheuerte Ideen ich immer habe, aber ich bin zwei Tage vorher extra nach Osnabrück gefahren, nur um Karten im Vorverkauf zu besorgen?! Ich musste dann insgesamt 16 Karten (!!!) mitbringen, für alle Punks aus meinen Bekanntenkreis. Dat hätte ich früher echt nie gemacht und hätte über solche Leute nur gelacht. Aber wäre genau so scheiße gewesen, wenn wir alle vor ausverkauftem Konzert gestanden hätten.

Wir Telgter fuhren um 19.oo Uhr los und trafen um kurz nach Neunzehn-Uhr in Ostbevern ein um noch ein andres Auto in die fahrt einzuklicken. Die Hinfahrt dauerte viel länger als geplant und wir machten eine Unfreiwillige Stadtrundfahrt mit. Wir fragten bestimmt zehn mal nach wo es zum Westwerk ging.   Um 21.oo Uhr traffen wir ein und die Hütte kam mir und Dietmar vom MOLOTOW SODA/ PESTPOCKEN Konzert bekannt vor. Damals hieß das aber einfach nur JUZ und nicht WESTWERK!!!

Wir trafen die anderen, die mit Auto und Zug angereist waren (Gruuuzzz  an Sebastian, Felie, Christian, Sünke, Alice, Sonia, David, Dirkie usw. !) und schon fast eine Stunde auf uns gewartet hatten, da ich die Karten hatte. Das KONZI war schon längst ausverkauft!!!

Innen drin spielten D-SAILORS und es wurde schon ein bisschen nett gepogt. Ich wollte mir die auch noch schnell reinziehen, bekam aber nur noch das letzte Lied mit. Durch laute Zugabe rufe bekamen wir sie noch einmal auf die Bühne und sie spielten noch mal ein schön schnelles Lied.

Rasta-knast ließen nicht lange auf sich warten und legten sofort los.

Sie spielten alle ihren Hits und spielten den Fett aus der Pommes raus.

Der Pogo ging jetzt erst richtig ab. Zwar stapelten sich die Pogomeute nicht bis zur Decke, aber vor der Bühne ging es schon ordentlich ab.

Ich wunderte mich echt über das junge Volk, welches sich hier versammelt hatte, aber bei den Terrorgrüplern ist das jawohl normal.

Rasta-knast sah ich jetzt schon zum dritten mal (1 mal die alte Besetzung und der Rest die Neue. Beim ersten Konzert wurde auch damals in Münster ordentlich von der Band Fotos gemacht, so dass ich mich sehr gebauchpinselt fühlte, als ich mich im Innencover der „Die Katze beißt in Draht“ wieder fand ).

Rasta-knast spielten echt alle ihre Hits (Kein Licht, Revolution,  Ende der Welt, Legale Verbrecher, will haben, Generation…., Ewigkeit, 3.30, 39°, Katze, einer mehr…, Zweite Wahl, Ost Berlin, Trümmer, Reich geworden und Blut und Tränen). Die Zugabe durfte auch nicht fehlen und es kamen noch Alltid öpped, Wir leben noch und Ronka.

Als goldene Schuß Sahne wurde noch von –SLIME- Gerechtigkeit gecovert und bei diesem Lied gingen auch meine Kumpels Dietmar und Christian auf die Bühne und durften beide schön laut mitsingen. 

Ich war echt nass geschwitzt und mich konnte man echt schon fast auswringen, aber selbst Schuld, wenn man probiert pogo zu tanzen.

Jetzt kamen die Berliner auf die Bühne und machten mal einen auf Hauptstadtpunks. Sie begingen mit Nazis im Haus und Hallo Nachbar.

Terrorgruppe wunderten sich echt sehr über das junge Volk und gaben deshalb auch echt coole Kommentare ab. Terrorgruppe sah ich jetzt zum zweiten mal (erste Mal in Karmen auf dem Oi-Warning- Present.

Ich stellte mich erstmal am Bühnenrand und schaute Bottrop über die Schulter. Am Besten gefiel mir das Lied Stay away from the good guys.

Terorgruppe spielten recht lange und spielten ungefähr 18 Lieder.  Dann kam noch eine Zugabe und bei dem Lied Amerika machten sie eine Rammstein ähnliche Bühnenshow und funkelten ein bisschen mit Feuer rum. Booh was war ich echt kaputt und durch geschwitzt. Dietmar und ich trafen noch Sänger Archie und der schätze Dietmar echt noch für 22 Jahre ein und war echt erstaunt, dass Dietmar genau wie er fast 32 Jahre alt ist. Dann unterhielten ich mich noch mit dem Rasta-knast Bassisten über St. Pauli und über Konzertveranstalter. Er schänkte mir noch einen kleinen RASTA-KNAST Aufnäher und Christian  machte mal wieder einen auf Band eigenen Manager.

Der Abend war echt geil und selbst ich  hatte immer mehr Ähnlichkeiten mit einen Flummi, da ich vor der Bühne so auf und ab hüpfte und bestimmt bei vielen Konzertgänger für ein müdes Kopfschütteln gesorgt habe. Wenn ihr mich also irgendwann einmal sucht: Ich bin der, der am schlechtesten Tanze! Gruß noch an ANNE, Fabsen und Dietmar. ( Anmerk.: Hi Steffi hast du die Plätzchen gekriegt, von deinem Kollegen?)

 

 

9.)

 

THE  TOASTERS  und Loounge 42            SKA

Münster Gleis 22     07.02.2002SKA

 

„Hast du Lust auf die Toasters? Dann bitte bei mir melden! Ich habe noch eine Karte!“ Na klar hatte ich Lust auf die Toasters (gruß an Harry). Sie sind die erfolgreichste SKA-Band Amerikas (New York Lower East Side). Wo immer die Band um den Exil-Engländer Rob Bucket Hingley und den jamaikischen Sänger Jack Ruby ihren spitzigen Cocktail aus World-Beat, Soul, Rap, Jazz, Calypso und SKA live zusammenmixt, steht das Publikum Kopf, sind Tanzen, Hüpfen, Schwitzen und fröhliches Mitsingen garantiert.

Das Gleis 22 war echt brechend voll.  Die Vorband Lounge 42 heißte echt ordentlich das Publikum mit Ska/Punk ein uns sie wussten diesmal mir zu gefallen, im Gegensatz zum letzten mal beim Rantanplan Konzert.

Die Toasters stellten ihr neues Album „Enemy Of The System“ vor. Das Publikum feierte diese Lieder wie die alten Hits ab. Aber die Live-Highlights kamen auch nicht zu kurz. Mir gefiehl am Besten das Lied „Gimme Somme More Lovin“. Diese berühmte Spencer-Davis-Group-Nummer im SKA Taumel war allein schon das Eintrittsgeld wert war. Das Publikum tanzte echt ordentlich mit und deshalb spielte die sechsköpfige Gruppe drei Zugaben! Dat war echt ein heißer Ska Abend auch wenn der Punkrockfaktor diesmal echt ziemlich niedrig war!

 

 

8.)

 

 

OXYMORON, SOULS ON FIRE &                       

Mark Foggo`s Skasters

Münster 01.02.2002 Triptychon

 

Ich habe mal gehört, dass Kotze volle kanne Punkrock wär, aber ich war an diesem Tag recht genervt von diesem Mageninhalt. Im Altenheim hatte ich Spätdienst und eine ältere Bewohnerin sabberte mehrmals das ganze Zimmer voll und ich war nur am säubern und hätte mir beinahe auch ihre Nierenschalle (Brecheimer) ausleihen können, aber da ich aufs Konzi wollte blieb ich stark. Dieses Konzert war in diesem Jahr mein erstes und deshalb war meine Vorfreude um so größer.

Auf der Treppe vom  Triptychon  war schon eine große Menschenschlange und ich traf dort auch meine Kollegas von Mukkefuck, Oirofighter,  die Mädels von der SDAJ usw. . Der Preis war mit 13Euro(26 DM) (oder muß man jetzt Oiro schreiben?) recht hoch und ungern nahm man diesen Preis in Kauf. Souls on Fire durften als erste Band auf die Bühne und ihr Set runterklappern. Sie spielten irgendwie Englisch klingenden super-Punkrock, mit Hymnenfeeling. Streetpunk der besten Sorte. Ich war echt begeistert von der Band, aber hatte trotzdem keinen Bock mir die anzusehen, da das Triptychon fast aus allen Nähten zu platzen schien und ich kein Bock hatte auf so viele Menschen. Meine Laune war echt noch nicht so dolle, da ich noch voll genervt war von der kotzenden Punkrock Oma.

Ich hing draußen ein bisschen rum und unterhielt mich mit Leuten vom „Schwarzen Gespenst“ (Konzertveranstalter) und regte mich über die teuren Konzertmöglichkeiten in Münster auf, da ich ja eigentlich auch mal was auf die Beine stellen möchte. Aber 200 Oiro für einen Schuppen ist mir echt zu teuer und hat mit Punk nicht mehr so viel mit zu tun. Von draußen hörte ich schon, dass wohl Oxymoron schon am spielen waren. Schnell hinein ins Gewühle and the Party must go one. Jetzt war ich echt gut drauf und ließ mich von der Musik betOiben. Oxymoron spielten auch meine beiden Lieblingslieder von ihnen, mit „Bullet Proof“ und „Dead End Generation“.  Endlich bewegte ich auch mal meinen fetten Arsch und machte einen auf Pogo(enden)        -Elvis. Ich muß meinem Namen ja auch Gerecht werden, sonst könnte ich mich ja gleich umtaufen können in Sitz- oder Steh-Elvis. Ich sicherte mir vom Bühnenrand noch ein paar tolle Fotos von der Band und den anderen Konzertgängern. Bei geilen Combos wie in diesem Fall Oxymoron, geht der Gig echt immer viel zu schnell um, leider!

Als Hauptbänd gab es SKA von der Band Mark Foggos Skasters (ich glaube die kamen aus Polen?)

Was ich bei Rantanplan geschrieben habe könnt ihr echt wieder vergessen, denn sie spielten den (etwas langsameren) geilsten SKA, den ich seit langem mal wieder gehört habe. Die Stimmung war echt genial und schade, dass man die Zeit hier nicht stoppen konnte.

Mark Foggos Skasters waren anscheinend echt begeistert vom Publikum, so dass sie über zwei Stunden durch spielten und nachher fast aus den Latschen kippten.

Zwischenzeitlich bekam ich ein cooles Punk Rock Fanzine welches ich euch wärmstens ans Herz legen möchte, mit dem kultigen Namen „Zwischenspühlung“ – #5 (Adresse zum Ordern siehe im Linkmenü „Vorwort2“). Dietmar, Dirk, Anne, Ich usw. stellten uns an die Treppe und nervten alle Loite die an uns vorbei kamen (Viele coole Red Skinheads, Langweiler und coole Punxs).

Die meißten Konzertbesucher waren schon wieder abgehauen und Dietmar und ich sammelten erstmal die Pfandflaschen auf und nervten damit Lauie (hinterm Thresen), da wir die  so oft gegen Pfand eintauschten. Auf dem Boden fand man auch echt viele Euromünzen.

Nach Konzertende war die Stimmung echt noch genial und Oxymoron verschenkten noch ordentlich Aufkleber und wollten Bier aus tun, aber ich musste ja leider mit dem Auto fahren.

Auf dem Parkplatz nervte mich noch ein Dealer, aber meine Droge konnte nur noch mein Bett sein. Dietmar mampfte sich noch eine Pommes rein und auf gings nach Hause. Geiles Konzert!!

hier noch ein Foto, von dem Konzert. Ich bin auch drauf und schaue dem Sänger gerade auf dem Po.

 

7.)

 

29.12.2001   Punk op de Deel Festival  in Spelle  (SPUNK)

Heiter bis Wolkig, Zaunpfahl, Die Strafe, Morgentot,

Die Kinder vom Bahnhofsklo, Kasse 8 Mark usw

 

 

Der Name Spunk kommt doch von Pippi Langstrumpf oder? Ist ja auch egal.

Das Festival war recht gut und nächstes Jahr werden wir da wohl wieder hin Fahren, wenn es wieder so weit ist! Ich werde über dieses Festival nicht viel schreiben, da man mal auch auch sich kürzer fassen sollte.

Als erstes spielte eine Cover-Ärzte-Band auf der Nebenbühne, die ganz gut waren, außer die pubertierende Stimme des Sängers und das Drumset war zu leise. Dann kamen Morgentot und über diese Band kann ich nicht viel schreiben, da die volle Kanne mich gelangweilt haben.

Als zweites spielten auf der Hauptbühne Zaunpfahl und sie wussten echt zu gefallen. Haben mehr Hits als ich dachte und bei dem Coversong von NO EXIT (Bunt) sollte ich auf die Bühne kommen und mitsingen. Das habe ich aber nicht gemacht, da ich zu schüchtern bin.(Mach mich schon beim pogen zum Áffen!)

Zaunpfahl rockten wie Pommes!!

Auf der Nebenbühne spielten Kasse 8 Mark und sorgten mit coolen Coversongs für prechtige Stimmung im kleinen Raum und es wurde gepogt wie sonst was. Es wurde von dieser Band Lieder gecovert wie : Besoffen sein (Kassierer), Wasserleichen (Molotow Soda), Gerechtigkeit (-SLIME-), Radikal (Dödelhaie), Fraggels (Normahl), Polizei SA/SS (Slime)

BGS (Buttocks), Staatsfeind (V-Man-Joe) und Molotow (Molotow Soda). Echt gut gecovert und das war auch die erste Band, die wie Punks aussahen und nicht wie CDU Wähler. Alle haben ordentlich mitgepogt.

Heiter bis Wolkig hatten ihr letztes Konzert und sorgten bei ihrer recht lustigen Comedy-show für den einen und anderen Lacher war ganz nett. HbW  waren früher eine ganze Manschaft, heute waren sie nur zu dritt da. Haben alle Hits gespielt nur Arbeit, Leben, Zukunft habe ich sehr vermisst. HBW und tschüss!!!

Ach übrigens hätten eigentlich Fahnenflucht spielen sollen, haben aber abgesagt.

Dann spielten die Kinder vom Klo und diese Band hatte Heimspiel in Spelle. Die Musik machte Fröhlich. Icke kannte aber nur dass Lied Bullenmethode, oder so ähnlich.

Als letztes spielten Strafe und verzauberten die schon recht müden Festivalbesucher. Tja Strafe muß halt sein.

Ich schätze mal echt, dass es allen gefallen hat (Ausnahmen sind die beiden Streifenwagen, die mit Schneekugeln beworfen wurden, der Hausmeister, der Angst um seine SPUNKhütte  hatte, genervte Nachbarn und alle Leute, die dachten, hier würde der Bär tanzen). Aber ein gutes Konzert braucht nicht unbedingt eine volle Hütte. Grüße an Fabsen, Heiko und Dietmar für mitfahren und an Pogo-Elvis fürs fahren, bei diesem scheiß Glatteis!!!

STAY PUNK bis nächstes Jahr!!!!

 

 

 

6.)

RANTANPLAN und LOUNGE 42                                                                                   

Münster Triptychon 28.12.2001

 

Mit SKA habe ich irgendwie zwar kein Problem, aber wenn er zu langsam gespielt wird und die Schnelligkeit ganz verloren geht, dann langweile ich mich zu Tode. Lounge 42 waren für mich genau so (gähn!). Aber das Triptychon war schön gefühlt und kurz vorm platzen, so dass die korrekten Konzertveranstalter wenigstens nicht immer nur minus machen! Am Eingang traf ich wieder den Plastic Bomber am Plattenstand!Rantanplan hatten gestern schon beim Punk im Pott gespielt und wirkten irgendwie müde. Nach dem ersten Stück beschwerten sie sich über die Stagediver, da diese beim Springen von der Bühne die Musiker wohl  kräftig störten. Das Publikum tanzte ganz ordentlich mit, so dass am Ende der Show das Kondenswasser von der Decke tropfte. Ich langweilte mich trotzdem, da ich noch voll müde vom Punk im Pott war. Die Tropfen von der decke weckten mich jedes Mal kurz vorm einschlafen. Auch noch gruuuzzz an Heiko, Fabsen, Steffi, und den Coesfeldern, dass ich das überstanden hatte. Zum Schluss kippte neben mir noch ein Mädel um und bat mich vorher noch um Hilfe. Der es nachher aber wieder besser ging. Wir trafen noch Lauie und Burlage und unterhielten uns später noch mit Rantanplan. Diese meinten, wir hätten gestern nichts mehr verpasst und heute wäre die Show viel besser gewesen. Sachen gibt’s .....

 

 

5.)

PUNKFESTIVAL

PUNK IM POTT III in Essen (Zeche Karl)        27.12.2001                                                       

Mit Rantanplan, Dimple Minds (kotz), Dritte Wahl, Rasta-knast, Use to Abuse und El Fisch

Eigentlich hatte ich gar keine Lust zum Punk im Pott zu fahren, da wir keine Karten hatten und man vom letzten Jahr nur schlechtes drüber gehört hatte (Chaos am Eingang, teuere Getränkepreise usw) . Aber irgendwie ließ ich mich von Christian, Fabsen, Anne usw überreden. Da draußen ein bisschen Schnee lag, wollten wir mit der DB nach Essen fahren. Fabsen Anne und ich fuhren aber mit dem Auto nach Münster und stellten es an einer Seitenstraße ab.   Am Bahnhof in Münster wollten wir uns um 16 Uhr mit den anderen  treffen, um uns schnell die Fahrscheine zu sichern, da der Zug nach Essen um 16.09 losfuhr. Daraus wurde aber nichts, da vor den Schaltern so viele Gedränge war, so dass wir alle (Dirk, Lars, Anne, Fabsen, ich und zwei Mädels von der SDAJ) den Zug in letzter Sekunde verpassten. Der andere Zug fuhr eine halbe Stunde später los. Nach etwa einer Stunde kamen wir in Essen an. Die Zugfahrt war ganz lustig, da wir BILDleser beleidigten und würzige Harrisa - Chilli Plätzchen( die brannten im Maul wie sonst was!!)  fraßen. In Essen brauchten wir erst mal eine ½ Stunde  bis wir die richtige U-Bahn gefunden hatten. Endlich kamen wir in der ZECHE KARL an und ich freute mich, als ich seit langem mal  die PUNKS aus Ahlen  treffen konnte. Am Eingang wussten wir nicht genau ob Christian und der Rest (die mit dem Auto nach Essen gefahren  waren) uns die Karten gesichert haben? Aber diese waren anscheinend noch nicht angekommen. Innen drin traf ich wieder viele bekannte Gesichter wie zum Beispiel: Ulrich (36 Jahre, ein alter Bekannter der früher auch öfter in Münster war), Steffi (gruuuuzzzz), die Münsteraner Konzertgruppe vom Schwarzen Gespenst, Christian + Sebastian, einige andere von der SDAJ Münster und Judge (der mit dem großen Button Stand aus Augsburg gekommen war). Dann war noch einer vom Plastic Bomb am Platten verkaufen, der auch super nett war. Ich verpasste so die ersten beiden Bands, da ich nur in Gesprächen vertieft war. Fabsen hatte noch El Fisch gesehen und war von der Band voll begeistert. Wir hofften alle das Dimple Minds + Rantanplan als letztes spielen würden und Rastaknast und Dritte Wahl zu erst spielen würden (Dimple Minds sind einfach nur Stumpf und Rantanplan spielten am nächsten Tag noch in Münster, wo ich auch da war!!!). Die Reihenfolge ist auch so gekommen und RASTA-KNAST lösten den ersten großen POGOMOB vor der Bühne aus. Ich, Anne und Fabsen schauten uns das alles von oben aus an (1-Etage)! Es machte echt riesigen Spaß den Chaoten beim Pogo zuzusehen. Rasta-Knast sah ich in der neuen Besetzung zum ersten mal. Trotzdem spielten sie auch viele ihrer alten Hits (Lieder wie: zweite Wahl, Legale Verbrecher, Wir leben noch, Will haben, die Katz beißt in Draht und viele neue Lieder wurden gespielt), die vom Publikum abgefeiert wurden wie sonst was. Ich habe aber noch nie erlebt, dass ein Publikum so gut wie gar nicht nach den einzelnen Liedern geklatscht hat. Rastaknast waren richtig gut. Am Schlagzeug erkannte ich den gleichen Drummer wie von den Antikörpern, die ich vor kurzem noch in Münster gesehen hatte. RASTA KNAST hinterließen gute Laune und besser hätte es eine andere Band auch nicht machen können. Habe lange nicht mehr so viele Ohrwürmer am Stück gehört. Punk im Pott hatte sich schon total gelohnt!! Als nächste Band machten sich Dritte Wahl bereit. Sie begannen mit dem Lied Rausch und die Stimmung vor der Bühne war so gut, dass ich mich zum ersten mal mein Tanzbein bewegte. Dritte Wahl hatte ich auch schon öfter gesehen, aber heut waren die auch besonders gut drauf. 3 Wahl spielten viele ihrer Bekannten Lieder in  langsameren Versionen (Sklave, Greif ein, Auge um Auge und free Hash). Die neuen Lieder waren auch bei vielen bekannt und  wurden ordentlich abgepogt. Es war jetzt schon kurz vor 24.00 Uhr und wir mussten uns beeilen, da wir früher nach Hause wollten.( Die Rückfahrt war die Hölle!!! U-Bahn gerade noch bekommen, dann Zug nach Münster verpasst, aus dem nächsten Zug vom Schaffner rausgeworfen wegen angeblicher falscher Karte, über drei Stunden am Hauptbahnhof in Dortmund gewartet bis der nächster Zug nach Ms fuhr, hier war der Schaffner netter, da eigentlich unsere Karte um 3.Uhr abgelaufen war und er trotzdem sein Auge zudrückte. In Münster angekommen und Fabsens Auto von einer Frau leicht beschädigt, erst um 6.00 Uhr zu Hause gewesen usw. . Ein großes Fuck off an die DB (Deutsche Reichsbahn)!!

   

 

4.)
SUPERNICHTS Gorilla Bar (ex Schluckspecht)
Münster 15.12.2001


Als wir ankamen an der Gorilla Bar, war der Laden (Kneipe) gut gefüllt. Am Eingang wunderte ich mich, dass der Eintritt mal umsonst war. Supernichts hatten ja heute ein Release Konzert für ihre neue CD. Das Publikum sah voll nicht gerade aus, als sei hier ein Deutschpunkkonzert und man hätte ehr behaupten können , hier sei eine „eins live“ Party, die zur gleichen Zeit in der Hallemünsterland statt fand. In der Gorilla Bar boxte trotzdem der Bär, da es super voll war.
Supernichts hatten sich zur Feier des Tages mal richtig schick gemacht und liefen alle in Einheitskleidung mit Jackets rum. Das finde ich ja immer ein bißchen albern und langweilig, wenn alle Musiker auf der Bühne gleich aussehen. Ich sah an der Toilettentür der Damen ein nettes Supernichtsposter und sicherte mir das erstmal.
Supernichts legten los und zauberten coole Lieder aus den Boxen. Obwohl das bestimmt die kleinste Bühne in Deutschland ist, ließen sie es ordentlich krachen. Der Schlagzeuger verlor während des zweiten Stück ein Schlagzeugstick, konnte aber mit dem anderen Stick unauffällig weiter spielen. Supernichts spielten alle ihre Hits und erfüllten auch extra (Lieder) Wünsche des Publikums. Ich wünschte mir „Menschen raus“ und besonders „Pärchenterror“
Bei dem Lied „Ingo Dubinski“(ich bin nicht Ingo Dibinski!!), wurden auch noch viele anderer Scheiß Prominenten-namen genommen (Osma Bin Laden, Angela Merkel, Harald Junke, Bush usw.) Das kam beim Publikum ganz gut an. Ich fand am Besten die Lieder „Kreutzworträtzel“, „Personalvekehr“ und „Ich möchte Teil einer Seniorenbewegung sein“.
Supernichts spielten insgesamt drei Zugaben. Bei der letzten Zugabe, bekam die Band zum Spielen noch 10 Minuten, da die Nachbarn sich wohl beschwert hatten, über der Kneipe.
Doch leider konnte diese Zeit nicht mehr ganz genutzt werden, da der Gitarrist Probleme mit den Kabeln seines Instrumentes hatte. Während dessen wurden im Publikum Weihnachtslieder und komische andere Lieder gesungen, ich glaube das waren noch Fußballlieder.
Dietmar, Heiko, Fabsen und ich waren uns sicher, dass Supernichts nächste mal in der Barracke oder am Haverkamp spielen sollten, da da das Publikum bestimmt Art gerechter werden würde, für so eine geile Band. Der Gitarrist konnte dieses nur bestätigen und meinte, dass sie so ein Publikum auch nicht gewohnt seien.
Nachher fuhren wir noch in die Barracke, wo von der SDAJ auch ein Punkkonzert organisiert wurde. Der Eintritt kostete uns 6 Märker aber musikalisch hatte sich das nicht mehr gelohnt, da wir nur noch die letzte Band mitbekammen.
Supernichts haben sich total gelohnt!!! Später schauten wir uns am Haverkamp noch um, aber für die Sputnikhalle waren wir zu müde. Im KCM schauten wir auch noch kurz rein, aber da war Lesbenparty und Männer waren unerwünscht, so dass wir schnell wieder raus flogen. Schade!!!


3.)
GRIZZLY ADAM BAND und HIGHSCHOOL ROCKER
Münster im Gleis 22 am 07.12.2001


Fabsen , Dietmar und ich hatten mal wieder richtig Bock auf ein cooles Konzert ! Zuerst hatten wir die Nuß zu knacken, ob wir uns Dr. Ring Ding anschauen sollten in Coesfeld (Fabrik) oder in Münster ein Punkrockkonzert mit Grizzly Adams Band und die Highschool Rocker. Aber da Münster näher ist entschieden wir uns fürs Gleis 22. Herr Schmechel (Uwe) wollte ja auch lieber nach Münster kommen. Am Eingang gab es erstmal ein Kartoffelstempel für 10 Doitsche Mark (noch, denn der Euro läßt demnäxt grüßen!) Innen drin wurden wir mit tollem Punk`n Roll Empfangen. Als erstes spielten die Highschool Rocker und brachten feinen Punkrock mit. Die Bühne stand diesmal an der Seite und nicht wie sonst geradeaus. Deshalb war weniger Platz vorhanden und mit etwa 80 Mann, war das Gleis rappe voll. Die Highschool-rocker wußten zu gefallen, aber mehr auch nicht. Einige nickten im Takt zu der Mucke und das wars. Sie spielten zwei Zugaben.., aber keiner traute sich pogo zu tanzen.
Dietmar und ich gingen nach dieser Band an die frischen Luft und kauften an der Tanke erstmal ein Träger DAB.
Als wir wieder kamen spielten die Grizzly Adams band und brachten guten Punkrock zum Vorschein. Das Publikum wurde wacher und einige spritzten mit Bier rum. Jetzts zappelten einige Leute vor der Bühne rum und probierten Pogo zu tanzen, aber mit drei Mann ist dass auch langweilig . Grizzly Adams Band spielten noch fast noch besseren PUNK & Roll als die Vorband. Das Konzert ging viel zu schnell um. Fande ich total scheiße, dass die Bands so kurz nur gespielt haben. Aus Entäuschung setzte ich mich ans Schlagzeug und spielte ein bißchen rum, was dem Publikum einiegermaßen gefiehl, aber der Band wohl ziehmlich auf den Sack ging, da sie mich unterbrachen. Aber nach dem Konzert war ja „Gott sei Punk“ noch RECORD RIOT-PARTY. Es gab schicken ROCK & ROLL mit zB ELVIS,60`s Punk und the Clash , aber auch wurden Sex Pistols und die DK gespielt.
Am Anfang habe ich ja geschrieben, dass wir eine harte Nuß zu knacken hatten, aber es hatte sich gelohnt.
Mit Dietmar und Burlage rockten wir noch ein bißchen rum und brachten später Uwe nach Hause.
War ganz nett und wieder mit netten Bekannten Gesichtern gelabert, so dass der Abend ganz gelungen war.
Dank an Fabsen fürs nüchtern bleiben und Auto fahren. Könnte noch viel mehr tippen aber, .... .

PS: Ich hoffe man merkt an meiner Schreibweise nicht, dass ich noch immer ein bißchen hacke bin und mit den Fingern von der Tastatur ab rutsche? Außerdem habe ich jetzt Schluckauf und begib mich lieber ins warme Bett.

 

2.)

30.11.2001 Tryptichon Münster
SpringtOifel und Stomper 98


Eigentlich sollten Hammerhead spielen, aber diese hatten ihre ganze Tour abgesagt und ich hoffe mal nicht wegen Altersschwäche!?
Ich war an diesem Tag ein bißchen genervt, da ich mein SpringtOifeltape nach langem suchen erst wieder gefunden hatte um zur Belohnung festzustellen, dass sich jemand den Spaß genommen hat und mir dieses Tape fast ganz mit langweiliger Radioscheiße überspielt hatte. War aber nicht ganz so tragisch, da ich mir vorm Konzert diese Lieder auf CD gekauft hatte. Am Eingang wurde man vom OI-Hammerverkaufsstand emfangen. Mir fielen sofort die Popel und Gekotz (Pöbel und Gesocks) T-shirts in die Augen und Wort wörtlich hätte ich am Liebsten diese voll gekotzt, aber dafür waren mir mein Mageninhalte zu schade. Das Tryptichon war ganz gut besucht und etwa 200 Leute hatten sich überwunden 20DM (!!!) zu blechen. Davon waren bestimmt 90% Skinheads und der Rest Punks.
Als erstes machten STOMPER 98 Ihren Set. Kraftvoller Oi-Sound mit mehrstimmigen Gesang drang durch die Boxen. Stromper 98 spielten ihre Stücke runter und bei vielen Liedern wurde mitgegröhlt. Für mich war dieser Sound der Skinheads einfach nur einmal eine gute Abwechslung zu Deutschpunk und Punkrock.
Stomper 98 wurden verdient vom Publikum abgefeiert.
Dann legten Springtoifel los und begannen mit dem Lied „0i-Konzert“ , wo sie aber leider auf das geile Metal/Ska Intro verzichtet hatten, welches mir auf Platte am Besten gefiel. Danach schmetterten sie ihren Hit „Sex, Drugs und Roch`n Roll“ hinterher und irgendwie war das in meinen Augen eine Fehlentscheidung, da sie jetzt ihre beiden besten Stücke opferten. Dann kam wohl noch ein schönes SKA- Stück, welches nicht aufhören wollte. Das wars dann an schönen und guten Liedern und es kam das Sauflied „Dosenbier“ und die Band schmissen zwei Paarletten Bier. Das Bier spritzte durch die Gegend. Leider flogen auch ein paar Dosen zu viel durch die Gegend, so dass neben mir ein Mädchen eine volle Dose ins Auge geworfen bekam, dass sie sich einer Platzwunde erfreuen durfte. Neben mir stand auch noch Swen vom PB-Fanzine und konnte gerade noch rechtzeitig der Dose ausweichen. Ich unterhielt mich zwischenzeitlich mit einem netten Mädel aus Oelde und einer aus Osnabrück, die ganz gut drauf waren. Springtoifel nervten mich irgendwie nur noch mit ihren Liedern von Mainz 05 und anderem trallala. Doch muß ich hier sagen, dass trotzdem ordentlich Pogo getanzt wurde. Ich gönnte mir erstmal ein paar Limos und einen leckeren 0-Saft. Fabsen und Heiko waren auch ein bißchen genervt von der Musik, die wirklich dem Bach runterging. Vielleicht waren wir einfach zu nüchtern um so eine Musik zu mögen im Gegensatz zu den meißten anderen Konzertgängern. Es war mal ganz nett ein paar nette Skinheads kennenzulernen, auch wenn mir einige zu unpolitisch waren und mir zu viel 0i, Oi Gegröhlt wurde. Ich freute mich später richtig mit Heiko und fabsen auf dem Rückweg nach Telgte gepflegten Punkrock zuhören. Das Konzert ist schon lange zu Ende und ich tippe hier noch rum, wird Zeit mich in mein warmes Bett zu legen, da es jetzt schon wieder fast 5Uhr in der Frühe ist.
Bis denne und denkt dran mit Stumpfem 0i, Oi Gebröhle verändert man die Welt auch nicht!!!

 


1.)
BAMBIX und SILLY ENCORES


Am Freitag, den 23November 2001 spielten Bambix und Silly Encores in der Alten Post in Oelde.
Dietmar (der Fahrer) ich und Heiko (der sich spontan auch dafür entschied mitzufahren) machten uns auf den Weg nach Oelde. Kurz bevor wir die kleine Reise nach Oelde antraten, fuhren wir noch zur Tanke um Heiko und mich mit Biervorräten einzudecken. Die Hinfahrt war ganz lustig und Dietmar kramte erstmal ein altes verstaubtes Deutschpunktape aus der Versenkung und wusste so die Stimmung im Auto gekonnt in Fahrt zu setzen. Eigentlich hatten wir für die Hinfahrt eine ¾ Stunde eingeplant, aber irgendwie mussten wir ein Umweg in Kauf nehmen, so dass wir eine gute Stunde unterwegs wahren. Endlich in Oelde angekommen, mussten wir an einer Tanke anhalten um nach den Weg zu fragen. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen solchen vollgedröhnten Tankwart gesehen, der uns aber trotzdem ungefähr den Weg erklären konnte. In der Innenstadt angekommen mussten wir unfreiwillig noch eine Stadtrundfahrt mitmachen, da die alte Post nicht ausgeschildert war. An einer Ampel fragten wir ein paar Kiddiepunks, die aber nur kicherten, da sie anscheinend schon nach 2Bier so hacke waren. Man (Frau auch) hat echt kein Wort verstanden, da die auch noch so albern waren. (Die waren bestimmt auch von Dietmars Auto mit den vielen Aufklebern so faszinierend, dass die so ein auf cool gemacht haben?! Irgendwie waren die auch süß.)
Später fragten wir noch im Kiosk am Bahnhof und ich konnte erstmal Wasser ablassen. Hier stellten wir fest, dass wir nur noch um die Ecke gehen mussten und sich da endlich (!!!) die alte Post befand und wir nur noch fürs Auto ein Parkplatz finden mussten.
Am Eingang trafen wir erstaunlicher Weise fast nur bekannte Gesichter z.B.
Sandra, Björn, Christian von Splinter, von Dietmar ein paar alte Freunde und einige nette Punks aus Münster, die auch den Weg nach Oelde gefunden hatten.
Am Eingang waren wir ein bißchen schockiert, da der Eintritt 18Märker betrug und dass es keinen Gruppenpreis gab. Auch durfte man kein Bier, keine Limos und Rucksäcke mit rein nehmen, da innen eine Kneipe zu finden war. Aber die Konzertveranstalter an der Kasse waren supernett. Es ist auch klar, dass der Eintritt nicht 8Märker kosten kann, wenn eine Band aus Holland kommen (wie Bambix). In der alten Post befanden sich ungefähr 70-Besucher. Ich war froh, dass wir zu spät gekommen sind und so den Soundcheck nicht mitbekommen habe, da ich das bei Konzerten immer hasse.
SILLY ENCORES spielten als erstes und sorgten mit dem schönen Sound und der guten Stimme des Sängers für gute Stimmung. Die erste Band hat es immer am Schwersten, so dass bei dieser Band keiner pogo tanzte. Trotzdem hatten alle ein zufriedenes Grinsen im Gesicht und ihre Köpfe bewegten sich leicht zu der Musik. Die band spielte Punkrock vom feinsten und beherrschten ihre Instrumente wie eine gute Domina ihre Peitsche. Der Sänger erinnerte mich total von den Bewegungen stark an den früheren Campino. Ich hätte den Sänger allerhöchstens auf 25 geschätzt. Als Dietmar mir später erzählte, dass der Sänger schon mindestens 36 ist war ich noch begeisterter. Die Zeit ging wirklich viel zu schnell um, ist aber auch kein Wunder, wenn fast jedes Lied fast wie ein Hit wirkte. Bis hier hin hatte sich das Konzert und die etwas längere Fahrt total gelohnt.
Jetzt war erstmal Halbzeit und ich traf noch nette Leute, die ich alle von früher her kannte. Auch Sandra war an diesem Tag anscheinend gut drauf und es gibt echt noch viele nette Mädels auf Punkkonzerten!!! Dann traf ich noch einen älteren netten Punk mit dem ich mich gut unterhalten habe.
Endlich spielten BAMBIX aus Holland!!!! Die hätte ich schon auf der Plastic-Bomb Party sehen können, aber damals waren wir alle so müde, dass wir früher abgehauen sind. Bambix begannen mit genialen Melodien und erstklassigen Punkrock (wenn man das so sagen kann) und trat damit voll den Nerv des bis jetzt faulen Publikums ,so dass endlich die ersten Pogo-Tänzer die Tanzfläche stürmten. Die Stimmung war genial und der Pogo wurde immer besser. Die Sängerin hat übrigens total den schönen Holländischen Akzent. Es gab eine Zugabe und dann spielten Bambix sogar ein Lied für St. Pauli und die Stimmung
war auf dem Höhepunkt angekommen. Dann spielten sie mein Lieblings Lied „Monozygotic“ und noch viele andere Lieder ,bei denen sie sich schwer in Zeug gelegt haben. Nun war das Konzert leider zu Ende und wir verabschiedeten uns von unseren Bekannten. Heiko kaufte sich sofort eine Bambi CD und ich kaufte mir noch am Verkaufsstand (grüße nach Bonn!) ein Dead Kennedy’s T-Shirt + Aufnäher von denen und einen Social Distorsion Aufnäher. Ich hätte mir am liebsten noch mehr gekauft ,aber da Sonntag Schallplattenbörse sein wird und ich sowieso nicht viel Geld habe.
Die Heimfahrt war auch super und wir fanden diesmal endlich den kürzeren Weg und waren nach einer ¾ Stunde zu Hause.

Danke für diesen super Abend ,an Dietmar ( fürs fahren und die gute Stimmung und das Tape „Last Hope Vol.II ), Heiko (fürs spontane Mitfahren und fürs Bier), Sandra (weil du so nett bist), Bambix ( für die gute Mucke ) und Silly Encores (bei denen ich vorher dachte, ich würde sie nicht kennen. Ich musste
Feststellen, dass ich viele ihrer Lieder kannte und auf meinen Tapes gemischt habe.







Neue Konzertberichte folgen in kürze!!

 

KILL KARNEVAL (PUNK gegen Karneval) 28.02.2003  B@RRACKE Münster

„Bomben auf Bullerbü“, „LOS SIX PACK LOVERS“, Social Mistake und Crash

 

Endlich war es mal wieder so weit und wir (Don Chris, Felie, Stroma und ich) konnten selber wieder ein kleines Punkfestival organisieren mit ein paar unbekannten Combos aus der Umgebung. Wenn man selber immer mehr einen auf Konzertgänger macht und sich selber bedienen lässt, dann kann man sich gar nicht vorstellen, was da für Arbeit auf einem zukommt, wenn man ein Konzert organisiert . Es gibt echt 1000 Kleinigkeiten an die man denken muss, sonst kann das ganze Konzert nicht über die Bühne laufen. Man muss einen gut geeigneten Konzertsaal finden, ein paar nette Bands, 1400 mal rumtelefonieren, ein paar Flyer zusammen kleistern, 1000 mal kopieren  und in Umlauf bringen. Man besorgt Kistenweise (billig) Bier, eine Gesangsanlage, Verpflegungen für die Bands, genug Wechselgeld, für einige Bands Pennplätze, ein paar Stabile Türsteher (thanks to Kimme & Freddie), Thekenpersonal (danke an Felie, Moses, Daniel und Sofia…) und eine Hand von Leuten fürs Auf- und Abbauen. Ich könnte jetzt noch drei Stunden weiter schreiben, aber ich würde trotzdem kaum einen Konzertveranstalter gerecht werden. Viele freundliche Grüße auch noch mal an Crash, fürs spontane einspringen anstelle von der  Band „EKG“. Um 18.00 Uhr sollten eigentlich langsam alle Bands eintrudeln, aber irgendwie wollten die meisten keinen Soundscheck machen und verließen sich auf Social Mistake und auf Bomben auf  Bullerbü, was aber „Punk sei Dank“ auch wohl reichte. Sehr erfreulich war an diesem Tag das Wetter und die Außentemperatur stieg auf stolze 12°C, was für Ende Februar ja (leider) nicht selbstverständlich ist. Langsam trudelten auch die letzten Bands ein und eröffneten das Buffet im Backestageraum. Das Bier floss bei vielen Bands schon in strömen. Die beiden Gitaristen von „Bomben auf Bullerbü“ waren an diesem Tag irgendwie auch noch ein bisschen verschnupft, nach dem sich sie eine ordentliche Mehlprise gegönnt hatten und Christopf Daum ließ grüßen. Draußen wurde es langsam voller, aber irgendwie fehlten noch die Leutchen von KSB. Doch als ich schnell noch mit meinem Auto zum Proberaum meiner Band „Mukkefuck“ fuhr, den wir mit KSB teilen dürfen, traf ich den Gitarristen Björn und holte mit ihm noch einen anderen KSB Kollegen (Alex) ab. Die anderen zwei (Nuddel und Katja) wollten zu Fuß von der Innenstadt zur Barracke laufen, was bei der großen Entfernung doch sehr erwähnenswert ist. Innen drin baute Mika vom Strafraumpogo noch seinen kleinen Stand auf und vertickte und verschenkte ein paar Fanzines und Bücher.

Die Reihenfolge an diesem Abend vereinbarten die Bands untereinander und so durften KSB als erstes spielen. Musikalisch gab es sehr Hardcore lastigen deutschsprachigen Punkrock, der in Richtung RAWSIDE und WWK sich bewegte. Die jüngeren Punks konnten mit der Musik aber irgendwie nicht so viel anfangen, so dass viele Konzertbesucher lieber draußen ein paar Biere tankten. Doch KSB machten sich wenig aus dem Publikum und feierten weiter, als würden sie vor einer vollen Hütte spielen. Am Besten war für mich an diesen Abend von ihnen das Lied „HIV“ und die Coverversion von VKJ „Vaterland“, die einigen aber wohl zu Crust mäßig rüber kam. Im Großen und Ganzen ein gelungener Auftritt, zumindest, was ich so mitbekommen habe, wenn ich nicht an der Kasse war. Als nächstes gab es feinsten Punkrock mit „Los Six Pack Lovers“, die übrigens sogar einen Stehschlagzeuger besitzen, der gleichzeitig auch noch der Sänger der Band ist. Am Anfang spielten sie erst mal ihren „Überhit“ „We war the SIX PACK LOVERS!“ und dann nach wurden noch viele gute Lieder gecovert und eigene Hits zu gute gegeben. Endlich wurde das doch mehr „Pogofaule“ Publikum aktiver und feierte ordentlich vor der Bühne die Band ab. Irgendwie schafften sie es das ganze Publikum zu unterhalten und draussen war so gut wie gar nichts los. Die nächste Band hieß „Social Mistake“ und machte besonders uns Mukkefucker neugierig, da hier unser alter geliebter Bassist „Basti“ dabei war und auch noch der gute alte „Ossie“.  Hinten im Backstagraum hatte ich vor dem Auftritt auch noch die Chance gehabt Ossie wie den Sänger von the Adicts zu bemalen und mit seinem Hut sah er dann auch noch sehr nach CLOCKWERK ORANGE mäßig aus. Zumindest coverte diese Band ausschließlich alte    SLIME Lieder und kein Wunder, dass diese Band bei allen abgefeiert wurde. Gecovert wurden Lieder wie „A.C.A.B.“, „Hey Punk“, „We don`t need the Army“ dann das R.I.P Lied schlecht hin mit „Karllsquell“ usw. . Zum Schluss gab es noch ein eigenes Lied, welches dann passend zum Abend „Kill Karneval“ hieß und ein Mukkefuck Coversong (Mamor Stein und Eisen). Also dafür, dass es diese Combo vorm Konzert erst 6 Wochen gab, war das echt eine Meisterleistung und abgesehen vom etwas schlechten „Karllsquell“ Cover alles wunderschön!! The Crash kloppten sich auf die Bühne und unterhielten das Publikum mit ihrem Mischmasch aus Melodic Punk, Skater Punk und Cross Over. Das Publikum wusste dieses zu danken und die Band verzauberte durch ihre förmliche Ausstrahlung bestimmt viele Konzertgänger. Während der Band ging ich erst mal aufs Männerklo und erschrak, als ich auf dem Klo eine etwas ältere verwirrte alkoholisierte Dame halb nackt beim pissen hinter einer nicht abgeschlossenen Tür antraf. Irgendwie war das doch ein sehr lustiges Bild, da die Frau halb im hocken, sich selber voll pisste. Als ich Don Chrisian holte traute er selber seinn Augen nicht. Das war echt ein Bild für die Götter und schade, dass keinen so schnell einen Fotoapparat  parat hatte. Nun kamen endlich „Bomben auf Bullerbü“ auf die Bühne, die aber anscheinend nicht mehr ganz so verschnupft waren, dass der Sound ganz lustig und unterhaltsam war. Besonders Spaß machte mir es aber den Drummer „Maik“ bei der Arbeit zu zusehen, der als einzigster in der Band ganz clean war. Langsam leerte sich das Publikum und nach und nach blieb nur noch ein kleiner Teil von etwa 100 Leuten übrig Ich brachte noch zwei lustige leicht angetrunkene Mädels nach Hause und später wurde auf der Bühne, als ich wieder da war noch eine kleine Gesangseinlage gemacht und ein paar Leute sangen so viele Sauflieder, wie sie kannten. Zum Schluss spielten Mukkefuck noch drei Lieder, vor etwa 10 Leuten und ein schöner aber auch anstrengender Tag ging für alle zu Ende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

Nr.31

 
 
 
 

 

 
  
 
 
 
 
 

Was habn wa uns auf den Typen gefreut, der mitm Kosmos im Einklang ist. Karten schon weit über einem Monat über ne Freundin geordert, deshalb auch im hässlichen CTS-Style. Die Euphorie wurden dann nur vonna kleinen Erkältung (bei dem genialen Wetter - geht eigentlich gar nicht) gebremst. Trotzdem dann die beiden Freunde, die den Termin fast vergessen hätten, nochmal dran erinnert und auf Schleichwegen den Gütersloher Blitzen ausgewichen. Etwas zu früh angekommen und ein ausverkaufter Kamp. Von Jung bis Alt war alles dabei. Kurz nach 21h enterte dann Funny die Bühne. Nahm einen grossen Schluck Wein aussa Pulle und begann mit einem langsamen Lied, "da man im Showbiz aufpassen müsse, nicht das es einem so ergeht, wie Juhnke oder dem Papst". Als Liedermacher und Groooveman (mit 3 "o") begleitet seine Lieder mit einer elektr. verstärkten Akustikgitarre und ab und zu packt er noch seine Mundharmonika aus. Die völlig genialen Texte tun ihr übriges. Endlich mal einer, der sich wirklich Gedanken im Leben macht und Beobachtungen, die für viele wohl nur schwer zugänglich sind. "Dieses Lied, kennt ihr noch nicht, ist nicht auf Platte, die Plattenfirma will das nicht, zu krank!" und auf die Textzeile in "...mit Nazis diskutieren" aus "Gutes Tun" meinte er nur trocken: "Ist ja Quatsch, mit Nazis diskutieren geht nicht, ich würd se schlachten, aber wer will das Nazifleisch schon essen? Bei dem ganzen Feinstaub heutzutage!" Das Set war gut gemischt aus allen mir bekannten Alben, so dass wirklich jeder auf seine Kosten kam. Nach etlichen Zugaben (3x kam er wieder auf die Bühne) und mehr als 2 Stunden Spielzeit war dann auch Schluss und das Gedränge löste sich allmählich.

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